Judith Butler und Lorettas Recht auf ein Kind

Lange bevor Judith Butler  als Literaturwissenschaftlerin und Gender-Expertin zu Weltruhm kam, hatte sie schon eine starke Wirkung auf die Popkultur. In dem Dokumentarfilm „Das Leben des Brian“ (GB 1979) vertrat Butler einige ihre Thesen in der  Nebenrolle der  Judith Ischariot. Der Film änderte  den Blick auf das Christen- und Judentum, die Rolle der „Geschlechter“, der Bedeutung Ausserirdischer auf die Antike und den Umgang mit Konflikten innerhalb der linken Szene. Nicht ganz typisch für die Zeit war sein überaus optimistisches Ende, das auch die Angst vor dem Tod als gesellschaftliches Konstrukt entlarvte, dem man mit einer gewissen Lässigkeit entgegentreten kann.

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6 Kommentare

  1. #1 | Helmut Junge sagt am 6. September 2012 um 19:13 Uhr

    Aha, da kommt das her.

  2. #2 | DH sagt am 6. September 2012 um 20:41 Uhr

    Alter Hut, indeed; Loretta ist seit je her der Lieblingsfetisch aller Männer im nicht mehr gebärfähigen Alter. Im Grunde genommen ist Lachen über Loretta ein melancholischer Akt.

  3. #3 | Tortist sagt am 6. September 2012 um 21:23 Uhr

    Aber Loretta hat doch gar keine Mummu….

  4. #4 | Helmut Junge sagt am 7. September 2012 um 09:17 Uhr

    britischer Humor ist zeitlos weil er in seiner Direktheit verbluefft, glaube ich.
    Ich habe uebrigens schon darueber gelacht, als ich noch im gebaerfaehigem Alter war, Dirk.

  5. #5 | Torti sagt am 7. September 2012 um 12:25 Uhr

    @dh
    Spalter

  6. #6 | paule t. sagt am 8. September 2012 um 00:57 Uhr

    Haha.

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