Update Greengos Festival Krefeld: Die Bandbreite wurde ausgeladen

greengos_amseesehen_plakat_web

Update: Vorhin erreichte uns folgende Meldung der Band The Fog Joggers zum, Greengos Festival in   Krefeld:

Uns erreichten zahlreiche Nachrichten und Hinweise, dass die Band ‚Die Bandbreite‘, die ebenfalls als Act auf diesem Festival bestätigt war, zum Teil politisch sehr fragwürdige Inhalte in ihrer Musik verbreiten.
Die Tatsache, dass wir mit dieser Band, „gezwungenermaßen“, eine Bühne teilen sollten, hat bei uns und einigen unserer Fans zu Verwirrung geführt.
Nun erreichte uns die Nachricht, dass diese Band soeben vom Veranstalter ausgeladen wurde.
Wir halten diese Entscheidung für den richtigen Schritt und freuen uns auf ein friedliches, grünes, neues Festival in Krefeld!
Wir halten diese Veranstaltung für sehr unterstützenswert und hoffen auf eine rege Beteiligung.


Update Ende

Wo viele dumme Menschen zusammen kommen, ist die Duisburger Band „Die Bandbreite“ meist nicht weit: Sei es bei den Mahnwachen der nach rechts offenen „neuen Friedensbewegung“,   bei Demonstrationen der Gruppe „Endgame“ gegen den Westen, an der auch prominente Neonazis teilgenommen haben  oder den Treffen der sogenannten „Truther Bewegung„, die glauben, am 11. September hätten die USA die Twin-Towers gesprengt und einen islamistischen  Anschlag hätte es nie gegeben.

Viele Organisationen wie Die Falken und die Linke-NRW  wollen mit der Bandbreite schon lamge nichts mehr zu tun haben. Zu Verschwörungstheoretisch, zu oft bei Veranstaltungen  an denen auch Rechtsradikale teilnehmen. Probleme, welche die Greengos, die Veranstalter eines Öko-Festivals in Krefeld, offenbar nicht haben.  Wie sagte schon Johnny Rotten einmal so treffend: Der Feind ist immer ein Hippie.

6 Dinge, die teurer sind, als bei einem Naziüberfall in Dortmund Journalisten anzugreifen

Neonazis in Dortmund. Foto: Felix Huesmann
Neonazis in Dortmund. Foto: Felix Huesmann

Am Montagmorgen wurde der Dortmunder Neonazi Patrick Brdonkalla vom Dortmunder Amtsgericht wegen Körperverletzung in Tateinheit mit versuchter Nötigung zu einer Geldstrafe von 800€ verurteilt. Der Angeklagte hatte beim Rathaus-Überfall im vergangenen Jahr einen Kameramann umgeschubst – einer seiner Kameraden soll diesem danach ins Gesicht getreten haben. 800€ – was ein Schnäppchen! Wir haben ein paar Straftaten rausgesucht, die teurer sind, als einen Kameramann in Dortmund umzuschmieren:

Weiterlesen

Kobane: Türkei spielt mit dem Feuer

F16 der türkischen Luftwaffe bei einer Übung Foto: High Contrast Lizenz: CC BY 2.0
F16 der türkischen Luftwaffe bei einer Übung Foto: High Contrast Lizenz: CC BY 2.0

Der Spiegel meldete heute, dass Kurden auch von türkischen Angriffen auf Kobane berichten (Militärschläge in Syrien und Irak: Die Türkei führt Krieg gegen die Feinde des IS).

Heute morgen am 27.07.2015 um 09:30 h hat die YPG (kurdische Volksverteidgungseinheiten) dazu ein Pressemeldung veröffentlicht (YPG: Turkish army attacking YPG and FSA positions near Kobani) und die Meldungen präzisisert.

Demnach wurde nicht die Stadt Kobane angegriffen, sondern Stellungen der YPG und der FSA (Freie Syrische Armee) in der Nähe von Kobane. Die von der türkischen Armee beschossenen Stellungen der YPG und der FSA befinden sich in dem rund 40 km westlich von Kobane gelegenen Dorf Zormikhar unmittelbar gegenüber der vom IS besetzten Stadt Jarabulus.

