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Dortmund bekommt Zuschlag für Sparkassenakademie

Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD

Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD

Essen hätte sie gerne gehabt, Duisburg hätte sie gerne gehabt, Gelsenkirchen hätte sie gerne gehabt: Viele Städte wünschten sich die Sparkassenakademie so sehr wie Marco Reus einen Führerschein. Dortmund hat sich am Ende durchgesetzt. 

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau begrüßte Entscheidung, dass Dortmund Standort der Sparkassenakademie NRW werden soll. Hierfür wird die Hörder Burg durch die Trägerversammlung der Sparkassenakademie favorisiert. „Dieser Beschluss spricht für den Wirtschafts- und Weiterbildungsstandort Dortmund. Er spricht auch für die große Akzeptanz des Standortes Phoenix-See und für sein überregionales Ansehen,“ sagte Sierau.

Wenn schon 2016 in der Hörder Burg mit dem Fortbildungsbetrieb neues Leben einzieht, ist der nächste Schritt getan. Mit der Aufnahme des Gesamtbetriebs im Jahr 2018 bekommt der Bildungsstandort Dortmund mit der größten Sparkassenakademie Deutschlands ein weiteres Aushängeschild. Dieser neue zentrale Sitz wird die bisherigen Standorte Düsseldorf und Münster ersetzen. Die Sparkassenakademie Nordrhein-Westfalen ist die Weiterbildungseinrichtung der 105 Sparkassen in NRW, in denenrund 60 000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Gegenwärtig hat die Akademie einen Doppelsitz in Düsseldorf und Münster. „Wir freuen uns auf diese neue Akademie und darauf, dass der Standort Phoenix-See um einen attraktiven Bildungscampus reicher wird“, so OB Ullrich Sierau.

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3 Kommentare zu “Dortmund bekommt Zuschlag für Sparkassenakademie

  • #1
    WALTER Stach

    Glückwunsch nach Dortmund!!
    Glückwunsch an das Ruhrgebiet.
    Nicht Düsseldorf, nicht Köln, nicht Münster, nicht……
    D o r t m un d ist es. Toll für DO, toll für das Ruhrgebiet.
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  • #2
    keineEigenverantwortung

    Eine gute Neuigkeit. Ddorf und Münster sind ja auch bzgl. Der ErreichbarkeiT wenig einladend.

  • #3
    Klaus Lohmann

    Dass die Akademie ins Ruhrgebiet kommt, stand eigentlich schon im Oktober mit den übriggebliebenden Bewerbungen von Essen, Bochum, Mühlheim und Dortmund fest.

    Interessant ist eher, dass Dortmund das nun als Gewinner präsentierte Gelände der alten Hörder Burg knapp vor der Ausschreibung still und heimlich an den Privatinvestor Dreier verkauft hat, der nun das Geschäft mit der Sparkasse allein macht, statt die Sparkasse wie sonst auch ihre Überschüsse direkt in kommunale Projekte investieren zu lassen.

    Dreier hat sein Interesse immer mit der Sparkassenakademie verbunden, ist aber bekanntermaßen nicht so irre, Millionen (auch für den Hotelneubau) ohne Sicherheiten in einen ungewissen Wettbewerb zu investieren. Dass der Verkauf an ihn im Sommer nach jahrelanger Ausschreibung des Geländes plötzlich sehr schnell und nur mit nachträglicher Ratsentscheidung über die Bühne ging, stimmt bei solchen Wettbewerben höchst nachdenklich.

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