Kraft sieht sich als eine der Guten Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Ralph Sondermann Lizenz: Copyright
Ich fiel fast vom Glauben ab, als ich in der vergangenen Woche sah, wie unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sich schämte, insbesondere auch als Christin. Von unserem Gastautor Johannes Fischer AKA „der, der auszog“.
Ihr Glaubensbekenntnis, in dem es um Menschenliebe ging und darum, dass Kirche und Gesellschaft in NRW ein gemeinsames Interesse hätten, Flüchtlingen einen Hort der Sicherheit zu geben, betete die Landesmutter am letzten Mittwoch in Düsseldorf herunter, als Dr. Antonius Hamers in das Amt des Direktors des Katholischen Büros eingeführt wurde, der Kontaktstelle der nordrhein-westfälischen Bistümer zur Landesregierung.
Fernseh-Diskussionsrunden in Sachen Sport schmücken sich ja gerne mit prominenten Gästen aus dem Tagesgeschäft. So eben auch die Fußballdebatte ‚Sky90‘ im Pay-TV. Gestern war dort Schalke-Coach Jens Keller zu Gast. Er diskutierte u.a. mit Reporterlegende Werner Hansch und Ex-Bayern-Spieler Owen Hargreaves bei Moderator Patrick Wasserziehr über die Lage beim FC Schalke 04.
Und es sollte ein wahrlich ungewöhnlicher Auftritt von Keller werden. Als Zuschauer konnte man fast den Eindruck gewinnen Keller befände sich in einem im TV übertragenen 90-minütigem Vorstellungsgespräch.
Normalerweise agieren die Promi-Gäste in dieser Talkrunde als mindestens gleichberechtigte Gesprächspartner, erzählen dort gerne mal aus dem Innenleben ihrer Clubs, stellen ihre Sicht der Dinge dar usw.. Manchmal werden sie dabei von den Fragestellern regelrecht hofiert. Bei Keller war das gestern ganz anders. Ihm wurde kräftig auf den Zahn gefühlt. Nicht immer auf die nette Art.
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DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt
Die Fußball-Bundesliga geht nun in eine zweiwöchige Länderspielpause. An diesem Wochenende hat sich jedoch noch einmal eine Diskussion aufgedrängt, welche wir auch in der vergangenen Spielzeit bereits geführt haben. Diesmal setzt sie jedoch bereits kurz nach Saisonstart im Herbst ein: Spielt der FC Bayern München sportlich tatsächlich ‚in einer anderen Liga‘?
Dass die Münchener wirtschaftlich einen riesigen Vorsprung auf die Konkurrenz haben ist eine seit Jahren bekannte Tatsache. Doch in der Vergangenheit konnten immer wieder Konkurrenten in den Titelkampf entscheidend eingreifen, die großen Bayern ärgern, ihnen sogar Titel wegschnappen. In den 90er-Jahren war das schon einmal der BVB, nach der Jahrtausendwende dann Werder Bremen, der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg usw..
Zu Beginn dieser Dekade wurde dann erneut der BVB zu einem erfolgreichen Bayernjäger. Gewann 2011 und 2012 sogar zweimal in Folge die Meisterschaft. In den Jahren 2013 und 14 schlugen die Bayern dann mit aller Macht zurück, rüsteten ihren Kader sportlich massiv auf, holten mit Josep ‚Pep‘ Guardiola zuletzt einen internationalen Klassetrainer als Nachfolger von Erfolgscoach Jupp Heynckes an die Isar. Die Erfolge blieben nicht aus.
Nachdem im Vorjahr bereits wochenlange Langeweile in der Liga moniert wurde, sollte in diesem Jahr alles besser werden. Dortmund und Schalke wollten angreifen. Leverkusen wurde hoch gehandelt und auch Wolfsburg wurde als Geheimfavorit gehandelt. Nach Spieltag drei und dem BVB-Erfolg im ‚Supercup‘ diskutierten die sogenannten Experten noch allerorten, ob der Kader des BVB dem des FC Bayern vielleicht sogar leicht überlegen sei.
Nun, nur wenige Wochen später, ist alles wieder anders. Die Bayern dominieren die Liga scheinbar in einem zumindest schon lange nicht gesehenen Ausmaß.
