
Es war friedlich, es war nichtig, und für einige Sekunden war es aufgeregt. Die von Duisburger Linksextremisten gefeaturte Demonstration zur Unterstützung der Gaza-Flottille vermochte am gestrigen donnerstäglichen Abend nur 150 Nasen zu versammeln. Von unserem Gastautor Thomas Meiser
Dabei gilt doch Duisburg als ein „Hotbed“ des linken Antisemitismus, wie die Jerusalem Post schon feststellte.
Hermann Dierkes, im Furor schwer zur Schnappatmung neigender Fraktionsvorsitzender der linken Ratsfraktion, der das Existensrecht Israels einst auf einer Veranstaltung einer trotzkistischen Sekte als „läppisch“ bezeichnete, der berentete Facharbeiter, der auch zum Boycott von in Israel produzierten Waren aufrief, sprach auf der Demonstration jedenfalls nicht.
Er würde zur Mäßigung angeraten sein, es wäre ungeschickt, ihn sprechen zu lassen, zumal er wegen seiner unmäßig deutlichen antisemitischen Thesen vom Parteiausschluß bedroht ist, hörte man im Vorfeld der Demo.
In einer postionsmäßig eher moderaten Rede definierte der Rechtsanwalt Jürgen Aust die geringe Zahl der auf dem Bahnhofsvorplatz








