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Nazis demonstrieren bei Familie von WDR-Mitarbeiter Hollek

Screenshot: Brück auf Telegram

Der Dortmunder Neonazi Michael Brück (Die Rechte) nutzte die Diskussion um einen Tweet, den der WDR-Mitarbeiter Danny Hollek gestern gepostet hatte. Hollek hatte auf Twitter geschrieben, dass die Großmütter derjenigen, die sich über das Umweltsau-Video des WDR aufregen würden,  Nazisäue gewesen wären. WDR2-Chef Jochen Rausch hatte sich bereits gestern für Holleks Tweet distanziert und entschuldigt. Auch Hollek selbst hat sich mittlerweile entschuldigt.

Neonazi Brück ließ sich in der Nähe des Elternhauses von Hollek in Lünen fotografieren und postete das Foto anschließend in sozialen Netzen. Brücks Protestparasitentum kopiert damit unter anderem eine  Taktik der MLPD, die traditionell versucht, sich an Proteste ranzuhängen – was diese natürlich anders sieht – und zur Zeit bei mehreren Fridays for Future Demonstrationen für Unmut und sogar zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zur Verwendung von MLPD-Fahnen bei deren Demonstrationen führte.

Nach zahlreichen Verhaftungen und rückläufigen Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen stehen Brück und Die Rechte unter Druck. Die Aktion in Lünen ist daher nicht nur ein erbärmlicher Versuch, Hollek und seine Familie unter Druck zu setzen sondern auch peinlichste Pudelmützen-PR.

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56 Kommentare zu “Nazis demonstrieren bei Familie von WDR-Mitarbeiter Hollek

  • #1
    Helmut Junge

    Die Omis und Opis haben während ihrer Kindheit höchstens ein Drittel der Energie verbraucht wie ihre Enkel heute, die sie beschimpfen, und gerade viele Omis leben so in Altersarmut, daß sie es sich kaum leisten können, sich warm zu waschen. Wenn sie also jemand so runtermacht, sind sie halt beleidigt. Persönlich und betroffen. ( An instrumetionalisierung denken sie dabei nicht. So etwas zu denken, können nur Außenstehende. Die, deren Seele kocht, denken an sich.
    Davon versucht dieser Nazi zu profitieren und er setzt die Schranke tief, indem er die schlimmste Beleidigung "Nazisau" ganz nach oben setzt.
    Ob er Erfolg hat, wage ich zu bezweifeln. Er ist zu offen Rechts. Das mag kaum eine Oma. Aber warum sollte sich eine Oma unter diesen Beschimpfungen noch bei einer Umweltaktion sehen lassen, wo sie Gefahr läuft beschimpft zu werden?
    Diese Nummer wird übrigens mit jedem Kommetar schlimmer, der versucht diese Beleidigung intellektuell zu erklären. Beleidigungen kann man nur emphatisch empfinden. Das geht etlichen Kommentatoren im Fall der Omis irgendwie nicht in die Birne. Auf deren Mithilfe hofft Herr Brück offenbar.
    Da ich selber Opa bin, und mich bemühe eine gute Beziehung zu Enkeln zu entwickeln, stelle ich es mir als grausam vor, würden die eines Tages so etwas über mich singen. Aber viele Linke haben nicht einmal eigene Kinder und Enkel schon gar nicht. Und das weiß ich, weil ich Mitglied in drei linken Parteien war, wobei ich die SPD mitzähle, obwohl sie gar nicht wirklich…..
    Jedenfalls können Menschen sich kaum in Verhältnisse hineindenken, die sie nicht kennen. Und deshalb merkt kaum ein Kommentator, worum es geht. Es geht um ein Gefühl! Also liebe Linke: Filterblase für Gefühle freimachen.

  • #2
    Michaela Lusru

    Mit Verlaub, Helmut Junge, es geht gerade nicht um Links oder Rechts, um "mehrere Linke" oder um einen einfältigen Nazi, der sein eigenes Süppchen ungelenk und deppert kochen mag, es geht um die Rolle und das Verständnis, das Programm-Mitarbeiter und Intendanten des gebührenversorgten WDR, also der ARD, von Gesellschaft und solidarischer gesellschaftlicher Bewältigung bevorstehender globaler Veränderungen "entfalten", wenn (noch immer nicht endgültig verurteilt) Kinderlieder in Auftrag gegeben werden, die auch von kleinen Kindern im Chor öffentlich unter Benutzung von tradierten Ulk-Melodien in krassester schäbiger Weise einen Generationenkonflikt zum einen gegen "Alte" und zum anderen sogar gegen Frauen, alte Frauen, Omas, denen alle Kinder im Lande ihr Dasein verdanken, produzieren lassen.
    Ja, die erforderliche gesellschaftliche Solidarität ist nicht nur Freitags in die Zukunft zu fordern, sie ist vor allem erst einmal an allen Tagen in gegenwart und zurück in die eigene Herkunft zu erlernen und zu pflegen, wenn Grosses bewältigt werden soll …
    Die Infamie des WDR steigert sich noch mit der Erklärung der Produzenten samt deren Verantwortungsträger, das sei doch "nur" Satire, und zwar "für eine gute Sache" (wohl Umweltverbesserung gemeint) und rechtfertige auch den von Erwachsenen produzierten unbestreitbar manipulierend benutzten Einsatz von Kindern und sei doch eventuell "lustig" gemeint.
    Herr Junge, bei solch einer komplexen Infamie ist es doch kein Wunder, wenn neben inzwischen zigtausenden Bürgern auch ein Rechtsextremist meint, dagegen aktiv werden zu müssen.
    Und wenn dann noch der WDR-Mitarbeiter Danny Hollek in seiner damit grenzenlosen Deppertheit verkündet, die Omas des Landes seien weniger Umweltsäue sondern wohl eher Nazisäue, dann setz das dem Ding zehn Kronen auf. Sagen Sie mal was zu dieser hassschürenden Pöbelei, die doch der Bundespräsident aus der Welt schaffen will, bevor sein rechtradikaLer Anpöbler Ihre Beachtung erfährt.
    Wenn ein Neonazi solche asozialen Schweinereien nicht als sein Chance begreift, selber seine eigene Beschränktheit darauf reiten zu lassen, wäre wohl eher soetwas ein Unding.

