Die Hauptstadtfrage

Wo soll der Palast des Reviers stehen? Foto: Flickr/morak faxe

Jens vom Pottblog hat sich an ein ganz heikles Thema herangewagt: Die Hauptstadtfrage. Sollte das Ruhrgebiet zusammen wachsen, braucht es ein Zentrum – nur wo soll es sein? Jens sieht, wie ich finde zu Recht, nicht ein, warum Essen automatisch diese Funktion einnehmen soll und schlägt eine charmante Variante vor: Die Bonner Lösung. Weder Dortmund noch Essen werden "Hauptstadt" des Ruhrgebiets, sondern eine kleine, neutrale Stadt. In diesem Fall wäre ich für Herne – die sind gut ans Zugnetz angeschlossen. Ich finde auch die Idee, Dortmund zum Sitz eines Ruhrbezirks für das Revier zu machen gut. Dortmund ist die größte Stadt des Ruhrgebiets und Essen könnte in diesem Fall den RVR behalten.
PS.:
Zum Glück ist die Frage der Fußballhauptstadt im Ruhrgebiet unumstritten: Gelsenkirchen. 🙂

 

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3 Kommentare

  1. #1 | weltkind sagt am 27. Februar 2008 um 22:02 Uhr

    Das mit der „Hauptstadt“ wird nix, fuerchte ich. Da stehen sich die Diven zu stutenbissig gegenseitig im Weg. Wer will auch den „Primus inter Pares“ oder den „Einaeugigen Koenig“ unter lauter Blinden geben ;-). Mit Verlaub: Herne ist einfach zu haesslich. Wie waers mit Oer-Erkenschwick, mit Leo di Caprio als Ehrenkoenig? Von der Knete her muesste es Muelheim werden. Oder wie das Foto suggeriert: im Zweifel fuer die Eifel…..

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 27. Februar 2008 um 22:10 Uhr

    OK, Herne war auch nur so eine Idee. Oer-Erkenschwick ist natürlich Klasse, aber im Ausland schlecht zu vermarkten. Auf Englisch geht das gar nicht. Wie wäre es mit Wetter – den Namen kann sich jeder merken und Wetter ist ganz schön.

  3. #3 | Jens sagt am 3. März 2008 um 19:57 Uhr

    Castrop-Rauxel. Klingt so lateinisch. Imperium Revierum!

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