
In Nordrhein-Westfalen arbeiten Neonazis und einzelne Migranten zusammen. Nach einem Angriff auf ein besetztes Haus haben Polizei und Verfassungsschutz die Szene im Blick.
Nicht weit entfernt vom Bochumer Bergbaumuseum liegt der Stadtteil Hamme. Ein ruhiges und eher grünes Wohnquartier mit günstigen Mieten nahe der Innenstadt. Im Oktober vergangenen Jahres besetzten linke Jugendliche dort ein Haus in der Haldenstraße 47 und benannten es dem Zeitgeist hipper Linksradikaler folgend verniedlichend in „Haldi47“ um. Die Diakonie, der das Gebäude gehörte, duldete die Besetzer, die ihrerseits zusagten, es zu verlassen, wenn mit dem Bau einer geplanten Wohnanlage für Behinderte begonnen werde. Das Gebäude wurde zu einem von vielen Treffpunkten der alternativen Szene der Ruhrgebietsstadt. Doch Ende März wurde „Haldi47“ zwei Mal Nachts