    Unsere Omas mögen gern oder ungern im Hühnerstall Motorrad fahren und samt Enkel einen heiden Spass an diesem Lied haben (nicht am dabei völlig fehlenden Spritverbrauch – was für eine blödsinnige Satireverunglückung!), aber sie haben allesamt in ihrem Leben eine gewaltige gesellschaftliche Leistung vollbracht, sich bis zum heutigen Tag nicht über die vollmundige Nutzlosigkeit der Blafferei der jungen nichtarbeitenden Generation auch nur annähernd beschwert und dafür strikte Achtung und Ehrerbietung und nicht versemmelte Pseudopädagogik gegen Omas verdient.

    DARUM, Helmut Junge geht es, wenn Sie da sagen:
    > Jedenfalls können Menschen sich kaum in Verhältnisse hineindenken, die sie nicht kennen. Und deshalb merkt kaum ein Kommentator, worum es geht. Es geht um ein Gefühl! Also liebe Linke: Filterblase für Gefühle freimachen. <
    Ja, da konnten sich wohl offenkundig Medienmacher nicht in Verhältnisse hineindenken, von denen sie nichts verstehen.
    Ja, und nicht nur "liebe Linke", sondern ALLE raus aus diesen verkleisterten Filterblasen, die vor allem deren Insassen stets an die Wand nageln, statt ihre "Gegner", allen voran die, die dieses asoziale Machwerk von Oma als Umweltsau oder sogar Nazisau zur Spaltung der Gesellschaft noch rechtfertigen !
    Nichts ist mehr zu ehren, als die Mütter, die Frauen, die alle einmal Oma werden (wie übrigens eine Greta auch – auch nicht nur von ihr nicht bedacht?) oder wurden, da geht bitteschön auch kein Klimawandel drüber !!!
    Bekanntlich wollen wir den Klimawandel eindämmen, um den Menschen auch künftig einen bewohnbaren Planeten zu ermöglichen, nur bitte wer soll den dann bewohnen? Umweltsau-Omas? Nazisa-Omas? Einfältig manipulierte afamiliäre KlimaschutzRestjugendliche?
    Und:
    Bevor wir uns an dem einzelnen Nazi vor dem Haus des intellektuell bedauernswerten Danny Hollek mit (auch !!) seiner Nazi-Oma – wie er meint – aufhalten, sollten wir verlangen, dass der Indendant des WDR samt der betreffenden Programmmitarbeiter Fersengeld geben und sich einen weniger gesellschaftgefährdenden weil spaltenden Broterwerb besorgen, damit die Peinlichkeiten in diesem (und anderen) Sender beendet werden und der frische wie professionelle Geist eines Hajo Friedrichs wieder in die Fernseharbeit zurück zu führen (nicht gemeinmachen im Journalismus, weder für gute noch für schlechte Sachen, um die Glaubwürdigkeit der TV-Presse und damit deren Basis wieder herzustellen: Vertrauen und Glaubwürdigkeit in die Medien, damit die WÜRDE der Massenmedien).

    Ja, es ist billig, den depperten Nazi-Trittbrettfahrer vor Dannys Haus auch noch mit eigener Aufmerksamkeit zu versehen, um vom eigentlichen Problem abzulenken ("eigentlich haben die Nazis Schuld zu haben"), nur das funktiniert nicht mehr in einer durch derart massenhaft vermurksten Meinungsproduktion gespaltenen Gesellschaft, als deren Spalt-Repräsentanten sich der Danny Hollek und der Nazi vor seinem Haus bestens empfehlen, solange sie derart mit ihren Omas umgehen wollen.
    Vor allem auch der Oma-Umweltsau-WDR , was nicht entschuldbar ist und bleibt.

