Überlebenswichtig: Walkman
Foto: Anna Gerdén, Quelle: Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0p
Es ist schon eine Weile her, dass ich die letzte Staffel von Stranger Things geschaut habe. Aber es reichen ungefähr zwei Töne von „Running up that hill“ von Kate Bush, um mich in diese Serie zurückzuversetzen. Während ich sie schaute, wunderte ich mich über das fast völlige Fehlen einer Handlung. „Es gibt wieder was Böses, die Freunde halten zusammen, um es zu bekämpfen.“ Viel mehr gibt es da nicht zusammenzufassen.
Aber es geht auch nicht um Handlung. Diese letzte Staffel macht vielmehr das, was sonst eigentlich nur Musik kann: Sie weckt unmittelbar Gefühle.
„Faust“-Preisträgerin Anna Drexler bleibt Bochum erhalten, Metropolenschreiber Daniel Schreiber hat Vermutungen über das Ruhrgebiet, Stadtarchäologe Ingmar Luther wüsste gern mehr über die Tunnel unter Dortmund, Daniel und Mirabella haben Zwillinge, aber keine Wohnung. Das Straßenmagazin im Februar: 3,50 Euro, die Hälfte für die Verkäuferin / den Verkäufer, nur auf der Straße.


