SPD und die Große Koalition: Eine pragmatische Entscheidung

 

SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein
SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein

Die Entscheidung der SPD in einer Große Koalition einzutreten muss nicht als staatspolitische Verantwortung überhöht werden. Sie ist eine ganz pragmatische Entscheidung.

Die SPD hat sehr gute Gründe mit der CDU Koalitionsverhandlungen einzugehen und am Ende mit den Christdemokraten eine Große Koalition zu bilden: In der Regierungsverantwortung wird sie schlicht mehr durchsetzen können als in der Opposition. Überhaupt die Chance zu bekommen, Politik auf Bundesebene umsetzen zu werden, ist für die SPD ein Privileg: Bei der Bundestagswahl hat sie das zweitschlechtestes Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren, die von der SPD und den Grünen den Wählern vorgeschlagene Neuauflage von Rot-Grün fand keine Zustimmung. Mit FDP und AfD scheiterten zwei Parteien nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, die eher für liberale und konservative Politikentwürfe stehen – bei der AfD ist es nach einer Studie des Düsseldorfer Politikwissenschaftlers Alexander Häusler sogar noch offen, ob sie sich nicht in rechtspopulistische Richtung entwickelt. Eine linke Mehrheit mag es daher knapp im Parlament geben, aber nicht in der Bevölkerung. Viele spricht dafür, dass es selbst die  heute nicht geben würde, wenn SPD, Grüne und

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Linksjugend Duisburg: Propaganda-Show für Assad an der Uni Duisburg-Essen

1400691_441099619344449_505293754_oDie Linksjugend (solid) aus Duisburg lädt zur Podiumsdiskussion. Am kommenden Donnerstag soll über den Bürgerkrieg in Syrien diskutiert werden. Die Marsch-Richtung ist deutlich: Es wird eine Propaganda-Show für den syrischen Diktator Assad. Davon zeugen nicht zuletzt die geladenen Referenten.

Den Veranstaltern ist klar: Der Aufstand gegen Assad ist das Machwerk finsterer Mächte von außerhalb, die den heroischen sozialistischen Führer stürzen wollen. Das liest sich dann so:

„Der syrische Aufstand ist eine getarnte, gut geplante und von außen gesteuerte Militäroperation des Westens. Die überwiegende Mehrheit der „Freien Syrischen Armee“ rekrutiert sich aus ausländischen radikalen „Jihadisten“, welche einen Gottesstaat errichten wollen und bezahlten Söldnern. Sie werden durch die US-Imperialisten und den mit ihnen alliierten

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Der Ruhrpilot

windraeder_doEnergiewende: Der Wahnsinn, der aus der Steckdose fließt…Zeit

NRW: „Wir machen uns selbst die Arbeit schwer“…Kölner Stadtanzeiger

Ruhrgebiet: Kommunen im Ruhrgebiet fürchten finanziellen Kollaps…FAZ

NRW: Sie wollen nur spielen…Welt

Bochum: „Hase Hase“ ist turbulent und lustig…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Beim Bier-Absatz klettert nur der Preis…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Hatice Akyün stellt ihr neues Buch in der Zentralbibliothek vor…Der Westen

Essen: Ex-Abgeordneter Rolf Hempelmann soll Schwarz-Rot mitverhandeln…Der Westen

Essen: Verdis „Macbeth“ in Essen: Das Drama verläuft sich in Bildern…Revierpassagen

Blogs: Die Blogparade oder aber – mein erstes BarCamp…Pottblog

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MSV Duisburg: „Wir rufen den Verein, das Fanprojekt und alle MSV-Fans dazu auf, den Worten von einer bunten Kurve Taten folgen zu lassen…“

Das Stadion des MSV Duisburg. Quelle: Wikipedia; Foto: Sascha Brück; Lizenz: cc
Das Stadion des MSV Duisburg. Quelle: Wikipedia; Foto: Sascha Brück; Lizenz: cc

Am Samstag kam es nach dem Drittligaspiel des MSV Duisburg gegen den 1. FC Saarbrücken zu Gewaltausbrüchen zwischen einigen MSV-Anhängern und auch der Polizei. Was genau geschah, das ließ sich am gestrigen Samstag zunächst noch nicht so genau sagen. Auch die Polizei traf offenbar zunächst keine näheren Aussagen.