  • #3
    ke

    Wenn dieses "WDR-Meisterwerk" kritisiert wird, sind das natürlich Rechte oder andere Menschen, die zu dumm sind, diese "Satire" zu verstehen. Dabei wird dann noch mit völlig absurden Argumentationsketten gearbeitet. Wer die nicht versteht oder sie für Fehlinterpretationen hält, ist natürlich zu dumm.
    Geht es noch? Ja, es fehlt ein Verständnis für Gefühle. Da liegt Herr Junge in #1 richtig. Vermutlich ist man einfach so sehr damit beschäftigt zu erklären, dass sich alles um die Erde dreht, dass man nicht merkt, dass die Sonne das Zentrum für unser System ist. Viele Gruppen haben sich total in ihrer Blase verrannt.

    So kann keine ernsthafte gesellschaftliche Diskussion über den gewaltigen Change Prozess, den die Globalisierung und die immer schneller voranschreitende technische Innovation fordert, gestaltet werden. Ein weiter so nach Frau Merkel geht auch nicht. Dafür sind die Altlasten, die liegen geblieben sind, zu groß.

    Leider verfehlen die WDR Medien auch ihren Informationsauftrag immer mehr. Sie arbeiten sich an Umwelt-Petitessen ab und sind somit beteiligt, wenn es darum geht, falsche Prioritäten zu setzen. Wer das kritisiert ist ein Rechter oder zu dumm. Das gilt auch für viele andere Medien.
    Wer den Klimawandel verhindern oder eher reduzieren will und unsere Umwelt verbessern will, wird das bspw. nicht mit den gehypten und hoch subventionierten E-Autos schaffen. Damit finanziert man der Oberschicht nur ihre Spielzeuge und fördert die Autoindustrie.

    Auf diesen Bericht hätte auch verzichtet werden können. Wo ist die Relevanz?

  • #4
    Helmut Junge

    Michaela Lusru, Ihren Kommentar 2 sehe ich als Erweiterung zu meinem Kommentar an. Die Unterschiede sind zu gering um sie in dieser Situation herauszuarbeiten. Früher, als die Zeiten noch tiefschürfende Diskurse zuließen, hätte ich vielleicht den Aspekt diskutiert, wer m.E. in vorderster Front verteidigt, was sich nicht verteidigen läßt. Hier in den Kommentarspalten sind einige Leute dabei, die über Jahre hinweg typisch "linke" Positionen vertreten hatten. An die wollte ich mich direkt wenden. Daß "Alle" ihre Filterblasen verlassen sollten, mag richtig sein, aber ich hatte mich, als ich das schrieb, auf linke Filterblasen bezogen, weil ich genau diese Leute ansprechen wollte. Und ich muß und will mich kurz fassen, weil das dann schwieriger "mißverstanden" werden kann. Wird es trotzdem oft. Meist absichtlich um den Diskurs zu verwässern.
    Für Omas, also echte Omas mit echten Kindern und Enkeln, in der sich als links fühlenden Blase keine Schutz-Abwehr -Mechanismen zu existieren, wie sie sonst für andere Minderheiten durchaus vorhanden sind. Das zeigt sich nicht nur in diesem Fall. Es ist ein weites Feld mit himmelschreiendem Elend, was da noch zu beackern sein wird.

  • #5
    Werntreu Golmeran

    Als Freunde des guten alten deutschen Liedgutes hoffe ich, dass Ihr vielleicht mit diesem Klassiker wieder zurück auf den Teppich findet:

    https://youtu.be/H7a44M_vvqQ

    Geht mit Euren Enkelkindern spazieren und nehmt eine Herztablette! (Vorsicht! Das war satirisch gemeint. Ich habe meine Tabletten schon genommen.)

  • #6
    Yilmaz

    Gleichzeitig haben über 2000 Nazis in Aue demonstriert, das halte ich für viel gefährlicher als die eine Witzfigur auf dem Bild oben:

    https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-2200-teilnehmer-folgen-npd-aufruf-fuer-demo-in-aue-1335499

    2200 TEILNEHMER FOLGEN NPD-AUFRUF FÜR DEMO IM ERZGEBIRGE

  • #7
    Marco Kirsch

    Was soll das heißen "er hat sich entschuldigt"?
    Das kann er gar nicht!
    Er kann um Entschuldigung bitten höchstens…
    …aber entschuldigen kann er sich nicht selbst dafür!

  • #8
    Daniel

    Die deppennazis müssen natürlich wieder in ihrer unnachahmlichen Weise auf das thema anspringen. Was hat die Familie denn mit den unüberlegten Provokationen eines verhaltensbesonderen Journalistenimitators zu tun? Und der dicke Junge auf dem bild sollte erstmal über seine eigenen Probeme nachdenken.

  • #9
    D. van Kruit

    Richtig "er kann um Entschuldigung bitten", zunächst einmal sollte man sich vor Augen führen,dass er auch von Rundfunkgebüren lebt, die auch jene bezahlen,die er auf das übelste beschimpft. Dies ist ein unglaublicher Fernsehskandal und das Maß ist voll. In jeden Fall erwarte ich das dieser Redakteur keine Weiterbeschätigung beim öffentlich Rechtlichen (WDR) erhält. Dafür bezahlt meine Oma in Zukunft keinen Cent mehr an GEZ- Gebühren. Die Entschuldigung nehme ich Ihm nicht ab.

