Hennes Bender: „Sowas kennt meine Generation nur aus Filmen“

Hennes Bender Foto: Menazoo Lizenz: Copyright

Der Bochumer Comedian Hennes Bender sorgt sich um den Fortbestand von Theatern, Varietés, Musikkneipen, Clubs und auch Festivals. Die harte Linie bei der Bekämpfung von Corona  befürwortet der Künstler allerdings.

Ruhrbarone: Was hast Du gedacht, als Du vom kulturellen Shutdown gehört hast?
Hennes Bender: Wie so viele andere habe ich den Ernst der Lage zunächst nicht übersehen können. Da es zuerst hiess, dass nur Veranstaltungen ab 1000 Menschen abgesagt werden, habe ich gedacht: „Betrifft mich sowieso nicht!“ Im Nachhinein ist das natürlich völliger Blödsinn. Auch bei niederigeren Zuschauerzahlen kann man sich infizieren. Ich bin froh, dass ich kein Kreuzfahrtkomiker bin oder bei Karnevalsveranstaltungen auftrete. Dass der Karneval in NRW stattgefunden hat, war glaub ich das beste, was dem Virus passieren konnte. Aber hinterher ist man immer klüger.

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Culture @ Home in Zeiten von Corona: Mit Google Arts & Culture

Rekonstruierte Fassade des Bauhauses in Dessau;
Rekonstruierte Fassade des Bauhauses in Dessau; Foto: Aufbacksalami / CC BY-SA

Lust auf eine Museumstour? Oder auf eine Ausstellung? Es sieht, aktuell, nicht gut mit solcherlei Aktivitäten aus: Der COVID19-Shutdown hält uns in den eigenen vier Wänden gefangen.

Trotzdem kann man sich virtuell in Museen und Galerien umschauen. Mit der (kostenfreien) App Google Arts & Culture.

Verfügbar ist diese, in Zeiten von Corona sowieso, geniale Anwendung für Android-Geräte im Google Play Store und für iPad und iPhone im App Store von Apple.

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„Doom Eternal“ macht die Musik


In Zeiten der nicht sichtbaren Bedrohung kann es helfen sich realen Dämonen zu stellen. Genau das bietet „Doom Eternal“ auf grandiose Weise mit viel Feinarbeit. Ein actiongeladener Shooter, der brachiale Kämpfe mit einem angriffslustigen Metal-Soundtrack verbindet. Die Shotgun kickt eindrucksvoll und die Explosionen lassen den Bildschirm wackeln. Besonders aufregend wird das Spiel mit einem Kopfhörer und sich nähernden Dämonen im Rücken des Spielers. Ein atemberaubendes, temporeiches und erschöpfendes Spielerlebnis. Beim Spielen der Story-Kampagne muss regelmäßig eine Pause eingelegt werden, um den Kopfhörer abzusetzen und etwas Luft zu holen. Es ist kein Spiel für schwache Nerven und nichts für den Nachwuchs. Die Alterseinstufung ist mit 18 Jahren genau richtig angesetzt.

„Als DOOM Slayer kehren Sie auf die Erde zurück und finden sie von Dämonen überrannt vor“, verkündet die Spielbeschreibung die anstehenden Herausforderungen.“ Drehen Sie auf und entdecken Sie die Ursprünge des Slayers und seiner fortwährenden Mission, zu metzeln und zu schnetzeln, bis nichts mehr steht“. Was beim Start wie ein wie ein wildes Geballer wirkt, ist in

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„Carp schadet als Intendantin erneut der Ruhrtriennale“

Ruhrtriennale-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Intendantin Stefanie Carp.

2018 setzte der NRW-Landtag mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünen ein klares Signal gegen die antisemitische und antiisraelische BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions).  Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hatte damals mit der Band „Young Fathers“ BDS-Unterstützer zu dem in  weiten Teilen aus Mitteln des Landes finanziertem Festival eingeladen. Es kam zum offenen Streit im Kulturausschuss des Landtags, und es folgten Versprechen der Besserung. Die Eröffnung des damaligen Festivals fand ohne Ministerpräsident Armin Laschet statt.

