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Borussia Dortmund trennt sich von Lucien Favre

Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Lucien Favre ist nicht mehr Trainer von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. Die Entscheidungsträger des BVB haben sich nach der 1:5-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart einmütig darauf verständigt, Favre und seinen Co-Trainer Manfred Stefes mit sofortiger Wirkung freizustellen.

Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, betont: „Wir alle sind Lucien Favre dankbar für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren, in denen er mit seinem Team zwei Vizemeisterschaften errungen hat. Als Fachmann und als Mensch ist Lucien Favre über jeden Zweifel erhaben.“

„Es fällt uns schwer, diesen Schritt zu gehen. Gleichwohl sind wir der Meinung, dass das Erreichen unserer Saisonziele aufgrund der zuletzt negativen Entwicklung in der gegenwärtigen Konstellation stark gefährdet ist und wir deshalb handeln müssen“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Bis zum Saisonende wird der bisherige Co-Trainer Edin Terzic (38) als Cheftrainer fungieren. Terzic, dessen Trainerlaufbahn ihren Ursprung im BVB-Nachwuchs hat, arbeitete im Profibereich für Besiktas Istanbul und West Ham United, bevor er 2018 als Assistent von Favre an die Strobelallee zurückkehrte. Der bisherige U17-Trainer Sebastian Geppert (36) und Top-Talente-Coach Otto Addo (45) werden Terzic in der Arbeit mit dem Team zur Seite stehen.

Am Sonntagnachmittag begann unter der Leitung von Edin Terzic die Vorbereitung auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am Dienstag (20.30 Uhr) beim SV Werder Bremen.

 

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7 Kommentare zu “Borussia Dortmund trennt sich von Lucien Favre

  • #1
    Robert Müser

    Hurra!

    Jetzt kann es ja nur noch nach oben oder nach unten in der Tabelle gehen.

    ?

    Scheinbar eine Panikreaktion der BVB-Verantwortlichen, zumal man keinen neuen Spielleiter im Format Tuchel, Klopp oder Flick etc. präsentieren konnte, der den eigenen Ansprüchen genügen könnte.

  • #2
    Werntreu Golmeran

    3 der letzten 4 Trainer, die Watzke und Zorc vor Favre entlassen haben, heissen:

    Klopp
    Tuchel
    Bosz

    Klopp hat mit Liverpool die CL gewonnen und hat die Primier League gewonnen.

    Tuchel mit PSG das CL Endspiel und ist cauf dem Weg aus Neymar einen Teamplayer zu machen.

    Wenn Leverkusen heute gewinnt, steht Bosz heute Abend da, wo der BVB gerne stände.

    Und wenn ich mir ansehe, wie jung, frisch und munter Mario Götze in Eindhoven wirkt, frage ich mich schon, ob der derzeitige Misserfolg nicht doch an der westfälisch-pfeffersäckischen Verbissen- und Verniffenheit eines Herrn Watzke liegen könnte, und seiner oft zur Schau gestellten Chauvihaltung.

  • #3
    Werntreu Golmeran

    Wozu es führen kann, wenn man von seinen Leuten zu viel erwartet und nicht in der Lage ist, etwas Geduld aufzubringen, kann man an Schalke ablesen.

    Im 2. Meisterjahr 2011/12 hatte Klopp am 11. Spieltag auch gerade mal 20 Punkte und war 5 Punkte hinter Bayern. Heute hat Favre 19 Punkte, ist auch 5 Punkte hinter den Bayern und lediglich 6 Punkte hinter dem Tabellenführer Leverkusen, einer Mannschaft, die von Peter Bosz geführt wird, der von Watzke und Co. auch nie wirklich eine Chance bekommen hat.

    Am besten wäre es, der BVB würde im fussballarchäologischen Museum in Aschaffenburg Felix Magath ausgraben lassen und den "verweichlichten Jungs" mal richtig zeigen, was ein deutscher Schinder ist. Und am Ende der Saison würde man dann irgendwo im Mittelfeld landen, aber dafür mit umso dickerer Hose.

  • #4
    kassandro

    Ja mei, das sind eben die Gesetze des Fußballs. Wie schon gesagt kann es jetzt in der Tabelle nur nach oben oder unten gehen, denn der Ball ist bekanntlich rund. Aber wer auch immer den BVB trainiert, einen Champions League Platz kann der Verein kaum verfehlen. Dafür ist ganz einfach die Konkurrenz zu schwach und die Substanz der Mannschaft zu stark.

  • #5
    Günter Rense

    @#1: Da Marco Rose als favorisierter Nachfolger feststand und dieser schon seine Bereitschaft bekundet hat, kann ich da keine "Panikreaktion" erkennen. Panisch wird es erst, wenn sich Gladbach und der BVB am Saisonende nicht einig werden – es sei denn, Terzic nutzt die Riesenchance für sich und bleibt in 21/22 Trainer. Auch gut.
    Das Stuttgart-Spiel war von Anfang bis Ende geprägt von unserer Lust- und Motivationslosigkeit trotz vorheriger Ansage von Susi zur Bedeutung der Punktefänge bis zur Saison-Halbzeit und wer da als Vereinsverantwortlicher nicht die Reißleine zieht, jobbt besser beim Onkel im Im- und Ex-Laden.

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