  • #10
    Margret Schäfer

    Wie kann man Kindern ein solch daemliches Lied beibringen. Das ist die größte Unverschämtheit, Kinder dafür zu missbrauchen. In welcher Welt leben wir, pfui kann ich da nur sagen zu den Verantwortlichen.

  • #11
    Elsie

    Hollek müsste für seine Entgleisung eigentlich fristlos entlassen werden.
    Im öffentlichen Dienst würde er "kein Rad mehr an die Erde kriegen".
    Seine Eltern für sein debiles Verhalten zur Verantwortung zu ziehen, ist jedoch inakzeptabel.

  • #12
    Klaus Lohmann

    @Elsie: Richtig, es müsste viel mehr einfach gestrickte Typen wie Sie in diesem Land geben, die Anderen mittels Berufsverboten vorschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht. Dann dürfte die Sarrazin’sche Zielerreichung der Abschaffung Deutschlands nur noch max. ein, zwei Jahre dauern.

  • #13
    bob hope

    Die Eskalation kommt nicht überraschend. Letztlich suchen die Rechten ja eh nur immer wieder einen Anlass, um – auch hier in den Kommentarspalten – gegen vermeintliche „Systemmemedien“, den „Staatsfunk“, gegen eine „linksgrünversifften Mainstream“ etc. zu hetzen. Auf die wirklichen Inhalte kommt es da kaum noch an. Dass sie dabei, wie vor einem Jahr in Chemnitz, Seit an Seit mit militanten Neonazis marschieren, interessiert sie nicht. Der Zweck heiligt die Mittel.

    Letztlich muss man aber auch konstatieren, dass die Rechten von AfD über Pegida bis hin zu Hogesa ohne die „Mainstreammedien“ nie so groß geworden wären – auch wenn die Mobilisierung oder die Verbreitung von rechten oder verschwörungstheoretischen Fake News etc. vermehrt über andere Kanäle stattfindet: Twitter, YouTube, Foren, Blogs und natürlich „alternative“ = rechte bis rechtsradikale Medien, von denen es etliche Dutzend gibt. Ex-WiWo-Wutbürger Roland Tichy schreibt zum Beispiel auf Twitter im Zusammenhang mit dem Oma-Video von staatlicher Propaganda und Verhältnissen wie in Nordkorea, in der DDR oder in Gaza! Wenn es so wäre, wäre das sein letzter Tweet gewesen.

    Abgesehen davon: Vielleicht sollte man auch mal drüber nachdenken, ob es Sinn macht, im Falle des Beitrags, der ja vor allem peinlich und war, von einer „Instrumentalisierung von Kindern“ zu sprechen. Als stünde dahinter ein Plan zur großen „Umerziehung“. Früher hieß es zum Beispiel: Opa war in Ordnung und don‘t mention the war. Hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, mir meine eigene Meinung zu bilden – auch ohne einen Rundfunk, der seinen Auftrag leider immer mehr vernachlässigt: Die Erziehung zur Mündigkeit.

  • #14
    Marcus

    @2 Michaela Lusru

    Mir wird jedesmal schlecht, wenn HaJo Friedrichs UND DIESE AUSSAGE bemüht wird.
    Vor allem wenn sie von AfD Politiker in Interviews vergewaltigt wird.
    1. HaJo Friedrichs hätte zur Debatte um das Lied gesagt: Da steckt ein Fünkchen Wahrheit drin
    und
    2. Gegen jede Form des Wiedererstarkens des Nationalsozialismus, in all seinen Formen und Sprache, ist Position zu beziehen.

    Ein Satz, genauso schändlich benutzt von Rechts wie Sophie Scholl.

  • #15
    Julia Rundmund

    Es ist wirklich interessant mit wieviel selbstherlicher Arroganz kommentiert wird. Es ist selbstverständlich nicht in Ordnung Omas als Umwelt- oder Nazisau zu beschimpfen. Gleichzeitig ist es nicht in Ordnung wenn Journalisten als deppert, links, verblödet uvm. bezeichned werden. Wer ich über Beleidigungen echauffiert, sollte besser auf die eigene Wortwahl achten. Sonst sinkt das Niveau noch tiefer als in den Keller…

  • #16
    Paul

    Hier gehts nicht um rechte Gesinnung sondern um zu Recht empörten Menschen mit gesundem Menschenverstand.
    Wir haben es hier zu tun mit geistiger Verwahrlosung eines "Journalisten", welcher sich bei einem öffentlich rechtlichen Sender austoben durfte.
    Respekt dürfte in seinem Vokabular fehlen.
    Offenbar war der WDR nicht in der Lage ein Mindestmaß an Überblick zu behalten.
    Das Mindeste wären der Austausch der gesamten Führungsriege.
    Unglaublich dass man für derartige Entgleisungen gezwungen wird Zwangsgeld zu entrichten.

  • #17
    Puck

    Ich kann langsam nicht mehr glauben, was hier an Kommentaren abgelassen wird, sagt mal, Michaela Lusru, D. van Kruit, Elsie usw., haben Sie’s vielleicht auch ne Nummer kleiner?
    Was kommt als nächstes? Verlangen, den Regisseur und alle sonstigen Verantwortlichen teeren und federn und anschließend an den Pranger oder muss es doch hängen und vierteilen sein?