Inzwischen zeichnet sich ein Bild ab. Offensichtlich haben rechte Gruppierungen der MSV-Fanszene linksgerichtete Zuschauer attackiert. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein um die Gruppen zu trennen. Es gab offenbar mehrere Verletzte.

Nach Augenzeugenberichten gegenüber der ‚WAZ‘ sollen ganz konkret rechte MSV-Anhänger der Gruppierung „Division Duisburg“ anti-faschistische MSV-Ultras der Gruppe „Kohorte“ angegriffen haben.

Die Gruppe ‚Kohorte‘ hat nun eine ausführliche Stellungnahme im Internet veröffentlicht und sie erhebt darin harte Vorwürfe

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Der Ruhrpilot

Sven Lehmann
Sven Lehmann

NRW: Grünen-Chef Lehmann für neues Image…Westfälische Nachrichten

Energiewende: EU will der deutschen Industrie das Licht ausknipsen…Welt

NRW: Mangelware Personal…Welt

Bochum: Technik-Camp macht Lust auf Naturwissenschaft…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Aufklärer aus dem Wintergarten…FAZ

Duisburg: Öko-Strom-Umlage kostet die Stadt Duisburg 800.000 Euro mehr…Der Westen

Duisburg: Rechte Duisburger Hooligans sollen MSV-Ultras attackiert haben…Der Westen

Essen: Die Lichtburg ist 85 – Deutschlands Kinoszene gratuliert…Der Westen

Essen: Nachbarn klagen über Flüchtlingsheim in Schonnebeck…Der Westen

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Der Ruhrpilot

kraft_tvNRW: Kraft registriert breite Zustimmung zur großen Koalition…Kölner Stadtanzeiger

NRW: SPD-Basis ist gegen Große Koalition mit der Union…Der Westen

NRW: Tariftreuegesetz droht Aus vor EU-Gericht…RP Online

NRW: Lindners cheap talk fürs politische Poesiealbum…Cicero 

NRW: Hannelore Krafts Symbolfigur droht öffentlicher Prozess…Focus

Bochum: Gehen die „Großen“, drohen Steuerverluste…Der Westen

Bochum: Visionen über die Zukunft der freien Kunst…Ruhr Nachrichten

Dortmund: In diesem Fall gehört der Ankläger auf die Anklagebank…FAZ

Essen: Rot-Weiss Essen will Neonazi-Doku nach Eklat im Stadion zeigen…Der Westen 

Essen: Trotz Hooligan-Eklat sieht Polizei keine rechte Szene bei RWE…Der Westen

Essen: Christian Tombeil bleibt Schauspielchef bis 2020…Bild

Witten: Kundgebung gegen Demo von „Pro NRW“…Der Westen

Umland: Tote Hosen spielen Musik, die von Nazis verfemt war…Welt

Blogs: Die Pottblog-App für iPhone, Android und Windows Phone…Pottblog

 

 

Lünen: Trianel-Kraftwerk verkauft auch ohne Vorbescheid bereits Strom

Das Trianel-Kraftwerk in Lünen. Quelle: Wikipedia; Foto: Possi88; Lizenz:
Das Trianel-Kraftwerk in Lünen. Quelle: Wikipedia; Foto: Possi88; Lizenz:CC-BY-3.0

Es gibt Dinge, die kann man als Beobachter einfach schlecht nachvollziehen. Da steht ein frisch errichtetes Kohlekraftwerk in Lünen nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen plötzlich wieder ohne Vorbescheid da, geht dann aber trotzdem bereits in einen offenbar unbefristeten Probebetrieb und verkauft den darin produzierten Strom auch bereits auf dem Markt.

Gibt es nicht? Gibt es doch! Denn genau dies läuft derzeit beim Trianel-Kraftwerk am Lüner Stummhafen ab.  Als Nicht-Jurist ist das wohl nur sehr schwer mit dem eigenen Rechtsempfinden zu vereinbaren…

Das neue Kraftwerk in Lünen läuft nun, nachdem ihm der erste Vorbescheid bereits Ende 2011 vom 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts in Münster entzogen worden war, schon seit Ende 2012 im ‚Probebetrieb‘ und verkauft auch bereits den dabei produzierten Strom. Überraschender Weise gibt es für den Probebetrieb offenbar auch gar keine zeitliche Befristung. Und wie ein Unternehmenssprecher unlängst bestätigte, läuft das Kraftwerk, zumindest zeitweise, auch bereits unter Volllast.

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