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Egotronic, Liga der gewöhnlichen Gentleman und Patrick Joswig: Artists against Antisemitism

Patrick Joswig Foto: Markus Bronold Lizenz: Copyright

Über 600 Künstler haben bereits den Aufruf “Artists against Antisemitism” unterzeichnet. Sie stellen sich gegen die Dämonisierung von Juden und dem Staat Israel.

Egotronic, Die Liga der gewöhnlichen Gentleman, Patrick Joswig, Elke Wittich, Til Mette, Fehlfarben-Gründer Thomas Schwebel, Das Flug , Conne Island aus Leipzig und Druckluft aus Oberhausen  gehören zu den über 600 Künstlern, Autoren und Veranstaltern, die den Aufruf “Artists against Antisemitism” unterzeichnet haben. In dem heißt es: “Wir, die Artists against Antisemitism, wollen nicht untätig dabei zusehen, wie der Antisemitismus und sein nicht minder gefährlicher Zwilling, der Antizionismus, immer präsenter werden und mutiger auftreten. Egal, aus welcher Ecke er kommen mag, egal, mit welchem Hintergrund und egal, in welcher Erscheinung er auftritt, es ist uns absolut zuwider, dass dem Hass gegen jüdische Menschen so viel Verständnis und Toleranz entgegengebracht wird.”

Artists against Antisemitism zeigt auch, dass es in der  Kulturszene nicht nur BDS-Unterstützer und Terroristenkuschler gibt. Die hatten zum Ende des vergangenen Jahres mit mehreren Aufrufen alleine in Deutschland gegen die Beschlüsse des Bundestages, vieler Länder und Städte gestellt, die fordern, öffentliche Räume und Steuergelder nicht für Unterstützer der antisemitischen BDS-Kampagne bereit zu stellen, deren Ziel die Vernichtung Israels durch wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Boykott ist.

Mehr zu dem Thema:

Artists against Antisemitism

 

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2 Kommentare zu “Egotronic, Liga der gewöhnlichen Gentleman und Patrick Joswig: Artists against Antisemitism

  • #1
    Berthold Grabe

    Haltung zu zeigen ist nobel, aber leider wirkungslos.
    Wichtiger ist es positivistisch an solche Probleme heranzugehen.
    Z.B. gibt es langsam aber sicher immer mehr Berichte, die von positiver Integration berichten, wie heute erst eine türkischstämmige Harzchirurgin im WDR Rundfunk.
    Das erzeugt positive Bilder und Vorbilder für diejenigen, die mit ihren Integrationsdefiziten Vorurteilen beständig Nahrung liefern.
    Die Kunst war es schon immer Sog statt Druck zu erzeugen. Nur ist druck einfacher billiger, aber eben auch erfolglos.
    Ein großes Problem beim Antisemitismus liegt auch darin, das nur negativ berichtet wird, der Focus leigt auf Problemen, nicht lösungen. Und Probleme zu benennen ist einfach und keine intellektuelle Leistung, eine brauchbare Lösung anzubieten ist aber die Kunst.
    Und anders als bei Muslimen fehlt leider jeglicher positivistischer Lösungsansatz. Es dominiert lediglich der Schuldgedanke. Eine sehr schlechte Voraussetzung für Normalität.

  • #2
    Helmut Junge

    @Berthold Grabe, sobald ein Problem ausreichend bekannt ist, mag das sein, daß Ihr "positivivistischer Lösungsansatz" wirksam ist. Aber zunächst muß das Problem benannt werden. In dieser Phase befinden wir uns erst seit Kurzem. Das hat noch längst nicht jeder mitgekriegt.

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