    @Paule: nichts hat in der Geschichte so viel Schaden angerichtet wie der sogenannte "gesunde Menschenverstand".

  • #18
  • #19
    Rena

    Ich verstehe einige Kommentatoren/innen so, dass man der Ansicht ist, es handele sich bei der Äußerung von Herrn Hollek um eine mehr oder weniger zulässige Meinungsäußerung, allenfalls eine Beleidigung oder, wie die TAZ schrieb, eine „zuspitzende“ oder auch „sarkastische“ Äußerung, die keines besonderen Aufhebens wert ist und keinesfalls die Aufregung in rechten Kreisen rechtfertigt bzw. die Instrumentalisierung durch diese. Mit ist ehrlich gesagt egal, ob sich rechte Kreise darüber aufregen oder nicht, auch das banale Liedchen des Kinderchors ist zwar ein trauriges Beispiel für den Qualitätsverfall großer Teile der Medien, aber sonst… Ich persönlich rege mich aber gewaltig darüber auf, dass ich, als der Zielgruppe zugehörig, die Herr Hollek angesprochen hat, zusammen mit hunderttausend anderen Omas, als Nazisau diffamiert und verunglimpft werde. Ist das denn wirklich besser als das unsägliche, schreckliche und zu Recht zutiefst geächtete „Judensau“, nur weil ersteres aus linker Richtung kommt und letzteres aus rechter? Wie solche sprachliche Verrohung den Weg ebnet für fürchterliches Handeln, haben wir ja bereits durch, auch wenn die Jüngeren es nie am eigenen Leib erlebt haben, so wie meine Mutter seinerzeit als Kind noch fast, mit deren schlimmen Berichten ich aufgewachsen bin. Was lernen wir daraus? Dasss es eine „sarkastische Äußerung“ ist, keine Diffamierung? Dass man Menschen als Gruppe, deren Mitglieder weder homogen sind, noch deren Lebensläufe oder Überzeugungen man kennt, einfach ungestraft mit übelsten und niedrigsten Beschimpfungen in den Schlamm treten darf? Und wenn man sich das als Betroffene verbittet, man (frau) ganz schnell dort verortet wird, wo die Holleks dieses Landes einen offenbar bereits sehen…. Dankeschön, in solch einer Gesellschaft möchte ich nicht leben.

  • #20
    Helmut Junge

    @Puck, nachdenkliche Politiker klinken sich jetzt ein, und obwohl ich nie in meinem Leben eine Partei rechts von der SPD gewählt habe, finde ich mich bei dem in dieser Frage eher wieder, als bei Anderen.
    -https://www.zeit.de/2020/02/wdr-satire-debattenkultur-klimawandel-generationen
    Und ich halte es für einen großen Schaden, den der Sender dem Gedanken der Ökologie zugefügt hat.
    Weil einige Menschen, auch solche, die ich gut kenne, Leute die immer Links-grün gewählt hatten, sehr betroffen sind, denke ich, daß der Drops noch lange nicht gelutscht ist. Diese Nummer hat Langzeitwirkung. Und solange linksorientierte Menschen immer wieder eine rechte Partei benötigen, um sich was zu erklären, also nicht mal akzeptieren, daß es völlig außerhalb der politischen Parteienkonstruktion, Gefühle gibt, die verletzt werden können, werden sie nie etwas verstehen. Weil diese Sache mittlerweile in gant Europa gemeldet wurde, vielleicht sogar diskutiert, denke ich, daß es unerheblich ist, wer bei den Ruhrbaronen welche Meinung hat.

  • #21
    Michaela Lusru

    @#17 Puck 2. Januar 2020 um 01:16
    sagt:
    > Ich kann langsam nicht mehr glauben, was hier an Kommentaren abgelassen wird, sagt mal, Michaela Lusru, D. van Kruit, Elsie usw., haben Sie’s vielleicht auch ne Nummer kleiner?
    Was kommt als nächstes? Verlangen, den Regisseur und alle sonstigen Verantwortlichen teeren und federn und anschließend an den Pranger oder muss es doch hängen und vierteilen sein?
    @Paule: nichts hat in der Geschichte so viel Schaden angerichtet wie der sogenannte "gesunde Menschenverstand". <
    Nun @Puck, sobald Sie Ihre Sichtweise zu der ademokratischen und im Sinne der NeujahrsRUCKansprache unseres Präsidenten Steinmeier (gegen Hass, Diskriminierung und Spaltung) gesellschaftsschädigenden Ver"säuung" familiärer Grundbeziehungen hinzulegen, teile ich gern mit, ob und wieviel "kleiner" man es hier haben könnte.
    Anderenfalls müsste wohl für Sie noch eine Kohle mehr aufs Feuer gebracht werden, damit auch Sie wach werden, denn man müsste dann annehmen, dass Sie diese Schande über auch Ihre Grossmütter und Frauen in Ihrer Familie noch mitsingen und das sogar noch immer als Satire verschleiern wollen.
    Ihren Hinweis an@Paule ist an Sie zurück zu geben, da Sie sich offensichtlich bselber zum "gesunden (artigen) Menschenverstand" zählen und Ihnen daher nur solche Kommentare einfallen.

