Israelsolidarität: Die Verlogenheit der Inke Arns und ihres Hartware-Medienkunstvereins

Inke Arns Foto: Pavelka01 Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Hartware-Medienkunstverein (HMKV) hat sich auf Instagram mit Israel solidarisiert. Dort ist in einem Beitrag zu lesen: „Die brutalen Terroranschläge der Hamas auf Israel haben uns erschüttert und schockiert. Wir verurteilen diese aufs Schärfste und möchten unsere volle Solidarität mit der israelischen Bevölkerung aussprechen, wie uns auch deutlich gegen jeden Antisemitismus positionieren.“ Nichts an dieser Aussage ist falsch, nur kauft man sie dem Dortmunder Kunstverein nicht ab, denn der Name seiner Chefin Inke Arns findet sich auch heute noch als Erstunterzeichnerin unter dem Aufruf „Wir können nur ändern, was wir konfrontieren“. In ihm sprachen sich 2020 über 1500 Künstler, Intellektuelle und die, die sich für eins von beidem halten gegen den Beschluss des Bundestages aus, Unterstützern der antisemitischen BDS-Kampagne, deren Ziel die Vernichtung Israels ist, keine staatlichen Gelder und Räume mehr zur Verfügung zu stellen. Die BDS-Kampagne ist zudem eng verbunden mit der Hamas. Das alles war 2020 so bekannt wie heute.

In dem Aufruf steht unter anderem: „Der Beschluss hat ein repressives Klima erzeugt, in dem Kulturschaffende routinemäßig dazu aufgefordert werden, BDS zu verurteilen, um in Deutschland arbeiten zu können. Währenddessen werden Kulturinstitutionen immer mehr von Angst und Paranoia getrieben, zeigen sich anfällig für Selbstzensur und schließen in vorauseilendem Gehorsam kritische Positionen durch Nichteinladung aus.“

Den Unterzeichnern ging es schon zu weit, dass Künstler und Institutionen sich von einer Kampagne distanzieren sollen, die mit Terroristen zusammenarbeitet und die Vernichtung Israels fordert.

Solange HMKV-Chefin Arns ihre Unterschrift unter das Pamphlet nicht zurückgezogen und sich öffentlich von ihm distanziert hat, sind die Solidaritätsbekundungen des Vereins nichts anderes als pure Heuchelei, was natürlich auch für alle anderen Unterzeichner gilt.

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[…] unterzeichneten, hätten davon wohl gerne etwas abbekommen. Für einige hat es sich auch gelohnt: Inke Arns, Unterzeichnerin des zweiten Aufrufs und Chefin des Dortmund Hartware Medienkunstvereins, ist […]

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