Dortmund: Deutsches Fußballmuseum zeigt heute den Film „Liga Terezin“

Das DFB-Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das DFB-Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Ein Film, auf den wir hier im Blog schon häufiger einmal kurz hingewiesen haben, wenn er in der Region gezeigt wurde: ‚Liga Terezin‘. Heute läuft der ‚Streifen‘ im DFB-Museum bei uns hier in Dortmund.

„Anlässlich des Gedenktages an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und die Opfer des Nationalsozialismus stellt der Israeli Oded Breda gemeinsam mit seinem Landsmann und Filmemacher Mike Schwartz am Donnerstag, 28. Januar, um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Liga Terezin“ im Deutschen Fußballmuseum vor. Im Anschluss an die Filmvorführung moderiert der Journalist Ronny Blaschke eine Gesprächsrunde in englischer Sprache über Fremdenhass und Antisemitismus im Fußball, an der neben Breda und Schwartz unter anderem auch der BVB-Fanbeauftragte Daniel Lörcher teilnimmt.“, so das Fußballmuseum aktuell.

Kurz zum Hintergrund: Die „Liga Terezin“ war ein Fußballwettbewerb im KZ Theresienstadt, das den Nationalsozialisten als „Vorzeigeghetto“ diente. Im Kasernenhof spielten Gefangene gegeneinander, es gab Schiedsrichter und handgeschriebene Sportzeitungen. Für die Häftlinge war Fußball Ablenkung vom grausamen Alltag. Die Nazis nutzten Filmaufnahmen von den Liga-Spielen für ihre Propaganda.
Auf den Bildern entdeckte der Computerspezialist Oded Breda einst seinen Onkel Pavel und betrieb fortan Nachforschungen. Am Ende der Recherche entstand in Zusammenarbeit mit zwei Filmemachern eine 53-minütige Dokumentation in englischer Sprache, die mit deutschen Untertiteln gezeigt wird.

Das Deutsche Fußballmuseum veranstaltet den Film- und Diskussionsabend in Kooperation mit der Initative ‚Nie wieder‘ – Erinnerungstag im deutschen Fußball, der Stiftung EVZ sowie mit der Jüdischen Gemeinde Dortmund.

Der Eintritt ist frei.

Interessierte melden sich bitte per E-Mail unter anstoss@fussballmuseum.de vorab formlos an.

 

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