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Kultureller Shutdown: „Ich vermisse alles, sogar das Text lernen!“

Mareile Blendl Foto: Promo/Privat

Seitdem die Theater geschlossen sind und auch keine Filme mehr gedreht werden, kann  die Düsseldorfer Schauspielerin Mareile Blendl nicht arbeiten.

Ruhrbarone: Was hast Du gedacht als Du von dem kulturellen Shutdown gehört hast?
Mareile Blendl: Das Begreifen lief in Stufen ab. Es begann mit der Verschiebung eines Drehtags auf Unbestimmt, dann hagelte es eine Zeit lang Absagen, ebenfalls auf unbestimmte Zeit und irgendwann stand man dann mit einem völlig leergefegten Terminkalender da und hat sich überlegt, was man mit seinem Sohn als nächstes basteln könnte, damit wenigstens für ihn irgendwas weiter geht.

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Cartoons ohne Bilder #93


Ein Mann mit Mundschutz und Handschuhen. Der Mundschutz ist fleckig und feucht. Von den Handschuhen trieft zähe Flüssigkeit. Schwebende Wellenlinien deuten Gestank oder gefährliche Dünste an.

Bildunterschrift: Horst war fest entschlossen, die Pandemie zu bekämpfen, indem er sämtliche Corona-Viren dieser Welt in seiner persönlichen Schutzausrüstung sammelte.

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Nachdenken über Morrissey

Morrissey Foto: Michael Schreiner

Anlässlich der Veröffentlichung seines dreizehnten Studioalbums und des einzigen zugehörigen Deutschland-Konzerts im Palladium drischt die Musikpresse aktuell auf den sechzigjährigen Briten ein. Wir finden das befremdlich und haben einen Freund, der Fan ist, gebeten, ein paar Gedanken dazu aufzuschreiben. Hier nun das Ergebnis. Von unserem Gastautor Michael Schreiner.

Im Mai 2019 wurde Steven Patrick Morrissey 60 Jahre alt – von Bestrebungen, den Ruhestand vorzubereiten, ist allerdings nichts zu vernehmen. Pünktlich zu seinem sechzigsten Geburtstag veröffentlichte er mit „California Son“ ein Coveralbum der besonderen Art: 12 Tracks, die in der Jugend und jungen Erwachsenenzeit des Sängers zu seinen Lieblingsstücken gehörten,

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Lesefreude für das Stayhome-Office-Sofa: Der Schakal

Bestseller-Autor von politischen Thrillern: Frederick Forsyth; Foto: Das blaue Sofa / CC BY2.0

Eigentlich sollte es unnötig sein, den heutigen Buchtipp für’s Stayhome-Office-Sofa überhaupt vorstellen zu müssen. Aber den geplanten Lesetipp habe ich jetzt verworfen, da mir am Ende des Artikels und beim verlinken mit Online-Händlern einfiel:

Seehas mit Stich ist an vielen Stellen in schwäbischen Dialekt verfasst und die seelischen Abgründe schwäbischer Familien im Umkreis von Friedrichshafen am Bodensee könnten – in einem Blog mit Schwerpunkt Ruhrgebiet – fehl am Platz sein.  Auch wenn die, in diesem Buch ermittelnde, Polizistin aus Köln (Immerhin NRW!) kommt.

Ich stelle heute, als Notlösung, einen echten Klassiker vor: Die Story dürfte jedem bekannt sein. Das Buch wurde zweimal verfilmt, zuletzt mit Richard Gere und Bruce Willis (Der sichtbare Freude daran hatte, einmal den „bösen Buben“ zu spielen!).

Auch wenn man die Filme kennt:

Dieser Bestseller aus dem Jahre 1971 sollte trotzdem in keinem Bücherregal fehlen. Ich hab diesen Thriller mehr als einmal gelesen: Und bin jedesmal von der Erzählweise von Frederick Forsyth begeistert.

Lesetipp für das Stayhome-Office-Sofa: Der Schakal

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