Coming soon: Nicolas Born über Heimatverlust & Gorleben

Die Schriftstellerin Katharina Born (Paris) , Tochter des in Duisburg geborenen Autors Nicolas Born (beide Literaturpreis Ruhr), weist in einer Rundmail auf einen bisher unveröffentlichten Text Nicolas Borns hin
(mehr über Katharina und Nicolas Born hier bei den Ruhrbaronen unter dem Datum des 4. März 2011: Das Ruhrgebiet und das Aufleuchten und Verschwinden des Poetischen.):

„Liebe Born-Interessierte,
an diesem Wochenende erscheint in der Süddeutschen Zeitung in Auszügen ein sehr berührender, bisher unveröffentlichter Text Nicolas Borns zu Gorleben, der eigenen Krankheit und dem Gefühl eines wiederholten Heimatverlusts.

Bereits schwerkrank sprach Born im April 1979 diesen Text auf Band, eine Art Tonbandprotokoll, eine letzte Erzählung, die dreißig Jahre später oft beklemmend, vor allem aber überraschend aktuell wirkt.
(…) Der ganze Text erscheint dieser Tage in der von Michael Krüger herausgegebenen Literaturzeitschrift Akzente.

Mit herzlichem Gruß
Katharina Born“

 

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Heinz Ketschup Schleuser
Heinz Ketschup Schleuser
13 Jahre zuvor

Born ist der Beste. Dabei hat er nicht nur früher als die meisten anderen Kluges über das Atom gesagt und geschrieben. Wahrscheinlich hat er mit „Die erdabgewandte Seite der Geschichte“ (1976) und „Die Fälschung“ (1979) zwei der besten deutschsprachigen Romane nach dem Krieg geschrieben.

Im ersten Roman sind grandios-lakonische Schilderungen des Großstadtlebens (teils auch im Ruhrpott) zu lesen. Der zweite Roman über den Libanon-Konflikt, Liebe und das Elend des Journalismus geht genauso unter die Haut.

Fuck, warum sind Leute wie Born, Brinkmann und Fauser tot? – und statt dessen bevölkern unsere öden Pseudogroßautoren die Buchhandlungen und Feuilletons…

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