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Abschieds-Loblied auf das Blackberry-Playbook

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Wir werden uns trennen – das Playbook und ich. Am Freitag gebe ich es meinem Freund Klaus zurück, der es mir für ein paar Monate geliehen hatte – es war und wird wieder sein Dritt-Playbook sein. Zeit für ein Loblied.

Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Leuten die vom iPad, besser gesagt, von der Idee des Tablets, nicht begeistert waren als Steve Jobs das iPad I  2010 vorstellte. Ich verfolgte die Präsentation gemeinsam mit Jens und Fred und als ich die ersten Fotos sah, fand ich das Ding ziemlich unförmig. Auch als ich ein paar Wochen später ein erstes iPad in der Hand hielt war ich davon ebenso wenig begeistert wie vom Amazon-Kindle. Zum lesen, das stand für mich fest, werde ich auch in Zukunft Papierbücher nutzen. Ich hab ein kleines MacBook, das man prima auf der Couch als Second-Screen nutzen kann und ein großer App-Benutzer bin ich schon auf dem iPhone nie gewesen. Kurz und gut: Tablets, das war mir klar, waren keine Geräte für mich.

Aber wie sagte es schon Rudolf Rocker so treffend: Konsequenz ist Dummheit.  Und gegen Ende vergangenen Jahres wuchs dann doch in mir der Wunsch heran, ein Tablet zu nutzen, denn mittlerweile hatte ich eine berufliche Anwendung gefunden, um den Kauf zu rechtfertigen: Ich bekomme immer mehr Unterlagen als PDF. Sie auszudrucken ist blöd und teuer und führt nur ungeordneten Papierhaufen an allen möglichen Stellen der Wohnung, hunderte Seiten auf dem Laptop lesen war auch blöd, das hatte ich ein paar Mal ausprobiert.

Als jemand, auf den die Bezeichnung Apple-Fanboy schon irgendwie passt (Treuer Apple-Kunde seit 1991), war für mich klar: Es wird ein iPad. Und zwar das iPad-Mini, das ich schon von der Form her deutlich attraktiver fand als das große iPad. Und der niedrigere Preis war natürlich auch ein Vorteil.

Da kam mein Freund Klaus in Spiel, der mir anbot, mir eines seiner Blackberry-Playbooks zu leihen – zum langfristigen ausprobieren.

Ich sagte zu und so kam ich Ende November an das Playbook. 7 Zoll, Display, 16 GB, schwarz und klein. Es kam wie es kommen musste: In den ersten Wochen lag das Ding in der Ecke rum und wurde, nach den üblichen paar Begeisterungsnutzungsstunden die es immer gibt, wenn etwas neu ist, von mir mit Ignoranz gestraft. Ich wusste es doch: Tablets sind nichts für mich.

So nach und nach änderte sich das: Ich begann Bücher über den Kindle-Reader zu lesen, PDFs über die Adobe-App und nutzte das Playbook immer häufiger als Second-Screen im Wohnzimmer. Das es keinen App-Store mit einem riesigen Angebot gab, störte mich nicht. Und so langsam kam bei mir die Idee auf, ein Playbook zu kaufen . Denn es ist preislich unschlagbar:  Für gut 150 Euro gibt es das Playbook mit 32 Gigabyte Speicher. Das Display ist ok, den Browser fand ich manchmal etwas hakelig, aber das kann man, angesichts der soliden Verarbeitung des Playbooks loocker in Kauf nehmen. Das neue Blackberry Betriebssystem 10 wird bald auch auf dm Playbook laufen, dann wird es auch aktuellere Apps geben. Aber schon das alte Betriebssystem war intuitiv und gut zu benutzen.

Und warum ich mir keines hole? Das liegt an einem Angebot der Welt: Welt-ePaper, WamS ePaper, die passendes Apps für iPhone und iPad dazu und ein Online-Zugang zu welt.de – dazu ein iPad Mini und das alles für 19,99 im Monat – sorry, aber das ist ein zu gutes Angebot. Gestern ist das iPad Mini gekommen, am Freitag geht das Playbook. Ein gutes, oft unterschätztes Gerät ist es trotzdem.

 

 

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9 Kommentare zu “Abschieds-Loblied auf das Blackberry-Playbook

  • #1
    Christian

    Sorry, aber das ist echt einer der blödesten Artikel, die ich hier je gelesen habe. Im letzten Abschnitt dann noch Werbung für Apple und Welt (Springer)? Ein Schelm, wer da böses denkt.

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Christian: Das ist Service, für den wir natürlich kein Geld bekommen haben – sonst hätten wir es als Anzeige gekennzeichnet. Ich hab das iPad Mini Angebot der Welt bestimmt schon an zehn Leute weitergeleitet, denen ich davon erzählt habe.

  • #3
    at

    Ein Hinweis auf die Beziehung zur „Welt“ wäre sicher angebracht. Aber jenseits der Werbung für eine aus meiner Sicht nutzlose App durchaus eine nachvollziehbare Argumentation.

  • #4
    TuxDerPinguin

    puh. ganz schön teuer. 24 * 20 euro ist etwas doppelt so teuer wie mindestens gleichwertige Tablets.
    10€ im Monat für die Welt wären mir aber auch zu viel. für ca. den gleichen Preis kriegt man auch die ZEIT.
    Hät ich lieber die abonniert + Nexus 7.

  • #5
    Steffen

    Also 10 € pro Monat ist alles andere als teuer für eine Tageszeitung! Selbst 20 € ohne Ipad wären ein super Angebot.
    Konnte nur nie wirklich warm werden mit der Welt…

  • #6
    Mao aus Duisburg

    Playbook, ich fand’ Dich auch gut, auch wenn ich beim letzten Essen bei Stefan Pasta auf Dich fallen ließ….

  • #7
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Mao aus Duisburg: Ja, ich erinnere mich. Die Sauce war etwas laff. Beim nächsten Mal nehme ich eine Pepperoni mehr 🙂

  • #8
    Mao aus Duisburg

    @ Also, wenn ich mich recht erinnere, reichte mir die Schärfe…. :-))) Frag mal Klaus, ich glaube, er würde es noch ein wenig würziger haben wollen..

  • #9
    Rick

    Dummer Artikel.
    Werbung?

    Du kannst gerne als Fanboy für Apple die Trommel schlagen, aber 330 € zu den 99 Euro fürs Playbook (iBood verkauft grad 64GB Playbooks für 99,95 zzgl. Porto) sind für mich kein Argument ein IPad Mini zu holen.

    Playbook läuft mit 2.0 gut und viele User haben schon Apps von Android portiert. Nicht alle und keine 70000 Spiele, aber mir reichts.

    Natürlich ist es cool, wenn man Looser oder Hipster ist…sich ein Apple zu holen, aber lass die Werbung.

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