  • #22
    Michaela Lusru

    @#12 Klaus Lohmann 31. Dezember 2019 um 09:50
    So, Klaus Lohmann, bis hier gewartet auf eine verständliche Sichtweise zur "OmaSAU", aber es kommt nix als das hier:
    > @Elsie: Richtig, es müsste viel mehr einfach gestrickte Typen wie Sie in diesem Land geben, die Anderen mittels Berufsverboten vorschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht. Dann dürfte die Sarrazin’sche Zielerreichung der Abschaffung Deutschlands nur noch max. ein, zwei Jahre dauern. <

    Und ja, so ist das halt, wenn einfach gestrickte Typen wie Sie weder die Lage noch die ekelige Denke und Handlung in der OmaSAUerei, erst recht nicht in der "Oma als NaziSAU", erkennen wollen oder können, da ist halt mehr an faktischem Disput nicht erwartbar.

  • #23
    Klaus Lohmann

    Zur faktischen Versachlichung des Begriffs "Omasau" bzw. speziell "Nazisau": https://www.vice.com/de/article/gq3zm3/diese-oma-leugnet-immer-noch-den-holocaust und https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Holocaust-Leugnerin-Haverbeck-bleibt-in-Haft,haverbeck224.html
    Mehr "eklige Denke" geht nur sehr schwer.

  • #24
    Rena

    @ 23: Und weil es einzelne Omas gibt, die so eklig denken, ist es gerechtfertigt, eine ganze Generation Frauen als Nazisäue zu titulieren? Das wäre doch genauso, wie wenn ich alle Männer Ihres Alters beispielsweise als „kinderschändende Drecksäue“ titulieren würde, weil es sicherlich einzelne Männer unter all den Millionen Ihres Alters gibt, auf die diese Beschimpfung möglicherweise zutrifft? Damit nehme ich alle andern pauschal in Mithaftung und das kann niemals gerechtfertigt sein, weil es menschenverachtend ist.

  • #25
    Klaus Lohmann

    @Rena: Nö, es ist gerechtfertigt, *die* Oma, die vom oben plakativ im Artikel auftauchenden Neonazi Michael Brück und seiner "Die Rechte"-Partei wegen ihrer permanenten und mehrfach gerichtlich verurteilten Holocaustleugnung als Nazi-Symbolfigur geradezu angeschmachtet wird, als Nazioma zu titulieren. Damit wird nicht impliziert, dass es außer *dieser* Nazioma keine anderen Naziomas gibt, aber es gibt bewiesenermaßen mindestens eine, die häufiger das Objekt medialen Interesses und damit eines unheiligen Zeitgeistes ist.

  • #26
    Helmut Junge

    lt. der Schweizer Neuen Züricher Zeitung (NZZ ) ist der WDR der größte Sender in Deutschland und nach der BBC der zweitgrößte des Kontinents.
    Ihr BerlinerBüroleiter Marc Felix Serrao glaubt:

    "Die allem zugrunde liegende Botschaft des WDR ist dabei immer und ausnahmslos die Stimme des Zeitgeists. Das fängt bei Gendersternchen im Geschäftsbericht an und hört beim Klimaschutz nicht auf. Jede Wette: Der Leiter des WDR-Kinderchors hat nicht im Glauben gehandelt, eine gewagte Satire zu produzieren, als er die deutsche Oma zur «Umweltsau» machte. Er hat sich als Teil einer Orientierungsmaschine begriffen, die ihr Publikum mit weltanschaulichem Anspruch an die Hand nimmt."
    https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/wdr-als-orientierungsmaschine-eine-schrumpfkur-bitte-ld.1531635

  • #27
    bob hope

    #26 Helmut Junge: Die NZZ also, Hans-Georg Maaßens "West Fernsehen". Eric Gujer, der den "anderen Blick" erfunden hat, ist jetzt nicht unbedingt dadurch aufgefallen, objektiv zu berichten "Der andere Blick" könnte auch gut "Der alternative Blick" heißen – natürlich völlig weltunanschaulich…

    Zurück zum Thema: Leider hat Buhrows jämmerlicher Auftritt dafür gesorgt, dass der Pöbel Blut geleckt hat. Am Wochenende, wollen verschiedene rechte Gruppen und Neonazis in Köln gegen den WDR und den öffentlichen Rundfunk demonstrieren. Das Ganze zeigt leider auch, dass eine sachliche Auseinandersetzung über Sinn und Zweck des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht stattfindet. Ich befürchte eher, dass die Hysterie weiter zunimmt, da die Gesellschaften immer weiter auseinander driften. Wenn ich mir aber die „alternativen Medien“ anschaue, dann ist die Oma-Geschichte tatsächlich ziemlich harmlos, so peinlich sie auch ist. Woanders werden ganz andere Geschütze aufgefahren.

