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Diesen Freitag fiel die Intifada in Bochum aus

Israelhasser im Abendregen Foto: Laurin

Eine noch recht neue Gruppe mit dem Namen “Palästinasolibochum” hatte gestern Abend zu einer antiisraelischen Demonstration in Bochum aufgerufen. Nach einem Treffen in der Kneipe “Neuland” und bei den der SPD nahestehenden “Naturfreunden” im Stadtteil Langendreer war es ihr erster größerer öffentlicher Auftritt. Viele Teilnehmer, anfangs etwa 40, die sich später auf knapp hundert erhöhten, kamen aus anderen Städten des Ruhrgebiets. Der rote Lautsprecherwagen hatte ein Essener Kennzeichen und auch Mitglieder der Gruppe “Palästinasolidarität” aus Duisburg waren zu sehen. Das in Bochum wichtige linke Blog Bo-Alternativ hatte die Veranstaltung nicht angekündigt, was man als Beleg dafür werten kann, dass der größte Teil der linken Szene in Bochum mit denen, die bei zunehmendem Regen auf dem Platz vor dem Schauspielhaus standen und später durch die Stadt liefen, nichts zu tun haben will. Die Reden waren eine überraschungsfreie Mischung aus Israelhass und palästinensischem Gejammer darüber, dass Israel nicht tatenlos zuschaut, wenn seine Bürger abgeschlachtet werden. Garniert wurde das Ganze mit etwas Antiimperialismus und Antikolonialismus. Neben Fahnen des Fantasiestaates “Palästina” hingen auch welche der DKP-Zombiejugend SDAJ schlaff im Regen. Die Polizei hatte die Lage gut im Griff und nahm der kleinen Gruppe durch strikte Auflagen den Spaß. Am Freitag fiel die Intifada in Bochum aus.

Auch in Bochum rotten sich nun die Antisemiten zusammen

Bochum: SDAJ und „Palästina Solidarität Duisburg“ chillen antiisraelisch im Neuland

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