300 gegen Atomkraft in Bochum

Bis zu 300 Demonstranten kamen am Mittag in Bochum zusammen, um gegen Atomkraft zu demonstrieren.

Treffpunkt Hauptbahnhof – bis zu 300 Demonstranten trafen sich um 12.00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. Überraschend viele, wenn man bedenkt, erst seit gerstern für die Demonstration geworben wurde und das auch nur online.

Verschiedene Redner wiesen auf die Parallelen der Katastrophe in Japan zu den Ereignissen in Tschernobyl 1986 hin und forderten den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft. Zur Zeit ziehen die Demonstranten über den Bochumer Ring. Es folgt eine Abschlusskundgebung vor den Bochumer Stadtwerken nahe dem Hauptbahnhof.

Anti-AKW Demo in Bochum

Gestern Duisburg – heute Bochum: Nach der weiter eskalierenden Nuklearkatastrophe in Japan formiert sich auch im Ruhrgebiet der Protest.

Gestern haben 40 Demonstranten in Duisburg gegen Atomkraft protestiert. Heute sollen es in Bochum ein paar mehr werden. Treffpunkt ist um 12.00 vor dem Hauptbahnhof. Die Veranstalter sind optimistisch und kündigen weiteren Protest für Montag an:

Die kurzfristig organisierte Anti-Atom-Demo am morgigen Sonntag um 12.00 Uhr vor dem Hauptbahnhof hat erhebliche Resonanz gefunden. Der Anmelder der Demonstration bei der Polizei ist z. B. elf Mal von unterschiedlichen Leuten zu dieser Demo eingeladen worden. Das lässt hoffen, dass die neuen Medien nicht nur in Nordafrika funktionieren, sondern auch in Bochum über diese Wege Protest organisiert werden kann. Lautsprecheranlage, Bulli und viele weitere Zusagen für Unterstützung waren sehr schnell organisiert. Die Polizei hat freundliche Unterstützung signalisiert. Für Montag um 18.00 Uhr ist bereits die nächste Protestaktion vor dem Rathaus angekündigt. Nähere Informationen folgen.

Wer von weitere Demonstrationen weiß oder welche plant: Bitte melden unter – info (at) ruhrbarone.de

Der Ruhrpilot

Kernenergie: Kernschmelze in zweitem Reaktor…Spiegel

Kernenergie II: Energie ohne Atom…FAZ

Kernenergie III: Zahlt Deutscher Steuerzahler für Atomkraftwerk-Upgrade?…Verlorene Generation

Kernenergie IV: Mieses Spiel – jetzt in Fukushima…Weissgarnix

Kernenergie V: „Die Ereignisse nicht politisch missbrauchen“ – Demokratie als Simulation?…Frontmotor

NRW: Entsetzen in Düsseldorf…Welt

NRW II: Röttgen lässt Zweifel an Atompolitik erkennen…Zeit

NRW III: Das große Werben um Investoren…Welt

NRW IV: Hallo, hallo, Schwarze an Grüne…Welt

Bochum: Laiendarsteller hoffen auf Fortbestehen der Märchenspiele…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Riesen-Applaus für ein sexy Biest…Der Westen

Duisburg: Atomkraft-Gegner demonstrieren nach Kastastrophe in Japan…Der Westen

Essen: Allbau AG versucht Mieter aus anderen Städten abzuwerben…Der Westen

Gelsenkirchen: Magath und die WAZ…Pottblog

Werbung
Werbung


Grüne verlangen Sofortabschaltung deutscher Siedewasserreaktoren

Die Grünen verlagen die sofortige Abschaltung aller Siedwasserreaktoren in Deutschland. Warum die Druckwasserreaktoren weiter laufen sollen, bleibt ein Geheimnis der Grünen. In Bochum wird morgen ab 12.00 Uhr gegen Kernkraft protestiert und NRW-Umweltminister Johannes Remmel sieht erst einmal keine Gefahr für NRW.

