Jason Webley, Donnerstag, 08. September, 19.30 Uhr, Subrosa, Dortmund
Eintritt: 7 Euro
Loveparade: Strenge Regeln belasten Veranstalter
Damit sich eine Katastrophe wie bei der Loveparade nicht mehr wiederholen kann, haben das Land und die Städte die Regeln für Veranstalter verschärft.
Die Enttäuschung in Essen war groß, als im Februar das Pfingst-Open-Air in Werden abgesagt wurde. Detlef Feige, gleichzeitig Sprecher der Stadt und Mitglied in dem Rock-Verein, der das Festival mitorganisiert: „Die Sicherheitsanforderungen sind nach der Loveparade gestiegen und wir hatten nicht mehr die Zeit, das Pfingst-Open Air so umzustellen, dass es den neuen Kriterien genügte.“ Zu viel Arbeit in zu kurzer Zeit für die vor allem freiwilligen Helfer – und zu hohe Kosten, um sie noch in die Kalkulation einzubauen.
Kein Einzelfall in NRW: Seitdem bei der Loveparade im Juli vergangenen Jahres 21 Menschen ums Leben kamen, wurden die Sicherheitsanforderungen für Veranstaltungen stark erhöht. Eine solche Katastrophe, verschuldet durch Inkompetenz, kriminelle Energie und Schlampigkeit sollte sich nicht noch einmal wiederholen.
Sin Fang
Sin Fang, Mittwoch, 7. September, 20.00 Uhr, Blue Shell, Köln
Der Ruhrpilot
Duisburg: Hochfeld kämpft gegen Verfall…WAZRecherche-Blog
NRW: Großstädte ziehen immer mehr Einwohner an…RP Online
NRW II: CDU will Parteibasis repolitisieren…RP Online
NRW III: Die Riesen-Windräder kommen…RP Online
NRW IV: Junge Filmemacher präsentieren ihre Kurzfilme…RP Online
SPD: Warum Peer Steinbrück nicht Kanzlerkandidat werden sollte. WAZRecherche-Blog
Bochum: Zukunft des Zwischenfalls weiter ungewiss…Der Westen
Bochum II: Per Rad zu den Stätten der Zwangsarbeit…Bo Alternativ
Bochum III: Besucherrekord beim Zeltfestival…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Ein erneutes Desaster…Der Westen
Dortmund: Jörg Hartmann soll Tatort-Kommissar werden…Ruhr Nachrichten
Essen: Kunstsammlung vergammelt…Der Westen
Essen II: „Die klassische Kneipe wird sterben“…Der Westen
Medien: Dallas an der Ruhr und die Folgen…Post von Horn
Medien II: Alle Links zu “weissgarnix” kaputt…Zoom
Medien III: WDR akzeptiert den Rückzieher von WAZ-Mediengruppe Christian Nienhaus…Pottblog
Gesundheit: Esoterische Notaufnahme…Reflexion
Duisburg: Greuliches Fremdschämen

Eine gute Nachricht, eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: die Sprecher der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ melden soeben, dass sie – trotz Sommerflaute – mehr als 50.000 Unterschriften erreicht haben. Genug, damit ein Abwahlverfahren gegen Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland eingeleitet werden muss. Die Unterschriften liegen sicher im Tresor. Der erste Schritt ist geschafft: „Wenn die Listen Mitte Oktober überreicht werden, muss das Abwahlverfahren zwingend eingeleitet werden.“ Auch von hier: herzlichen Glückwunsch!
Jetzt ruft die Bürgerinitiative zum Endspurt auf.
Duisburg: 50.000 Unterschriften gegen OB Sauerland

Auch in den Sommerferien hat die Bürgerinitiative, die ein Abwahlverfahren gegen Duisburgs OB Adolf Sauerland (CDU) erreichen will, Unterschriften gesammelt.
Und jetzt liegen 50.000 vor – noch sechs Wochen Zeit hat die BI Neuanfang für Duisburg um ihr Ziel, 65.000 Unterschriften, zu erreichen. Dann muss ein Abwahlverfahren gegen OB Sauerland starten – und Duisburgs Bürger können entscheiden ob es einen Neuanfang in der Stadt gibt oder ob die Lähmung anhält. Die BI will jetzt Gas geben:
Die Präsenz in bestimmten Stadtteilen wird verstärkt, der Stand am Life-Saver bleibt täglich besetzt, mit bestimmten Aktionen werden zielgerichtet vor allem Jugendliche angesprochen.
Wenn die Listen Mitte Oktober überreicht werden, muss das Abwahlverfahren zwingend eingeleitet werden. Dieses Abwahlverfahren wird die Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, Verantwortung für den guten Ruf der Stadt zu übernehmen, noch stärker zusammenführen.
Junip
Junip, Dienstag, 6. September, 20.00 Uhr, Doornroosje, Nijmegen
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: „Innovation City“ flopt…RP Online
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NRW: Kraft studiert Kanadas Bildungs- und Sozialpolitik…Borkener Zeitung
Ruhrtriennale: Macbeth in der Maschinenhalle…RP Online
Bochum: Kunstwerke-Werfen…Bo Alternativ
Dortmund: Beim Friedensfest in Dortmund-Dorstfeld zur Nazi-Demo rücken Blockaden in Fokus…Der Westen
Dortmund II: Proteste von Polizeiwillkür überschattet…Alerta
Dortmund III: Was du nicht willst, das man dir tut…Kaffee bei mir
Dortmund IV: 20.000 feiern beim „Micro! Festival“…Ruhr Nachrichten
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Umland II: „Wir konkurrieren mit New York“…RP Online
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Das Wort zum Sonntag
Dortmund: Bündnis von SPD, DGB und Grünen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei
Dortmund-Nazifrei, das Bündnis von SPD, Grünen und DGB gegen den gestrigen Naziaufmarsch in Dortmund, erhebt in seiner Abschlusserklärung schwere Vorwürfe gegen dei Dortmunder Polizei. Sie konnte ein Fest im Stadtteil Dorstfeld nicht vor Nazis schützen.
Die Nazidemo war vorbei als es gestern Abend bei einem Stadtteilfest in Dorstfeld zu einem Zwischenfall kam: 40-50 Nazis störten das dortige Friedensfest der Stadt, grölten Parolen – und stießen nur auf gut ein Dutzend Polizeibeamte. Das Bündnis Dortmund Nazifrei empört sich über das erneute Versagen der Dortmunder Polizei gegenüber den Rechtsradikalen:
Die Ereignisse auf dem Wilhelmsplatz beim Friedensfest der Stadt Dortmund lösen bei uns Unverständnis und Empörung aus. Während der Nazi-Aufmarsch von 5000 bundesweit angeforderten Polizistinnen und Polizisten beschützt wurde, waren für den Schutz dieses zivilgesellschaftlichen Festes lediglich 10-15 Polizistinnen und Polizisten abgestellt. Etwa 40-50 Nazis konnten daher von der Polizei ungehindert und den Wilhelmsplatz drängen, sodass die Bürgerinnen und Bürger ihnen schutzlos ausgeliefert waren.
Dieses Versagen mit einer „kleinen Kommunikationspanne“ zu erklären, halten wir der Situation nicht für angemessen, da sie auch zu massiven Übergriffen und Körperverletzungen auf die anwesenden Bürgerinnen hätte führen können. Hier stand der Eindruck, als schütze die Polizei die Nazis, nicht aber die Demokraten.