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Vom Baumarkt auf die Straße: Die Standarte der Nazipartei „Die Rechte“
Viele Gegendemonstranten, aber keine erfolgreichen Blockaden, eine eher schlappe Teilnehmerzahl bei den Nazis und ein Polizeikonzept, das aufging – das war der 3. Oktober in Hamm.Text: Stefan Laurin Fotos: Ruhrbarone
Ein Lied auswendig zu lernen ist nicht jedermanns Sache. Und Geografie ein unterschätztes Schulfach. Über beides legte gestern der bekannte Nazi Dieter Riefling ein beredtes Zeugnis ab. Als er versuchte, die erste Strophe des Lieds der Deutschen zu zitieren, ging das daneben: „Vom Rhein bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“ beschrieb der seine territorialen Ansprüche und verzichtete ganz nebenbei auf Mainz, die Eifel, große Teile Kölns, die Pfalz, Xanten und Aachen. Im Riefling offenbar nicht geläufigen Original heißt es: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“.
Mit seiner Rede setzte Riefling den Höhepunkt eines erfreulich schlecht besuchten Naziaufmarsches in
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Nach eher überschaubaren Ergebnissen in der jüngeren Vergangenheit wollen Nazis heute erneut demonstrieren. Diesmal in Hamm. Darauf, dass man ihnen auch diesmal den Spaß verderben wird, haben wir bereits hier hingewiesen. Wir berichten live…
17.21 Uhr Das letzte update wie eigentlich gewollt und gewohnt nun oben. Das Geschwalle will sich nun kein vernünftiger Mensch mehr antun… bevor die letzten Reden von den Nazis auf der Abschlusskundgebung geschwungen werden, verabschieden wir uns aus der Berichterstattung. Wie immer bedanken wir uns bei allen die mitgemacht haben. Bis zum nächsten mal.
11.15 Uhr: Wir sind vor Ort. Noch ist wenig zu sehen. Mutmaßliche Gegendemonstranten versammeln sich oder ziehen noch durch die Gegend. Auch die Polizei verhält sich eher dezent. Zwar sind wohl noch immer einige Hundertschaften auf dem Weg nach Hamm, aber im Stadtbild ist bislang wenig von den Beamten zu sehen.
11.20 Uhr: So dezent sich die Polizei bis vor wenigen Minuten noch verhalten hat, so zielstrebig scheint sie nun die strategisch möglicherweise wichtigen Punkte besetzten zu wollen, wenn sie es noch nicht getan hat. Im Bahnhof Hamm werden nun Kräfte zusammengezogen und auf den relevanten Bahnsteigen wird deutlich Präsenz gezeigt. Auch versammeln sich langsam immer mehr Gegendemonstranten, die sich den Nazis entgegenstellen wollen.
Um 12.00 Uhr startet heute eine Demonstration gegen eine Aufmarsch der Nazi-Partei „Die Rechte“ in Hamm. In der Ankündigung des Haekelclubs wird auf eine breite Unterstützung des Demonstration hingewiesen:
Für den 3.Oktober ruft der haekelcub590, Hamms antifaschistisches Jugendbündnis, zur Demonstration „Entschlossen gegen rechtes Gedankengut – Vom Stadtrat bis zum Stammtisch“ auf. Treffpunkt ist um 12:00 am Willy-Brandt-Platz vor dem Hammer Hauptbahnhof. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr viel Unterstützung innerhalb der Stadtgesellschaft bekommen“ verweisen die Akteure des haekelclub590 auf eine breite Unterstützungsliste . So unterstützen in diesem Jahr wieder viele Parteien, der DGB Hamm, die Arnold-Freymuth-Gesellschaft und weitere das antifaschistische Jugendbündnis. „Der Rückhalt zeigt sich in der Breite der Gesellschaft – von den Flüchtlingen bei Jugendliche ohne Grenzen, über den evangelischen Kirchenkreis Hamm bis hin zu neuen Gruppen des Stadtrats wie den Piraten aus Hamm“ wissen die Akteure die Unterstützung zu schätzen.
Auf der Seite hamm.noblogs gibt es zudem eine Übersichtskarte und Anreiseempfehlungen.
Titanic-Cover: Die Wiedervereinigung sorgte auch für Erheiterung.
Heute ist der Tag der deutschen Einheit. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik bei. Im Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands heißt es in Artikel 1:
Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 werden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland.
Wir haben heute den 3. Oktober 2014 – dieses Ereignis jährt sich damit zum 24. Mal. Die
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