Aufführung „NSU-Monologe“ zu Gast am Schauspiel Dortmund

Szene aus „NSU-Monologe“ Copyright: Bühne für Menschenrechte

In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zeigt das Schauspiel Dortmund die Aufführung des Theaterstücks „NSU-Monologe“ mit anschließender Podiumsdiskussion am Samstag, 3. Dezember 2022, um 19 Uhr im Schauspielhaus. Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, das die Geschichten dreier Familien erzählt, deren Angehörige vom NSU ermordet wurden. Mal behutsam, mal fordernd liefert das Stück intime Einblicke in ihren Kampf um die Anerkennung der Wahrheit. Denn bei der Berichterstattung über den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund stand eins oft im Hintergrund: das Leid der Opfer. Die „NSU-Monologe“ sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. Im Anschluss an die Aufführung findet ein Podiumsgespräch statt, in dem unter anderem gefragt wird, was sich seit der Selbstenttarnung des NSU getan hat und welche Lehren daraus gezogen wurden. Es diskutieren der Journalist und Beobachter des Münchner NSU-Prozesses Yücel Özdemir, die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız, Anwältin der Nebenklage im Münchner NSU-Prozess sowie Gamze Kubaşık, Tochter des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık. Moderiert wird das Podium von Dominik Schumacher von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Nordrhein-Westfalen. Karten werden direkt über die Bundeszentrale für politische Bildung vergeben. Interessierte können sich unter dem Link https://www.bpb.de/nsu-monologe-dortmund anmelden. Der Eintritt ist frei.

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