Screenshot des Videos der Pressekonferenz der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit
Im Dezember veröffentlichten zahlreiche staatlich finanzierte Kultureinrichtungen und ihre Manager einen Aufruf, mit dem sie sich gegen die vom Bundestag verabschiedete BDS-Resolution des Bundestages stellten. Sie fürchteten, auf Kosten des Staates keine Antisemiten mehr einladen zu können. Der hatte im Mai 2019 beschlossen, in der die
Ohne Weiteres wird keiner zum Sockelheiligen und darf von oben auf uns gewöhnlich Sterbliche herabschauen. Das Denkmal hat in unserer Gesellschaft schon lange die Aufgabe, herausragende Menschen als Vorbild im allgemeinen Gedächtnis zu bewahren, und dann kommt da vor etwa vierzig Jahren ein junger Künstler auf die Idee, diese verklärenden, pädagogischen Erhöhungssucht aufs Korn zu nehmen und heroische Eigenschaften in Frage zu stellen, indem er Lebewesen erhöht, die nichts weiter vorgeben, als am Leben zu sein.
Unser Autor Robin Patzwaldt war kürzlich privat zu Gast bei einem Online-Auftritt des Musikkabarettisten Bodo Wartke. Der 43-jährige Künstler spielte anlässlich eines privaten Geburtstages einige seiner Songs vor den versammelten rund 100 Geburtstagsgästen, die dabei vor ihren Computern quer durch die Republik verteilt waren, in einem Zoom-Call.
Dabei wirkte Wartke so sympathisch, offen und zugänglich, dass ein paar Tage später jetzt auch noch ein exklusives Ruhrbarone-Interview über die besondere Situation des Künstlers in Pandemie-Zeiten und über die aktuell vorherrschenden Probleme des Alltags zustandegekommen ist.
Was eigentlich ein trauriges Gespräch über die diversen Härten des Künstleralltags im Lockdown hätte werden können, geriet zu einem offenen und ehrlichen Austausch, der auch die kleinen Freuden des Alltags, die speziell während der Pandemie noch einmal an Bedeutung gewonnen haben, nicht außeracht lässt.
Wagen der Roten Funken, Rosenmontagszug 2006 Foto: Rolf Hahn Lizenz: CC BY-SA 3.0
Der Kölner Rosenmontagszug als Persiflage
Im Ernst, wer, der einmal an einem Rosenmontagszug teilgenommen hat, lässt sich mit einem Miniatur-Zug im Fernsehen abspeisen? Wer verzichtet gern auf dieses unaufhörliche Umarmen und Bützen und setzt sich vor die Glotze, um eine liliputanischen Version des Zochs anzusehen, wo Puppen Menschen aus Fleisch und Blut ersetzen? Mögen die verkleinerten Wagen auch ganz und gar den Originalentwürfen entsprechen, und die 177 Puppen des Hänneschen-Theaters noch so kunstvoll gebaut sein und geführt werden? Wie sollen die ambitioniertesten
Ein Freund von mir sagte einmal „Was ist schlimmer als ein Künstler? Ein politischer Künstler!“. Der jüngten Beleg für diesen Satz liefert gerade das Peng!-Kollektiv, dass irgendwie zwischen Kunst und Aktivismus pendelt und sich damit teilweise auch die Herzen der öffentlichen Kulturfinanzierer erobert hat. In seiner neuesten Aktion fordert Peng! Mitarbeiter des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech auf, das Wissen um den Corona-Impfstoff weiter zu geben.
Ende November veröffentlichte Apple seinen neuen M1-Chip und was soll man sagen die Fachpresse und auch die nicht-Fachpresse waren begeistert, auffällig begeistert waren vor allem die Ruhrbarone in Person von Stefan Laurin, der sogar schrieb „Mit dem M1 hat Apple einen Chip, der unsere Computer schneller macht als die der anderen Hersteller.„ und „Freunde, die Apple bislang eher albern fanden, überlegen sich nun, umzusteigen. Die Leistung des M1 – und die bald kommenden anderen ARM-Prozessoren werden noch schneller sein – überzeugt.“ Von unserem Gastautor Marius Zima.
Aber ist Apple hier wirklich ein „Wunder“ gelungen oder wie gut ist der M1 Chip von Apple wirklich?
Fangen wir mit dem wichtigsten an, kein Gamer muss sich sorgen, dass seine CPU plötzlich von Apple überholt wird in den meisten Fällen sind die aktuellen Ryzen 5000er CPUs von AMD und
Soll der Besuch von Konzerten und Sportveranstaltungen für Covid-Geimpfte in Zukunft wieder eher möglich sein als für noch nicht geimpfte Zeitgenossen? Diese Frage beschäftigt gerade viele Menschen im Lande.
Tickethändler CTS Eventim hatte kürzlich mächtig Öl in das Feuer der zuvor bereits laufenden Grundsatzdebatten geschüttet, indem dessen Chef, Klaus-Peter Schulenberg, in einem Interview mit der ‚Wirtschaftswoche‘ sagte, dass er den Besuch von Konzerten und vergleichbaren Veranstaltungen zukünftig an eine vorherige Corona-Impfung koppeln will.
Die Bochumer Kneipen-Legende Intershop | Foto: Daniel Sadrowski
Unter dem Claim „Wohnzimmer Romantik“ ist ein Solidaritäts-Sampler mit 100 (!) Bands entstanden, der Clubs und Locations während der der Corona-Pandemie helfen möchte. Unter den Bands, die meist aus dem Punkrock-Lager stammen, finden sich so illustre Namen wie Illegale Farben, die Schwarzen Schafe oder Die Skeptiker. Die Spenden sollen deutschlandweit an Clubs und Kneipen zwischen Kiel, Berlin und München gehen – in Bochum sollen der Intershop und das Neuland bedacht werden.
Dietrich Keuning Haus Foto: Stadt Dortmund Lizenz: Copyright
„Kein Schlussstrich!“, heißt es im Herbst in Dortmund: Das Keuninghaus beteiligt sich an dem gleichnamigen interdisziplinären Theaterprojekt, das die Taten und Hintergründe des