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Jetzt ist es raus. Nacktscanner-Petition gescheitert

nacktscannerDie Online-Petition gegen die Nacktscanner ist gescheitert. Jetzt ist es klar. Nur 17109 Leute haben gegen die Durchleuchtung der Unterwäsche an Flughäfen und so weiter unterschrieben. Damit die Nummer im Petitionsausschuss hätte verhandelt werden müssen, hätten 50.000 Leute unterschreiben müssen. Die Würde des einzelnen war wohl im Netz nicht sexy genug. Schade.

Jetzt wird die Petition zwar noch geprüft und vielleicht wird sie auch im Bundestag verhandelt, aber eben nur vielleicht. Jedem Politiker wurde klar, dass die Nacktscanner nicht DER Aufreger sind. Das ist die Realität. Ich finde es doof, wie ich hier erklärt habe. klack.

nacktscannerDie Online-Petition gegen die Nacktscanner ist gescheitert. Jetzt ist es klar. Nur 17109 Leute haben gegen die Durchleuchtung der Unterwäsche an Flughäfen und so weiter unterschrieben. Damit die Nummer im Petitionsausschuss hätte verhandelt werden müssen, hätten 50.000 Leute unterschreiben müssen. Die Würde des einzelnen war wohl im Netz nicht sexy genug. Schade.

Jetzt wird die Petition zwar noch geprüft und vielleicht wird sie auch im Bundestag verhandelt, aber eben nur vielleicht. Jedem Politiker wurde klar, dass die Nacktscanner nicht DER Aufreger sind. Das ist die Realität. Ich finde es doof, wie ich hier erklärt habe. klack.
Hier der Text der Petition nochmal als Erinnerung:

Der Deutsche Bundestag möge sich dafür aussprechen keine Ganzkörperscanner (auch Nacktscanner genannt) an deutschen Flughäfen zuzulassen.

Begründung:

Der Einsatz von Nacktscanner ist ein tiefer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Flugreisenden und ein Angriff auf die Menschenwürde die durch Artikel 1 des Grundgesetzes besonders geschützt ist.

Bildnachweis: Transportation Security Administration / WikiMedia Commons

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7 Kommentare zu “Jetzt ist es raus. Nacktscanner-Petition gescheitert

  • #1
    Olaf

    Ich hab mich im ersten Moment auch empört über die Vorstellung nacktgescannt zu werden. Aber bei näherem Nachdenken finde ich wird meine Menschenwürde beim jetzigen Prozedere auch nicht in größerem Umfang gewahrt. Ob mich da einer nackt sieht ist mir offengestanden wurscht – ich kann diese Abtasterei nicht ab. Wenn das dadurch aufhört und die Scanner nicht gesundheitsschädlich sind – meinetwegen!

  • #2
    Marc

    Es geht nicht nur um Würde, sondern darum, dass diese Technik überhaupt nicht funktioniert oder irgendwie dazu beiträgt die Sicherheit zu verbessern. Was wirklich helfen würde, wäre gut geschultes Personal.

    Mit den immer stärker eingeführten Überwachungstechniken wird Sicherheit nur vorgetäuscht. Wirklich sicherer wird es dadurch nicht.

    Vor ein paar Wochen wurde der Kiosk nebenan überfallen. Da hängen 3 Überwachungskameras. Hat nichts gebracht, die Täter wurden nicht gefasst, weil vermummt.

    Und genau so ist es bei dem Nackscanner-Ding: Wer wirklich einen Terror-Anschlag verüben will, der schafft das auch. Trotz Nackscanner, Kamera, Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdatenüberwachung und was es sonst noch so gibt.

    Lasst euch doch bitte nicht verarschen. Es sind schließlich unsere Steuergelder, die für diesen nutzlosen Mist verschleudert werden.

    Kommtare wie der von Olaf regen mich übrigens echt auf: Bitte denkt doch mal einen Schritt weiter, als von der Wand bis zur Tapete!

  • #3
    Blindschleiche

    Da ich nun wirklich nichts zu verbergen habe (es gibt Leute, die das bestätigen), hatte ich die Petition auch nicht unterschrieben.

    Wie Olaf zu Recht sagt: Alles ist besser als dieses widerwärtige Abtasterei. Auch Olafs „offengestanden“ gefällt mir an dieser Stelle.
    🙂

  • #4
    Philip

    Ich frage mich, wann bei so Leuten, die „für die Sicherheit“ alles in Kauf nehmen, Schluss ist.
    Wenn man sie vor dem Besteigen des Fliegers mit Pisse übergießt, weil das Sprengstoff unschädlich macht?
    Wo ist bei Euch denn so eine Grenze erreicht, wenn nicht beim nackt ausziehen?

  • #5
    Olaf

    Mein Punkt war wirklich nur der der „Würde“ und da seh ich halt den Unterschied nicht, außer, dass es mir prinzipiell angenehmer ist, wenn ich meine Hose anlassen kann am Check-in und nicht von mürrischen Gorillas befummelt werde.
    Darüber hinaus stimm ich Dir zu, Marc, den praktische Nutzen diverser Sicherheitstechniken kann man durchaus in Frage stellen.
    Und Danke fürs aufmerksam machen an die Blindschleiche 🙂

  • Pingback: zoom » Umleitung: Nur drei Einträge … «

  • #7
    Abnick Grabotki

    Die Nackrscanner spenden an al-Qaida in die Wüste Westafrikas zu den Anhängern Osama Bin Ladens + mit Desertec Strom betreiben!!!!!!

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