Weiterlesen
Werbung


Dortmund: Rathaus-Überfall kostet Nazi nur 800 Euro

pfefferVor dem Dortmunder Amtsgericht fand am Morgen der erste Prozess wegen des Rathaus-Überfalls im Mai 2014 statt. Am Abend der Kommunalwahl wollten 30 Neonazis ihren Einzug in den Stadtrat mit einem Angriff auf das Rathaus feiern. Vertreter verschiedener Parteien und autonome Antifaschisten stoppten den Angriff der Nazis, wurden allerdings von diesen mit Schlägen, Flaschen und Pfefferspray attackiert.

Auf der Anklagebank saß heute Patrick Brdonkalla (31). Am Wahlabend hatte er einen Kameramann zu Boden gedrückt, um zu verhindern, dass gefilmt wird. Ein zweiter Nazi soll dem Geschädigten ins Gesicht getreten haben. Für seine Tat wurde Brdonkalla heute zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 € (80 Tagessätze zu 10 €) wegen Körperverletzung in Tateinheit mit  versuchter Nötigung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft wertete das Handeln von Patrick Brdonkalla als Angriff auf die Pressefreiheit.

Weiterlesen

Protestcamp zieht von Dortmund nach Berlin: „Alles gemacht, was wir machen konnten“

Transparente mit Forderungen am Protestcamp syrischer Geflüchteter in Dortmund, Innenstadt
Das Protestcamp von Geflüchteten zieht um nach Berlin. Foto: Alexandra Gehrhardt

Die letzte Woche des Protestcamps syrischer Geflüchteter in Dortmund läuft: Am Samstag will die Gruppe nach Berlin umziehen. Am Freitag planen die Menschen noch einmal eine Demonstration zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Huckarder Straße – dem Ort, an dem sie vor knapp sieben Wochen ihren Protest begannen. Was hat er gebracht?

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube


Debatte: 
Die Türkei führt Krieg gegen die Feinde des IS…Spiegel
Debatte: Türkei fliegt Luftangriffe gegen Kurden bei Kobani…Welt 
Debatte: Ein Ring aus Feuer legt sich um Europa…Welt
Debatte: Terror sagen, Kurden meinen, Neuwahlen denken?…FAZ
NRW: Neue Straßen und Brücken…Welt
NRW: Asylausgaben vervielfachen sich rasant…Aachener Zeit
NRW: Mehr Massaker…Jungle World
Debatte: Albig stört die Idylle im Wolkenkuckucksheim…Post von Horn
Ruhrgebiet: Oberhausen liebt den Wendler, Dortmund hört Hip Hop…Der Westen
Ruhrgebiet: Das müssen Sie über das abgesagte Juicy Beats wissen…Der Westen
Bochum: Tief im Westen – Eine Webreportage…FAZ
Bochum: Lenz leidet im Westpark…Der Westen
Dortmund: 53 Kinder zwischen Dreck, Müll und Ungeziefer…Der Westen
Duisburg: Akzeptanzpreis an Hitzlsperger bei CSD verliehen…Der Westen
Duisburg: Uni wirbt knapp 116 Millionen Euro ein…RP Online

Dünnes Eis: Parteienbeteiligung für muslimische Mahnwache

Aiman Mazyek Bild: Jakup Szypulka Lizenz: CC BY-SA 3.0
Aiman Mazyek Bild: Jakup Szypulka Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nach dem Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ wurde am 13. Januar eine große Mahnwache am Brandenburger Tor veranstaltet. Anmelder waren der Zentralrat der Muslime Deutschlands e. V. (ZMD) und die Türkische Gemeinde zu Berlin e. V. (TGB).

Die Veranstaltung war großformatig. Neben Merkel und Gauck kam weitere Politprominenz, auch die Bevölkerung nahm rege teil. Weniger Beteiligung war jedoch durch den Anteil der deutschen Bevölkerung zu verzeichnen, der – so war die Arbeitshypothese – dieses „klare Signal“ eigentlich setzen sollte. Die alleine etwa 300.000 Muslime aus dem Großraum Berlin fehlten weitgehend. Das ist in den Fernsehaufnahmen gut zu erkennen und man kann enttäuscht sein, dass so wenige sich dorthin begeben hatten. Es war mehr das Bekenntnis der Mehrheitsgesellschaft zu den Muslimen Deutschlands als umgekehrt, eine an diesem Tag unerwiderte Liebesbekundung sozusagen.

