Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ startet in der Alten Synagoge in Essen

Alte Synagoge Essen Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit der Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, die in Essen startet, leisten das LVR-Jüdische Museum im Archäologischen Quartier MiQua und die LWL-Kulturstiftung einen wichtigen Beitrag zum bundesweiten Veranstaltungsprogramm #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland.

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Wolfgang Welt: „Tach und Tschüs!“

Wolfgang Welt Foto: Verlag/PR

Und, und, und . . schwer auslotbar der Echoraum meiner Erinnerungen an Wolfgang Welt von 1971 bis zu seiner Lesung in der Bochumer Buchhandlung Jansen zehn Jahre vor seinem Tod. Immer andere Splitter blitzen auf. Welche sind aussagekräftig und erfassen, was mich mit Wolfgang Welt verband?

Die beiden poppig aufgemachten, informativen Bände, die Martin Willems  Ende letzten Jahres im Verlag Andreas Reiffer herausgab, helfen mir auf die Sprünge, wecken die Momente der darin versammelten Musik- und Literaturkritiken doch so manche persönliche Erinnerung. Der Welt-Kenner überzeugt mit seiner umfassenden Textauswahl aus den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, die in ihrer Vielfalt auch darüber hinwegtröstet, dass die Vorjahresausstellung im Heine-Institut Düsseldorf ohne Katalog auskommen musste.

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Literaturpreis Ruhrgebiet ausgeschrieben

Bücher

Die Bewerbungsfrist für den Literaturpreis Ruhr 2021 startet. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Literaturbüro Ruhr schreiben den Preis ab sofort in den Kategorien Hauptpreis und Förderpreis aus. Die Preisträger werden im Herbst bekannt gegeben.

Der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr wird verliehen für ein literarisches Werk von herausragender Qualität, das im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. April 2021 in einem Verlag oder per Selfpublishing erschienen ist. Die Nominierten leben in der

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Künstlerin Susanne Scheidle: ‚Es sah trübe aus, um es mal milde auszudrücken!‘

Die Künstlerin Susanne Scheidle. Foto: privat

Der Name Susanne Scheidle ist vielen unserer Leser sicherlich ein Begriff, ist sie doch seit Jahren Stammleserin dieses Blogs und regelmäßige Nutzerin unseres Kommentarbereichs.

Was manch einer hier aber vielleicht noch nicht über Susanne wusste: Die 59-jährige ist Künstlerin und wurde in Recklinghausen geboren, wuchs in Herten-Disteln auf. Susanne ist also ein echtes Kind des Ruhrgebiets, zugleich fester Bestandteil der hiesigen Kunstszene.

Die leidenschaftliche Malerin war bis zur Pandemie seit 2015 mit einem Atelierplatz im Unperfekthaus in Essen vertreten. Regelmäßig ist Susanne Scheidle auch auf Kunstmärkten in der Region zu Gast gewesen und hat bereits diverse Ausstellungen mit ihren Werken bestückt.

Unser Autor Robin Patzwaldt hat sich mit ihr in dieser Woche einmal ausführlich über die konkreten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihr Leben ausgetauscht. Herausgekommen ist ein Interview, das Einblicke in den Alltag einer meinungsstarken Künstlerin gewährt und zum Nachdenken anregt.

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Fotografin Barbara Klemm erhält Internationalen Folkwang-Preis 2021

 

Barbara Klemm auf der Frankfurter Buchmesse Foto: NearEMPTiness Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Internationale Folkwang-Preis geht in diesem Jahr an Barbara Klemm (*1939). Sie zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2010 vom Folkwang-Museumsverein vergeben. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober 2021 im Rahmen des festlichen Jahresempfangs des Museumsvereins statt.

Ulrich Blank, Vorsitzender des Folkwang-Museumsvereins e.V.: „Barbara Klemm hat mit ihrem fotografischen Lebenswerk aus humanistischer und künstlerischer Perspektive zur Rezeption und Vermittlung von gesellschaftlichen Entwicklungen im Sinne der Folkwang-Idee

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Erzählungen und Wirklichkeit

Ford Mustang Fastback Foto: Sicnag Lizenz: CC BY 2.0

Vielen glauben, dass Erzählungen, Narrative die Wirklichkeit nicht nur zum Teil prägen, sondern sie begründen sind. Doch auch man ganz oft wiederholt, was man sich wünscht, muss das nichts mit dem zu tun haben, was die Menschen wirklich wollen.

Umwelt und Jugendliche

Auch der Rennfahrer Christian Vettel ist vom grünen Geist beseelt. Der FAZ sagte der Formel I Pilot Ende vergangenen Jahres: „Die ältere Generation scheint sich teils schwer mit den Sprüchen der Jugend zu tun. Sie sollte Respekt aufbringen und zuhören. Die Jungen öffnen uns die Augen, hoffentlich tun sie das weiter, damit wir unser eigenes Handeln überdenken und

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WDR-Lokalzeit-Reporterin Nicole Werner: „Themen gibt es nach wie vor genug!“

Nicole Werner bei der Arbeit. Foto(s): privat

Nicole Werner arbeitet als Reporterin für die WDR Lokalzeit in Dortmund. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte unser Autor Robin Patzwaldt mit der Journalistin ein Interview über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Arbeit und ihre Familie geführt.

Seitdem ist in diesem Lande und der Region viel passiert. Nach einigen Monaten der Lockerungen über den vergangenen Sommer, sind die coronabedingten Einschränkungen zuletzt wieder deutlich spürbarer gewesen. Zudem hat sich auch die Stimmungslage bei den Leuten vor Ort überdie Monate gewandelt.

Gründe genug für unseren Autor nach rund zehn Monaten noch einmal den Kontakt zu Nicole Werner, die zusammen mit ihrem ebenfalls für den WDR arbeitenden Mann Rolf und ihrem kleinen Sohn in Waltrop lebt, aufzunehmen und sich über die aktuelle Lage auszutauschen.

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