RWE: „Und wenn die Wirklichkeit Dich überholt hast Du keine Freunde, nicht mal Alkohol“

rwe_hochAls Düsseldorf 2005 durch den Verkauf seiner RWE-Aktien alle Schulden abbauen konnte, fand das im Ruhrgebiet keine Nachahmer. Thomas Eiskirch (SPD), heute Oberbürger in Bochum und damals bereits Landtagsabgeordneter, sagte 2007, als sich die Bochumer CDU dafür aussprach, dem Weg Düsseldorf zu folgen: „Es ist mir völlig unverständlich, wie man so über einen Verkauf von Anteilen von RWE nachdenken kann. Dies zeigt ein völlig falsches Verständnis von nachhaltiger Wirtschafts- und Energiepolitik bei der Bochumer CDU und macht obendrein deutlich, dass die Erfordernisse zukunftsfester Kommunalpolitik bei der Bochumer CDU offenbar schlichtweg nicht verstanden worden sind.“

Im Dezember 2007 lag der Wert einer RWE-Aktie bei 97.90 Euro, heute liegt er bei 10,34 Euro. Die Städte haben längst den Wert der Aktien in ihren Büchern korrigiert. Auch einen nennenswerte Dividende gibt es nicht mehr – nur noch magere 13 Cent wird RWE ausschütten. Für die Städte, die nun jammern, ist das eine Katastrophe, aber es war eine Katastrophe mit Ansage. Seit langem ist klar, dass das Ruhrgebiet der Verlierer der Energiewende sein wird. Die

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Jungle World mit neuem Design

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Unsere Freunde von der Jungle World haben ihr Layout geändert. Wer die neue Jungle am Kiosk kaufen möchte, sollte also etwas genauer hinsehen, denn das letzte Redesign ist etwas länger her:  „Wir bleiben im Rhythmus“, sagt Bernd Beier, der Chef vom Dienst, „Es sind mal wieder zehn Jahre rum, da dachten wir, es ist mal wieder Zeit. Der letzte Relaunch war ja 2007, da bestand die Jungle World bereits zehn Jahre, damals gab es unter anderem  die bahnbrechende Neuerung, dass das Feuilleton im kleineren Format als eigenes Heft mit dem Titel Dschungel rausgebracht wurde.“

Über die Wiedererkennbarkeit machen sich das Jungle-Team keine Sorgen: „Ja, das funktionert auf jeden Fall“, sagt Thema-Redakteurin Fede­rica Matteoni.“ Besonders im Blick auf den Online-Relaunch, der dem Print-Relaunch folgen wird. Gerade dieses „Jott“, das einigen Bauchschmerzen bereitete, ist im Hinblick auf die Online-Wiedererkennbarkeit wichtig. Auf Facebook/Twitter ist es schon lange bekannt.“  Online hat die Jungle 31000 Likes auf Facebook  und mehr als 10000 Followers auf Twitter.

„Wir vom waren vom alten Layout gelangweilt  und wollten was neues“, sagt Eva Schmid.  „Macht auch beim layouten viel mehr Spaß. Die Vorgabe der Redaktion war: Wir wollen mehr Flexibilität. „Wir im Layout hatten keine Lust mehr auf den vielen Freiraum, auch gerne „Platz für Notizen“ genannt und wollten statt dessen wieder mehr Bilder. Und wir wollten insgesamt mehr Farbe, was immer mal wieder an kleinen bunten Elementen zu sehen ist.“

 

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Absichtliche Gelb-Sperren? – Wäre die Bundesliga damit wirklich unfairer geworden?

