Grundschule setzt wegen Lehrermangel auf Vier-Tage-Woche

Historisches Klassenzimmer im Museum Kevelaer | Foto: Peter Hesse

Im Nordwesten von Niedersachsen gibt es alarmierende Nachrichten. Wie der NDR heute berichtet, ist der der Grundschule Wiefelstede (Landkreis Ammerland / in der Nähe von Oldenburg) ist der Lehrermangel nicht mehr zu beheben, so dass hier für die 300 Schülerinnen und Schüler eine Vier-Tage-Woche eingeführt worden ist.

Nach Angaben des NDR hat die dortige Schulleiterin nicht die Möglichkeit alle Klassen mit Unterricht und Lehrerinnen und Lehrern zu versorgen. In einem Brief an die Eltern teilte sie mit, dass zwei Lehrerinnen schwanger seien. Sie dürften nicht unterrichten, weil sie sich mit Corona anstecken könnten. Zudem falle eine weitere Kollegin langfristig aus. Deshalb sieht sich die Schule nicht in der Lage, alle Klassen gleichermaßen zu unterrichten.

Bis es einen Ersatz für die Lehrerinnen gibt, soll nun ab heute ein Vertretungsplan in Kraft treten. Dieser sieht vor, dass pro Tag einer der Jahrgangs-Klassen 2 bis 4 zu Hause bleiben müssen. Weil es im ersten Jahrgang fünf Klassen gebe, würden diese auf zwei Tage verteilt. Für die Kinder, die zu Hause nicht betreut werden könnten, soll es ein entsprechendes Angebot geben. Allerdings werde das kein Unterricht sein, schreibt die Schulleiterin in ihrem Elternbrief. Wie lange diese Regelung gelten soll, ist derzeit noch unklar.

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