    Man kann und muss die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den letzten Jahrzehnten und vor allem: Jahren kritisieren. In Kampf um Quote passt man sich immer mehr den Privaten an, gut recherchierte Beiträge werden immer seltener, stattdessen bekommt man einen Einheitsbrei vorgesetzt, der vor allem viel kostet aber nichts leistet. Wer hier aber staatliche Propaganda am Werk sieht, überschätzt den Einfluss der Politik. Die Leute sind einfach bequem und haben sich in ihrer Nische eingerichtet. Kantige Formate werden geschliffen oder bestenfalls abgeschoben. Im post-linearen Medienzeitalter gibt es zum Glück die Möglichkeit, die wenigen Schätze aufzuspüren, aber auch hier sorgt der Druck dafür, dass sie langsam aber sicher verschwinden.

    Wir haben übrigens über Jahrzehnte die zum Teil geschichtsrevisionistischen Sendungen von Guido Knopp mitfinanziert, tun dies bei den Talkshows von „Hart aber Fair“ bis Maischberger, wo die Themen der Rechten über Jahre etabliert worden sind (man denke nur an Höckes Auftritt bei Jauch) oder haben Peter Hahnes AfD-Propaganda im ZDF durch Gebühren unterstützt. ARD und ZDF haben 2015 den rechten Propagandabegriff der "Grenzöffnung" (wer Schengen kennt, weiß, dass es nicht so war) zum Teil kommentarlos übernommen etc. Gab es da einen Aufschrei der Wutbürger? Natürlich nicht. Denn so lange in ihrem Sinne berichtet wird, ist alles okay, selbst bei ARD und ZDF.

    Hugh Greene (BBC) war nach der deutschen Niederlage im 2. Weltkrieg von den Alliierten damit beauftragt worden, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland aufzubauen. Man wollte unter anderem verhindern, dass sich erneut ein staatlich gelenkter Rundfunk wie unter Goebbels etabliert. Es ging ihm darum, "die Unabhängigkeit des Rundfunks sicherzustellen. Ich meine die Unabhängigkeit gegenüber den einzelnen politischen Parteien und gegenüber etwaiger zukünftiger Regierungsstellen". Er traute zudem einem Großteil der deutschen Bevölkerung nicht über den Weg. Und das völlig zu Recht, wie sich immer wieder zeigt.

  • #28
    Michaela Lusru

    @#23 Klaus Lohmann 3. Januar 2020 um 09:44

    "Zur faktischen Versachlichung " des Disputes hier und Ihrer Rolle darin ist wohl nach ihrem o.g. Kommentar (2 Links zu einer -1- bekannten – offensichtlich übriggebliebenen- Nazioma haverbeck)
    unbedingt festzustellen, dass Sie sich damit haltlos zum Thema disqualifiziert haben, da Sie in D offensichtlich nur 1 Oma kennen und die als Muster zitiert wissen wollen.
    Daher muss ich dazu mit Ihren Worten zu Ihnen feststellen:
    > Mehr "eklige Denke" geht nur sehr schwer.<
    Und das haben alle mitbekommen, die hier lesen und schreiben. Fast bin ich geneigt zu sagen schämen Sie wieder sauber sich und geben Sie sich nicht bei unseren Frauen rsp. Omas zu erkennen, ggfs. bewerben Sie sich bei einschlägigen antideutschen Tröpfelmedien um eine Hausmeisterstelle, die mögen solche Ansichten.

  • #29
    Michaela Lusru

    @#26 Helmut Junge 3. Januar 2020 um 17:56
    Sie stellen die Medien NZZ, BBC und WDR nebeneinander. Das ist insofern völlig plausibel, als dieser WDR seinerzeit nach der Nazidiktatur als NWDR von der BBC nach dem Vorbild der BBC aufgebaut wurde und diese Prägung lange Jahre sehr nützlich dabei war, in Deutschland wieder Demokratie zu erleben, zu leben, leben zu wollen aus der Überzeugung, dass dies hilft, künftige Nazireiche zu verhindern.
    Diese einstige würdige wie ehrwürdige Reputation des WDR, auch durch Wirken und Strahlkraft eines Hajo Friedrichs zur hohen Blüte gebracht, ist nun nachweislich aufgebraucht. In der Tat könnte man sagen, der WDR ist dabei, sich als solcher im Strom eines wässrigen mainstreams garniert mit teils kindisch-bissigen Polit-Aktionismus anstelle von Journalistisch wertiger Berichterstattung einzelner lautstarker Mitarbeiter selbst abzuschaffen, wenn allein schon diese OmaSAU- Entgleisung nicht als solche vollständig begriffen und behoben wird.
    Wenn nun, wie Sie, Herr Junge uns hier berichten, dass der Berliner BBC-Büroleiter, also des grössten europäischen Partnersenders des WDR, Marc Felix Serrao u.a. in der NZZ glaubt

