
Am 31. März 2026 wird im Astra Theater in Essen der Dokumentarfilm „Akten des Missbrauchs“ gezeigt. Der Film basiert auf einer mehrjährigen Recherche des Netzwerks Correctiv.
Ausgangspunkt der Recherchen waren einzelne Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, die nach Angaben der Autoren in verschiedenen Ländern weiterverfolgt wurden. Die Untersuchung erstreckte sich demnach unter anderem auf Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, die USA, Kolumbien und Australien. Im Zentrum steht laut Correctiv insbesondere die Rolle vatikanischer Institutionen, darunter das Dikasterium für die Glaubenslehre, das für die Bearbeitung entsprechender Fälle zuständig ist.
Die Recherche wurde über einen Zeitraum von acht Jahren unter Leitung von Senior-Reporter Marcus Bensmann und der Journalistin Anna-Kassin durchgeführt. Nach Angaben von Correctiv umfasst sie Gespräche mit Betroffenen, die Auswertung von Dokumenten sowie internationale Recherchereisen.
Der Film ist Teil eines multimedialen Projekts und beschäftigt sich mit Strukturen und Abläufen im Umgang mit Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche. Dabei werden unter anderem Einzelfälle dargestellt, die lautCorrectiv internationale Bezüge aufweisen.
Termin:
31. März 2026, 19:00–21:00 Uhr
Ort:
Astra Theater
Teichstraße 2
45127 Essen
