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Demo in Bonn: „Nein zu Judenhass – Nein zum BDS“


Am Donnerstag, dem 24.Januar 2019 findet  um 18 Uhr gegenüber dem „Deutsch-Kurdischen Kulturhaus“ Bornheimer Str 88 53111 Bonn eine Demonstration gegen Antisemitismus statt.

Der Anlass: Es wird dort ein Stelldichein verschiedener Judenhasser geben, unterstützt von der BDS Organisation „Jüdische Stimme“, deren Konten die Kölner „Bank für Sozialwirtschaft“ trotz heftiger Kritik weiter beherbergt. Die BfS, eine deutsche(!) Bank unterstützt Antisemiten.

Allein der Aufruf zur Veranstaltung bedient wohlbekannte, antisemitische Klischees:

„Schon seit mehr als 70 Jahren verletzt Israel systematisch das Völkerrecht und wird dabei von den USA und Europa mehr oder weniger offen unterstützt. Die Apartheid- und Kolonialpolitik Israels hat in den USA nicht nur starke jüdische Lobby-Organisationen. Die bisher wirksamste Waffe der „Israel-Lobby“ war die „Antisemitismus“

Für Herz, Hatikvah, Plakate und Fahnen ist gesorgt!

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2 Kommentare zu “Demo in Bonn: „Nein zu Judenhass – Nein zum BDS“

  • #1
    paule t.

    Sorry, aber ein Konto zu führen ist noch keine "Unterstützung". Und dass sich Antisemitismus nun gerade darin zeige, dass man der "Jüdischen Stimme" kein Konto verweigert, leuchtet auch nicht ganz unmittelbar ein. Bei aller berechtigten Kritik an BDS, die ich auch teile.

  • #2
    Yannik

    Sorry Paule,
    aber ich kann Deiner Logik nur bedingt folgen.
    Wer Antisemiten unterstützt und Ihnen Infrastruktur bietet, ist zwar nicht automatisch ein Antisemit. Jedoch, wer trotz des Wissens um deren ideologische Positionierung diese unterstützt, trägt etwas zur Verbreitung des Antisemitsmus bei.
    Du meintest wahrscheinlich, dass die Gründe der Unterstützung nicht zwangsläufig antisemitisch sein müssen. Das können in der Tat marktwirtschaftliche sein…

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