Der Ruhrpilot

Miguel Ángel López Borrego, CEO Thyssenkrupp Foto: Thyssenkrupp AG Lizenz: Copyright


Duisburg:
Geplante Grünstahl-Anlage von Thyssenkrupp nicht wirtschaftlich(€)…WAZ
NRW: Wüst muss 250 Milliarden nach NRW holen(€)…NRZ
NRW: Keine Bestechung bei Sanierung der NRW-Staatskanzlei(€)…NW

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Neue Demenz-Leitlinie: Therapie mit Musik und Verhaltenstraining

Demenz (Bild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Die aktualisierte S3-Leitlinie Demenzen enthält neue Empfehlungen zur Behandlung von Depressionen bei kognitiven Einschränkungen. Erstmals wird kognitive Verhaltenstherapie (CBT) bei leichter kognitiver Störung empfohlen, da sie depressive Symptome lindern und die Alltagsbewältigung verbessern kann. Auch Musiktherapie wird nun als unterstützende Maßnahme empfohlen, um das emotionale Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten zu fördern.

Neben diesen neuen Therapieansätzen enthält die Leitlinie nun 115 evidenzbasierte Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von Demenzen. Neu ist auch die Berücksichtigung von Blut-Biomarkern für Alzheimer, die ergänzend zu bestehenden Diagnoseverfahren eingesetzt werden können. Zudem wurde ein Kapitel zur palliativen Versorgung hinzugefügt. Die Leitlinie wird als Living Guideline jährlich aktualisiert und ist online frei zugänglich.

Vom Schrecken zur Normalität: Fünf Jahre nach dem ersten Corona-Lockdown

Hinweisschilder wie aus einer anderen Welt. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Vor fünf Jahren begann in Deutschland der erste Corona-Lockdown. Es ist kaum zu fassen, kommt es einen gefühlt doch fast schon ewig her vor. Als die Pandemie damals auch hierzulande begann, war ich genauso verunsichert wie viele andere. So etwas hatte schließlich noch niemand von uns je erlebt. Erfahrungswerte gab es daher nicht wirklich.

Ich war deshalb damals fest davon überzeugt, dass dieses Ereignis uns alle über viele Jahre hinweg stark prägen würde. Das öffentliche Leben kam fast vollständig zum Erliegen, soziale Kontakte waren kaum möglich, und Homeoffice war für viele die einzige Option – sofern es überhaupt machbar war. Hinzu kamen tiefsitzende Ängste, weil niemand genau wusste, was noch auf uns zukommen würde.

Im Frühjahr 2025 fällt es schwer, sich noch an die Einschränkungen und die ständige Angst vor einer Ansteckung zu erinnern – zumindest, wenn man nicht selbst von Todesfällen oder den Folgen von Long Covid betroffen war. Wer hätte damals gedacht, dass wir so rasch nach dem Beginn der Pandemie schon wieder so weit wären?

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