Der Ruhrpilot

Kreuzviertel Dortmund, Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC
Kreuzviertel Dortmund, Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC

NRW: Darum steigen die Mieten wirklich…Welt
NRW: Neue Doppelspitze für Funke-Zeitungen…DWDL
Debatte: Deutschlands fürchterliches Schweigen…Süddeutsche
Debatte: Die Weltordnung der vergangenen 100 Jahre zerbricht…Welt
Debatte: Das westliche Gejammer…Zeit
Ruhrgebiet: Pöhlen ist der Anfang…taz
Ruhrgebiet: Kreativ aus der Krise – Eine Theatertour durch Ruhrstadt…Revierpassagen
Ruhrgebiet: Blutig ist das Ruhrgebiet…Welt
Bochum: Präsident war mehr als Zeche und Stahlwerk…Der Westen
Dortmund: Beim Quartiersmanagement Nordstadt ist dieses Jahr Schluss …Nordstadtblogger
Duisburg: Liedertag Day of Song…Der Westen
Essen: Altenkamp mit 73,2 Prozent zur neuen SPD-Chefin gewählt…Der Westen
Essen: Volker Löschs „Odyssee“ will mit Vorurteilen über Roma aufräumen…Der Westen

 

Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Wo Kritisieren als Miesmachen gilt…Post von Horn
NRW: Kraft tritt bei der nächsten Wahl an…Welt
NRW: Hannelore Kraft begnügt sich mit Mittelmaß…RP Online
NRW: Opposition sieht NRW als „Wohlfühlzone“ für Salafisten…RP Online
NRW: Slam 2014 – Wort vor Ort…Coolibri
Debatte: Warum wir mit Euch gehen…Jüdische Allgemeine
Ruhrgebiet: Ersatzbusse statt S-Bahn 1 zwischen Bochum und Dortmund…Der Westen
Bochum: Gysis Kampf mit der Drama-Queen…Süddeutsche
Bochum: Hochschule in Querenburg wird erst ein Jahr später fertig…Der Westen
Bochum: Das Soziale Zentrum lädt zum Sommerfest…Bo-Alternativ
Bochum: Ausstellung zum Andenken an H.E. Käufer…Der Westen
Dortmund: Gutachten für B1-Tunnel ist seit einem Jahr überfällig…Der Westen
Duisburg: Schwarze Mode made in Duisburg in Metropolen erfolgreich…Der Westen
Duisburg: Unsere Wohnung ist eine alte Schule…Der Westen
Essen: Hauptbad dicht – so leiden Schulen und Vereine…Der Westen
Essen: Stadt Essen weitet Tempo-Überwachung aus…Der Westen
Oberhausen: 150 Jahre deutsche Comics in Oberhausen…Revierpassagen

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Carta: Vera Bunse hat nicht hingeschmissen und beklagt maue Zahlungsmoral

carta
Weiter Ärger um das Blog Carta: Redakteurin Vera Bunse widerspricht die Darstellung der Carta-Chefs, sie hätte  ihren Vertrag von sich aus nicht verlängert. 

Der Streit beim Blog-Carta geht weiter. Gestern berichtete der Branchendienst Meedia über die „Chaostage bei Carta„. Es gäbe Konflikte zwischen der Redaktion und dem Förderverein, der wolle, dass ihm alle Text vor Veröffentlichung vorgelegt werden.

Zu diesem Konflikt sei denn noch der Weggang von Vera Bundes gekommen: Vera Bunse, eine der bekanntesten Blogerinnen der Republik, die auch einmal für die Ruhrbarone schrieb, hätte ihren Vertrag nach dem Streit um den Einfluss der Fördervereins nicht verlängert:

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NRW: Kraft will wieder antreten

Kurz vor dem Beförderungsstopp ließ man es in der Landesregierung noch einmal so richtig knallen Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann
Kurz vor dem Beförderungsstopp ließ man es in der Landesregierung noch einmal so richtig knallen Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft macht eine Haushaltpolitik, als ob es kein Morgen gäbe. Und diese Politik war auch ein Grund für die zahlreichen Gerüchte, die in Düsselorf die Runde machten: Kraft will 2017 Bundespräsidentin werden, Innenminister Ralf Jäger sei als ihr Nachfolger auserkoren. Sogar seine Nachfolgerin sollte schon ausgekungelt sein: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Mit diese Spekulationen ist jetzt erst einmal Schluss: Kraft (SPD) hat erstmals öffentlich erklärt, dass sie bei der  Landtagswahl 2017 wieder als Spitzenkandidatin der SPD antreten will. Im SAT.1 Regionalprogramm NRW trat Kraft damit Vorwürfen von CDU und  FDP entgegen, sie sei amtsmüde oder würde auf das Amt der  Bundespräsidentin spekulieren.

„Das ist alles Quatsch“, sagte Kraft. „2017 will ich hier auf jeden Fall wieder antreten. Wir wollen dieses Land zukunftssicher machen. Dafür braucht man einen langen Atem und den werde ich auch haben.“

 

 

Aus vollem Herzen Feministin

Das Logo der Gruppe "Feminismus im Pott"
Das Logo der Gruppe „Feminismus im Pott“

Vor kurzem ist auf unserem Blog der Artikel „Keine Widerrede“ von Saskia Albarus erschienen. Die Autorin setzt sich darin kritisch mit dem Feminismus auseinander. Gestern erschien bereits eine Antwort darauf. Das neue feministische Blogger*innenkollektiv der Seite „Feminismus im Pott“ hat nun eine weitere Erwiderung verfasst, die wir an dieser Stelle dokumentieren. 

