Evonik übernimmt Borussia Dortmund-Anteile (09 % der Aktien): BVB-Hauptsponsor verlängert darüber hinaus bis 2025

Pressekonferenz von Borussia Dortmund und Evonik

Pressekonferenz von Borussia Dortmund und Evonik

Am heutigen Freitag lud Borussia Dortmund (BVB) zu einer Pressekonferenz ein – ohne den Inhalt der PK mitzuteilen. Wie man an dem Foto jetzt erkennen kann, ging es um Evonik. Der bisherige Hauptsponsor von Borussia Dortmund wird auch weiterhin Hauptsponsor sein (und das ganze verlängert bis 2025!) – aber auch noch zusätzlich Anteilseigner an der Borussia Dortmund KGaA.

Evonik wird Aktien in Höhe von 9,06 Prozent des Grundkapitals erwerben – das bedeutet für Borussia Dortmund einen Bruttoemissionserlös von ca. 26,7 Millionen Euro. Dabei erwirbt Evonik dann rund 6,1 Millionen Aktion (siehe auch aktie.bvb.de).

Weiteres Kapital in Höhe von rund 24,5 Mio Euro steht noch zur Verfügung und der BVB plant im Wege mit einer Kapitalmaßnahme dies vollumfänglich oder in Teilen auszunutzen und führt daher schon Sondierungsgespräche mit weiteren Unternehmen, die als strategische Partner gewonnen werden sollen. Diese sollen jedoch – wie Evonik – auch ein Interesse am Sponsoring haben und ethischen Standards (Stichwort: Corporate Governance) entsprechen. Damit hat Hans-Joachim Watzke natürlich auch eine kleine Spitze abgefeuert, die weiter westlich im Ruhrgebiet niedergehen soll…

Im Rahmen des Sponsorings wird der BVB nach Auskunft der RN von 12 Millionen auf 18 Millionen Euro jährlich steigen.

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2 Kommentare zu “Evonik übernimmt Borussia Dortmund-Anteile (09 % der Aktien): BVB-Hauptsponsor verlängert darüber hinaus bis 2025

  • #1
    David Schraven

    Sollte Evonik nicht das Geld für die RAG Stiftung erwirtschaften, mit dem die Ewigkeitskosten des Bergbaus gedeckt werden?

    Naja, auf die BvB-Dividenden bin ich gespannt.

    Und wie die Dividende den Anylsten erklärt wird auch.

  • #2
    Benedikt

    Was solls, die RAG Stiftung hat auch Schulden aufgenommen, um Wirtschaftsförderung zu betreiben. Offiziell will man sich mit 400 Mio. geliehenen Geld an Mittelständischen Unternehmen beteiligen. Die Mittelständischen Firmen mit guter Bonität dürften keine Probleme haben, an Kredite ran zu kommen. Dazu sollen die Firmenbewertungen dank dem billigen Geld ordentlich in die Höhe gestiegen sein. Also hohes Risiko für die RAG Stiftung da eine Menge Geld zu verlieren. Vermutlich wird sich aber die RAG Stiftung mit den Geld an Firmen mit Finanzprobleme im Ruhrgebiet beteiligen. Jobs, die Weg sind, kommen nicht wieder. Die bekommen wohl niemals den geplanten Kapitalstock zusammen. Und das mit den Anlegen dürften mit den niedrigen Zinsen auch sehr schwierig sein.Vielleicht wird das Pumpen ein wenig billiger.

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