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Haben die Mahnwachen ein LSD-Problem?

mahnwachen_plakat

 

„LSD verändert die Wahrnehmung so, dass sie dem Konsumenten als intensives Erleben erscheint, das Zeitempfinden verändert wird und Umgebungsereignisse deutlicher hervortreten. Dies wird vom Konsumenten als Mehrerleben innerhalb einer kürzeren Zeitspanne empfunden. Hinzu kommen optische, sensorische und akustische Wahrnehmungsveränderungen. Diese müssen nicht unbedingt als Halluzinationen erfahren werden, sondern können auch als Veränderungen gegenüber vergleichbaren Erfahrungen ohne LSD-Wirkung erscheinen. Reale Gegenstände können als plastischer empfunden und wie in Bewegung befindlich erlebt werden. Bei hohen Dosierungen kann das Bewusstsein für den Rausch fehlen und die Kontrolle über die eigenen Handlungen vermindert werden oder ganz ausfallen.

Das Erinnerungsvermögen an das Erlebte ist im Allgemeinen uneingeschränkt. Amnesie wurde bei Versuchspersonen selten beobachtet und vornehmlich nur in Fällen, bei denen emotional extrem belastendes Material die LSD-Sitzung prägte.[14]

Eine euphorische Grundstimmung – ausgelöst beispielsweise durch eine als schön empfundene Landschaft und Musik – kann den ganzen Rausch über anhalten und den gesamten Verlauf der Erfahrung bestimmen. So können aber bestehende Ängste und Depressionen einen sogenannten „Horrortrip“ hervorrufen, der als äußerst unangenehm und als vom Konsumenten nicht mehr steuerbar empfunden wird.“ Quelle: Wikipedia

Das würde so manches erklären 🙂

 

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10 Kommentare zu “Haben die Mahnwachen ein LSD-Problem?

  • #1
    Klaus Lohmann

    Wenn im Aktionsbüro der gute, alte Win98-Rechenknecht mit CorelDraw und einer frühen Frontpage-Version (siehe http://www.mahnwache-kassel.de/ ;-)) noch läuft, warum dann "Neuland" betreten?

  • #2
  • #3
  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Der Organisator: Es war leider niemand von uns bei diesem planetenverschiebenden Ereignis zugegen. Aber wenn die Wirren mal wieder bei uns in der Gegend sind, schauen wir vorbei 🙂

  • #5
    Der Organisator

    Wie darf man dann den Artikel werten? Das ist doch kein Journalismus. Wenn Ihr zugegen gewesesen wärt könnte man das ja vielleicht nachvollziehen, so aber kann ich das nicht ernst nehmen. Sorry. Abgesehen davon ob man die Mahnwachen mag oder nicht. Ich war nicht da, also erlaube ich mir keine Wertung.

  • #6
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Wenn ich das Plakat sehe erlaube ich mir eine Wertung über das Design – und darum geht es in den Artikel.

  • #7
    Doofkopp

    "Wenn ich das Plakat sehe erlaube ich mir eine Wertung über das Design – und darum geht es in den Artikel."
    Jetzt verstehe ich erst, warum ein Wikipedia-Artikel hier unter ‚Politik‘ veröffentlicht wird.
    Übrigens: wenn man die beiden Werbebanner "Freund & Helfer" und "Werben mit…" sachkundig entwirft und abspeichert, hat man auch kein Problem mit franseligen Buchstaben – es sei denn, das gehört zum ausgefeilten Design dieses Blogs.
    Aber okay, ich hau‘ ab, ich hab‘ noch nicht ‚mal ein Eifon 6

  • #8
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Doofkopp: Gähn – Gibt es nicht irgendwo einen Chemtrail über den Sie sich aufregen können?

  • #9
    Rainer Möller

    Das Plakat erinnert mich in Platzaufteilung und Farbgebung am ehesten an die Werbung für ein deutsches Volksmusik-Konzert (oder auch ein türkisches Musikkonzert in der BRD). Und ja, vielleicht hat die Volksmusik-Werbung Elemente der LSD-Hippie-Zeit übernommen ("absinkendes Kulturgut").

    Also modern oder stylisch ist es sicher nicht. Aber es soll ja auch keine modernen oder stylischen Leute ansprechen. Insofern ist doch alles okay, oder?

  • #10
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Rainer Möller: Ja, vollkommen ok. Es passt zum Stil der Zielgruppe 🙂

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