Zu der Atomkatastrophe in Japan erklärt Hans-Christian Markert MdL, anti-atompolitischer Sprecher:

„Die Kernschmelze in dem alten Siedewasserreaktor Fukushima I läuft ab, Radioaktivität wird freigesetzt, der Super-GAU ist eingetreten. (…)Wir fordern Norbert Röttgen auf, aus Respekt vor den betroffenen Menschen seine

Continue Reading

Der Ruhrpilot

Japan: Kernschmelze in AKW möglicherweise im Gang…Welt

Japan II: Liveticker…Spiegel

Japan III: Liveticker…Stern

Japan IV: Dortmunder verbringt Nacht in Notunterkunft…Ruhr Nachrichten

Japan V: Globale Verteilung von Radioaktivität unwahrscheinlich…Frontmotor

NRW: Kraft will Neuwahlen vermeiden…Der Westen

NRW II: Junge CDU-Gruppe fordert Röttgen zum Wechsel auf…RP Online

NRW III: Mit dem Latein am Ende…Post von Horn

Ruhrgebiet: Per Anhalter durch das Revier – mit Bus, Straßenbahn und U-Bahn…Welt

Bochum: Was ist ein IKEA Homepark?…Schmidts Katze

Bochum II: Sloane am Ziel…Ruhr Nachrichten

Bochum III: GEA-Verwaltung ab Montag in Düsseldorf…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Ordnungsdezernent Steitz zum Straßenstrich Dortmund…Der Westen

Duisburg: CDU-Politiker zeigte Zivilcourage und kassierte Prügel von Jugendlichen…Der Westen

Duisburg II: SPD-Fraktionschef Mettler wirft OB Adolf Sauerland Führungs-Versagen vor…Der Westen

Umland: Sozialdemokraten aus Meschede und Remblinghausen bilden neuen Ortsverein…Zoom

Internet: Schweigegeld darf man nicht sagen…Netzpolitik

Werbung
Werbung


Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Das Revier sucht ein Gesicht…Der Westen

NRW I: Neuwahlen bringen nichts…RP Online

NRW II: Verschuldung macht NRW  zum „Problemland“…RP Online

NRW III: CDU legt sich auf Neuwahlen in NRW fest…RP Online

NRW IV: 14 Gemeinschaftsschulen gehen an den Start…Zoom

Dortmund: Neue Klassen für Roma-Kinder benötigt…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Strafen sollen Freier in Nordstadt Dortmund abschrecken…Der Westen

Duisburg: Beigeordneter attackiert bei Haushaltsberatungen  Kämmerer…Der Westen

Essen: Berater empfehlen Investitionen in Messe Essen…Der Westen

Castrop-Rauxel: Skimming-Schaden ausgeglichen…Pottblog

Medien: Brief an die Schalke-Fans…Der Westen

Internet: Grundrechte für eBook-Leser…Netzpolitik

Update Künstlerhaus: Es lag an ECE

Mit dem Center-Riesen ECE gibt es kein Künstlerhaus in Bochum.

Die Meldung kam eben rein. Sie stammt von Martina Murgia, der Initiatorin des Projekts. Anscheinend gab es keine Einigung zwischen der Künstlern und der IHK auf der einen und ECE auf der anderen Seite. ECE will auf dem Gelände ein Einkaufszentrum bauen.

Später mehr…:

Das Projekt der Ansiedlung der Kreativwirtschaft im Bochumer Telekomblock kann nicht umgesetzt werden. Die Vertragsverhandlungen haben sich als äußerst schwierig erwiesen und sind nicht zum Abschluss gekommen. Auch die IHK als Initiator bedauert, dass es auch aufgrund der nunmehr geforderten Konditionen nicht zu einer für die Kreativen finanzierbaren Lösung kommen wird. Die Nachfrage der Kreativunternehmen, sich in einem Bochumer Kunst- & Kulturhaus niederzulassen, war enorm: Über 120 Interessenten hatten sich bei Martina Murgia als Managerin des Projektes vormerken lassen. Um dieses große Netzwerk, das in knapp einem Jahr Arbeit entstanden ist, nicht zu verlieren und „Arts“ als Projekt zur Ansiedlung der Kreativwirtschaft in Bochum weiterhin zu unterstützen, wird sich die IHK in den nächsten Monaten nach anderen Immobilien umschauen.

Update:

Nach unseren Informationen scheiterte der Plan des Künstlerhauses an den Preisvorstellungen der ECE. ECE forderte einen Mietpreis (inkl. Nebenkosten) von 7,80 Euro haben. Für ein Zwischennutzungobjekt ein stolzer Preis: Für das Geld bekommt man auch eine ganz normale Immobilie am Rand der Innenstadt. Von dem Gerede der ECE, sie wolle ein  solches Projekt unterstützen, ist also nicht viel übrig geblieben. Ich habe es ECE sowieso nicht geglaubt.