Mercosur: Das Geschäftsmodell grüner Wohlstandsverwahrlosung kommt an seine Grenzen

Stimmte gestern im Europaparlament mit der AfD: Terry Reintke aus Duisburg, Die Grünen (Foto: Roland W. Waniek)

Gemeinsam mit Abgeordneten der Linkspartei, der AfD und des BSW haben Grüne im Europaparlament dafür gestimmt, dass der Europäische Gerichtshof das zwischen der Europäischen Union und Südamerika beschlossene Mercosur-Abkommen prüfen muss. Die Brandmauer spielte auf einmal keine Rolle mehr. Damit könnte sich das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens um Jahre verschieben. Für Europa und vor allem für das Exportland Deutschland ist das eine wirtschaftliche Katastrophe.

Dass BSW, AfD und Linke dafür stimmten, Mercosur zu blockieren, ist logisch. Die drei Parteien sind Systemsprenger und leben davon, dass das ihnen verhasste demokratisch-marktwirtschaftliche System nicht funktioniert. Je schlechter es den Menschen geht, umso mehr Stimmen können sie bei Wahlen gewinnen.

Das Geschäftsmodell der Grünen ist ein anderes: Sie haben ihren Aufstieg einer zunehmenden Wohlstandsverwahrlosung zu verdanken. Ihren Wählern geht es gut. Sie sind so wohlhabend, dass sie es sich leisten können, von Ideen wie Postwachstumsökonomie oder einem einfacheren Leben zu träumen. Dieses Denken, in dem Freihandel böse ist, haben die grünen EU-Abgeordneten gestern bedient. Doch es ist bei den meisten Wählern der Partei nur eine Attitüde, die man sich leisten können muss. Sobald der Wohlstand in Gefahr ist, lässt die Begeisterung für die Grünen nach, was sich in den Wahlniederlagen der vergangenen Jahre zeigt. Die Grünen sind eine Luxuspartei, die Verkörperung eines Lebensgefühls. Zu den Lösungen der aktuellen Probleme wie Deindustrialisierung, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und zunehmenden Wohlstandsverlusten haben sie nichts beizutragen. Im Gegenteil: Ihre Politik aus brutaler Ökoregulierung, Klimahysterie und Technologiefeindlichkeit befeuert die Krise. Je mehr sie sich, wie gestern in Europa sogar in einer Allianz mit den Demokratiefeinden von AfD, Linkspartei und BSW, durchsetzen, umso tiefer schneidet das Sägeblatt in den Ast, auf dem sie sitzen.

Die Grünen, aber auch ihr Umfeld aus mit Steuergeldern fett gefütterten NGOs, kommen langsam, aber sicher an das Ende ihres so lange erfolgreichen Geschäftsmodells, das entscheidend dazu beigetragen hat, die AfD stark und Europa und Deutschland wirtschaftlich schwach gemacht zu haben.

 

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hase12
hase12
9 Stunden zuvor

Schaut man sich an, wo in Deutschland welche Parteien gewählt werden, fallen historische Muster auf. Verändert man die Grenzen der Weimarer Republik, sodass die heutigen Grenzen herauskommen, so stellt man Folgendes fest:

Wo früher die KPD gewählt wurde, werden heute Linke und BSW gewählt.

Wo früher die NSDAP gewählt wurde, werden heute AfD und Grüne gewählt.

So gesehen ist dieses Abstimmungsverhalten nur allzu konsequent!

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