Dirk schuster. Quelle: Wikipedia, Foto: Thomas24Stuttgart, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Dirk Schuster. Quelle: Wikipedia, Foto: Thomas24Stuttgart, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es war zunächst nur eine kuriose, kleine Randgeschichte des letzten Bundesligaspieltages: In den letzten Spielminuten der Begegnung Darmstadt 98 gegen Bayer 04 Leverkusen kassierten gleich etliche Darmstädter Kicker noch eine ‚Gelbe Karte‘, welche nun bei jedem einzelnen von Ihnen eine ‚Gelb-Sperre‘ wegen der 5. Bzw. 10 Karte in der laufenden Spielzeit nach sie ziehen wird. Durchaus kurios!
Und, ob Zufall, oder nicht, jeder einzelne von Ihnen wird’s nun ausgerechnet gegen den schier übermächtigen FC Bayern München am nächsten Wochenende fehlen, in der Woche danach, wenn es für die Hessen wieder um wichtige Punkte gegen direkte Mitkonkurrenten im Abstiegskampf geht, stehen dann aber alle fünf (nach abgesessener Sperre) wieder zur Verfügung.

Der üble Verdacht: Gibt Darmstadt die Punkte gegen den Rekordmeister im Vorfeld so bereits quasi freiwillig verloren, nur um die wichtigen Stammkräfte dann danach alle wieder zu Verfügung zu haben, wenn die Chance auf Punktgewinne vermeintlich günstiger stehen?

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Zentrum für Politische Schönheit: Die pseudokritische PR-Maschine läuft mit Auschwitz-Vergleich aus dem Ruder…

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Die bislang relativ gut geölte PR-Maschine des Zentrums für Politische Schönheit läuft offenbar aus dem Ruder. Sicher gibt es viele Gründe die Syrienpolitik der Bundesregierung zu kritisieren, aber wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel sich nun dafür ausspricht, Flugverbotszonen über Teilen Syriens einzurichten ist das erst einmal keine ganz so falsche Sache, denn Putin und die russische Luftwaffe ignorieren weitgehend den Islamischen Staat und konzentrieren sich auf Angriffe gegen Rebellentruppen, die gegen Assad kämpfen. Und natürlich kann man auch der Ansicht sein, die NATO müsste verstärkt den IS angreifen, militärische gesicherte Zonen für Flüchtlinge einrichten oder gleich alle Grenzen öffnen. Aber all dies, wie sinnig oder unsinnig man es auch finden mag, hat nichts mit Auschwitz zu tun, es hat nichts mit der systematisch Ausrottung der Juden zu tun.

In Syrien herrscht ein fürchterlicher Krieg unter dem Millionen Menschen leiden. Aber ein fürchterlicher Krieg und ein Genozid sind trotz allem zwei unterschiedliche Dinge. Das ist nicht so schwer, das kann man nachlesen und müsste eigentlich auch der PR-Truppe um Phillip Ruch, diesem Musterexemplar eines Intelligenzsimulators, klar sein.

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Zentrum für Politische Schönheit: Die Empathie des Publikums füttern

Mit Kinderleichen und Holocaust-Relativierung gegen die „Festung Europa“

Dortmund: BVB verpflichtet ersten Spieler zur neuen Saison

Foto: BVB
Foto: BVB

Er galt eigentlich bereits in dieser Winterpause als heißer Kandidat für einen kurzfristigen Wechsel nach Dortmund. Doch daraus wurde dann doch nichts. Jetzt hat der BVB Mikel Merino aber zumindest zum kommenden Sommer fix verpflichtet.

Die Bestätigung des Vereins ging uns soeben zu:

„Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund verpflichtet zum 1. Juli 2016 Mikel Merino (19) vom spanischen Zweitligisten CA Osasuna. Der zentrale Mittelfeldspieler hat beim BVB heute einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben. 

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Dortmund: Die Eisadler besiegen die Aliens

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Eisadler-Fans am vergangenen Wochenende. Nach der bitteren Niederlage gegen Hamm am Freitag, folgte am Sonntag ein verdienter Sieg in Ratingen.

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch waren die zahlreichen Dortmunder Fans nach Ratingen aufgebrochen, denn das Spiel am Freitag gab nicht viel Anlass zu Optimismus, dass man beim bisherigen Ligaprimus in Ratingen punkten könnte.

Was folgte war aber ein fantastischer Eishockeyabend mit allem, was diesen Sport ausmacht. Kampf, Leidenschaft und ein unbändiger Siegeswille bei beiden Teams, und am Ende ein hochverdienter 5:2 Erfolg der Eisadler.

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