Die rasch geplante Mahnwache fand ein enormes Medienecho.

Sechs Monate danach ist Interesse jedoch weniger erwünscht, insbesondere dann, wenn Fragen zu der Finanzierung geäußert werden.

Weiterlesen
Werbung


Quo vadis, SPD?

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel Foto: SPD/Presse

Meine SPD macht mir wirklich Sorgen. Etliche aus der Spitze und nicht wenige Funktionäre haben nicht nur wenig Bedenken, zu Fundamentalisten zu gehen, sondern auch Geschäfte mit ihnen zu machen. Aktuell ist Sigmar Gabriel – Zeit ist Geld – flott im Iran unterwegs. Sein Motto ist nach einem Zeit-Interview dabei “Kontakte statt Konflikte”. Was heißt dieser Bullshit bei einem Unrechtsregime im Klartext? Der geschmeidige Geschäftskontakt geht vor. Vor Werten, vor Menschenrechten. Nur keinen Dissens mit potentiellen Kunden austragen. Das ist – wenn es gnadenlose Diktaturen betrifft – die Maxime eines Verkäufers und nicht die eines Vorsitzenden einer ehemals großen Volkspartei. Nein, ich finde nicht, dass das Seil für die Gehenkten im Iran gerade aus deutscher Qualitäts-Produktion kommen sollte. Das mag naiv und wenig

Weiterlesen

„Ablenkung von der vermuteten Zusammenarbeit zwischen Türkei und dem IS.“

 Gestern in Sulmanya. Demo der Partei Gorran "the change movement" und PKK und YPG Anhängern in der Nähe des Basars. Foto: Enno Lenze Lizenz: Copyright
Gestern in Sulmanya: Demonstration der Partei Gorran „the change movement“ und PKK und YPG Anhängern in der Nähe des Basars. Foto: Enno Lenze Lizenz: Copyright

Der Berliner Journalist Enno Lenze, Lesern dieses Blogs auch als Gastautor bekannt, berichtet zur Zeit wieder aus dem irakischen Teil Kurdistans. Dort griff die türkische Luftwaffe Stellungen der PKK an.

Ruhrbarone: Hallo Enno, wo hältst Du Dich gerade in Kurdistan auf?

Enno Lenze: Gerade bin ich in Sulaimaniyya , der zweitgrößten Stadt und sowas wie die zweite Hauptstadt. Kurdistan ist politisch zweigeteilt. In der Hauptstadt Erbil leben größten Teil Freunde der DPK hier in Sulaimaniyya die Freunde der PUK.

Ruhrbarone: Wie schätzt man bei Euch die Angriffe der Türkei ein? Vor allem als Angriff auf den IS oder mehr als Angriff auf die Kurden?

Enno Lenze: In dem fall waren es zwei oder vier F-16 der türkischen Luftwaffe die dich an der iranischen Grenze lang bis Kandil flogen und in einem Angriff mehrere PKK Stellungen

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Kurdistand_demo_ddorf
Debatte: 
Der Westen verrät die Kurden für den IS…Welt
NRW: Polizei warnt vor rechtsfreien Räumen…Spiegel
NRW: NRW will Grenzkontrollen gegen Flüchtlinge…Welt
Debatte: Von der Leyen kritisiert Türkei für Angriffe auf PKK…FAZ
Debatte: Auf dem Weg in die Juristenherrschaft…Cicero
Debatte: Hauptsache, du siehst gut aus…Jungle World
Ruhrgebiet: „Es herrscht die reine Kaufwelt“…Stuttgarter Nachrichten
Bochum: Wohnprojekt Gerthe – Leben auf Zeche…Coolibri
Dortmund: Juicy Beats Absage war die richtige Entscheidung…Der Westen
Duisburg: Bettlaken als Wände – So leben Asylbewerber…Der Westen
Essen: Neugier auf neues Übergangswohnheim in Altenessen…Der Westen