Warum stoßen sich so viele Menschen an dem Begriff Feminismus? Warum kann die bloße Erwähnung direkt zu empörten, abwehrenden Reaktionen führen? Wer fühlt sich angegriffen und aus welchem Grund? Die immer noch ablehnenden und oft auch aggressiven Reaktionen halten mir vor Augen, wie wichtig feministische Inhalte auch heute in dieser vermeintlich fortschrittlichen Gesellschaft sind. Denn wie schrecklich sind die Kommentare, die Anita Sarkeesian über sich ergehen lassen muss, weil sie vorhandene Rollenmodelle in Videospielen genau unter die Lupe nimmt und kritisiert, die ein einfältiges und sexistisches Bild von Frauen konstruieren und vermitteln! Warum lebe ich in einer Kultur (‚rape culture‘), die Frauen vermittelt eine Ware zu sein, die zu schützen gilt so gut es geht, was bedeutet, dass sie Nachts nicht allein, wenn doch nur mit Pfefferspray bewaffnet und in keinem Fall im Minirock unterwegs sein dürfen!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Feministin zu sein und sich auch so zu nennen, tut nicht weh. Ich habe auch

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DerRuhrpilot

kraft_tvNRW: Kraft muss am Personal sparen…RP Online
NRW: Landtag billigt neues Hochschulgesetz…General Anzeiger
NRW: Was das neue Hochschulgesetz für die Unis bedeutet…Der Westen
NRW: Die „Gutachteritis“ der Landesregierung…RP Online
Debatte: Schäuble will Schuldenbremse für Länder lockern…Spiegel
Debatte: Öffentlich-Rechtliche – Mord, Liebe, Ärzte und Tiere…Novo Argumente
Debatte: Die Grünen verkommen zur Patchwork-Partei…Welt
Ruhrgebiet: Die Karstadt-Zitterpartie geht weiter…FAZ
Ruhrgebiet: Radschnellweg Ruhr – Strecke, Kosten und Probleme…Coolibri
Bochum: Gymnasial-Direktoren weisen Vorwürfe vehement zurück…Der Westen
Bochum: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen…Bo Alternativ
Bochum: Theater-Ärger um doppelte „Kabale“…Der Westen
Dortmund: Steinewerfer gefasst…Radio91.2
Duisburg: Einkommen der Duisburger weit unter dem Durchschnitt…RP Online
Duisburg: Gericht erklärt Betriebsratswahl bei Thyssen-Krupp für ungültig…Der Westen
Duisburg: Asylbewerber – Lage in Duisburg weiter angespannt…RP Online
Essen: Zeche Carl – Herbst und Winter können kommen…Der Westen
Essen: Abgespeckte Modernisierung für die Messe geplant…Der Westen

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Ruhrbarone Benefiz-Konzert: Danke, dass Ihr da wart!

rotunde
60 Besucher, ein wunderbares Programm mit Wolfgang und Volker Wendland und Unter anderem Max – es war ein schöner Abend in der Rotunde. Wir möchten uns bei den Künstlern ebenso bedanken wie bei dem Team der Rotunde und Leo Bauer und Dirk Steinbrecher, die uns die Rotunde inklusive der Technik kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Alle haben uns sehr geholfen, unseren Lokalteil-Bochum im Oktober an den Start zu bringen. Wer es verpasst hat. Sabine Michalak hat alles fotografiert:

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11. September 14:46 Uhr – Einmal im Jahr läuten die Glocken der Christuskirche Bochum

 

Christuskirchen Foto: Ayla Wessel/Kulturagentür
Christuskirchen Foto: Ayla Wessel/Kulturagentür

Wer diesen Tag erlebt hat, kann sich erinnern, wie es war, als ihn die Nachricht erreichte: Der 11. September 2001, die Bilder der brennenden Türme in New York, haben sich nicht nur ins kollektive Gedächtnis gebrannt, sondern in jedes einzelne. Es ist der Grund, warum in den Tagen danach, wohl erstmals in der Geschichte, ein weltweites Gefühl entstand, ein Mitfühlen. Um dieses Mitfühlens willen läuten die Glocken der Christuskirche Bochum, sie werden nur einmal im Jahr geläutet: immer am 11. September von 14:46 bis 15:03 Uhr.

Sie erinnern an die Opfer des Terrors weltweit und daran, dass kein Gott ist, der Menschenopfer verlangt.  Dass eine Idee, die Terror gutheißt, barbarisch ist. Dass eine Kultur, die den Tod will und nicht das Leben, eine Kultur des Todes ist. Am 11. September vor dreizehn Jahren waren um 14:46 Uhr und 15:03 Uhr zwei von Terroristen entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers eingeschlagen. Ein viertes entführtes Flugzeug wurde von einem Bochumer, Ziad Jarrah, gelenkt, der das Flugzeug zum Absturz gebracht und 40 Menschen ermordet hat.

Zwei Tage nach den Terror-Attacken fanden sich Bochumer aller Religionen, Konfessionen und Überzeugungen in derChristuskirche zusammen, um dem Terror zu widersprechen und der Opfer des Terrors zu gedenken. Seitdem läuten die Glocken der Christuskirche an jedem 11. September von 14:46 bis 15:03 Uhr. Das volle Geläut –  es gilt als eines der bestklingenden Stahlgeläute überhaupt –  ist nur einmal im Jahr zu hören: 1959 im Bochumer Verein gegossen, ist es mit 6,2 Tonnen Gesamtgewicht zu schwer für den seit dem Ende des Nazi-Terrors freistehenden Turm.