    > "Die allem zugrunde liegende Botschaft des WDR ist dabei immer und ausnahmslos die Stimme des Zeitgeists. Das fängt bei Gendersternchen im Geschäftsbericht an und hört beim Klimaschutz nicht auf. Jede Wette: Der Leiter des WDR-Kinderchors hat nicht im Glauben gehandelt, eine gewagte Satire zu produzieren, als er die deutsche Oma zur «Umweltsau» machte. Er hat sich als Teil einer Orientierungsmaschine begriffen, die ihr Publikum mit weltanschaulichem Anspruch an die Hand nimmt."
    Dann ist diese Stimme zuerst immer auch die des Intendanten, also die Stimme Tom Buhrows, der noch immer nicht erkennt, was da in diesem derzeitig allgemeinen WDR-Mief-mainstream verzapft worden ist an grundsätzlicher Beschädigung des Vertrauens der Bürger zu ARD-Medien.
    Da hilft es auch nicht, wenn er statt fachlich versierter Voraussicht die späte dünne Nachsicht verkündet:
    "Da hatten wir wirklich Hunderte Seniorinnen und Senioren und deren Enkel am Telefon. Uns war sofort klar, diese Menschen waren nicht Teil einer orchestrierten Sache."
    Sieh mal an, WDR-Kritiker werden erst auf "orchestrierte Sache" untersucht, bevor sie ernst genommen werden, zugleich wird von ihm so nicht erkannt, dass diese inzwischen über 70.000 Beschwerden sich genau gegen solche "orchstrierten Sachen" des und im WDR wenden …

    Es fehlt eine gehörige Ladung von innerbetrieblichen Klarstellungen, was die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sein hat, reine Aufgabe des Intendanten.

    Meinungsfreiheit kann nicht erzeugt werden mit redaktioneller Halt- und Gedankenlosigkeit, mit aufgepfropftem und dazu noch ungelenker fehlender Pädagogik in einem Pseudo-Erziehungsanspruch über die Gebührenzahler.
    Wenn nun schon nennenswerte kundige Mitarbeiter solcher europäischen Partner-ÖRe-Stationen wie der Berliner Büroleiter der BBC den WDR derart fachlich disqualifiziert , stellt sich die Frage, wie weit ist das Kind in den Brunnen gefallen, und wer kann da was überhaupt noch wieder aufrichten, Vertrauen in der grossen Breite der Gebührenzahler wieder herstellen und die derzeitige Regierungsverkündungsverständnisse etlicher massgebender WDR-Mitarbeiter wieder auf z.B. das Verständnis eines Hajo Friedrichs zurückführen, um tatsächlich in der Demokratie wieder eine Rolle spielen zu können, da diese bekanntlich unverzichtbar ist:
    Die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten sind zuförderst das "Sprachrohr" der Bürger und nicht der Regierung oder sich als handelnde Elite begreifenden Politveranstalter.

    Mainstream, wofür auch immer, hat nichts mit gelebter Demokratie und entsprechender Medienarbeit zu tun.
    Danke Helmut Junge für die Beisteuerung des BBC- Zitates aus der NZZ.

  • #30
    M. Elisabeth K.

    Wem ist es zuzuschreiben, wer übernimmt die Verantwortung dafür, wenn nun, durch diese unsäglich dumme Nicht-Satire (Satire funktioniert von unten nach oben!), Oma, bzw. Seniorin attackiert, mündlich u. körperlich angemacht (durch öffentlichen Freibrief zur Sau degradiert) durchs Dorf getrieben wird?
    Dem öffentlich-rechtlichen WDR, ‚FFF Kinder für Umwelt‘- Entwurfskomitee, Umgestalter des Liedgutes, Dirigenten, den Eltern der Kinder, Herrn Hollek?
    Demnach ist es Erwachsenen, auch in leitender Position, zuzuschreiben.
    Erwachsene, die Mobbing generell fies finden sollten, jedoch nicht erkennen, wann Mobbing beginnt.

  • #31
    Klaus Lohmann

    @bob hope: Ja, Hugh Greene hat zwar als Deutschland-erfahrener Journalist gewusst, welche Probleme die deutsche Gesellschaft damals plagten, aber er hat auch im Kleinkrieg zwischen linksorienterter Hamburger NWDR-Führung und damals noch erzkonservativen Kölner "Emporkömmlingen" als Adenauers Protegé die Weichen wieder auf stark parteipolitisch orientierte Rundfunkräte gestellt, die in Köln den Sozialdemokraten den roten Teppich ausrollten – der seitdem dort die Szenerie beherrschte (http://rundfunkundgeschichte.de/assets/rundfunkhistorisches-gespr%C3%A4ch-manfred-jenke.pdf).

  • #32
    Thomas Weigle

    Gewalttaten, Morde gar, Morddrohungen sind, betrachtet man die Diskussion darum, lässliche Sünden, eine Motorrad fahrende Umweltsau im Rentenalter aber lässt die Wellen der Empörung hochschlagen.
    Da haben einige offenbar nur darauf gewartet, um dem ungeliebten WDR bzw. gleich den ganzen ÖR in Frage zu stellen. Geht`s noch?

  • #33
    Uwe Krahmer

    Sehr geehrter Herr Lohmann(?)
    Ihr Kommentar geht absolut in die richtige Richtung. Beteiligen Sie sich doch bitte an der Online Petition bei www.openpetition.de Das ist die richtige Seite um den WDR zu zeigen, dass nicht alle Bürger mit Herrn Tom Buhrow einverstanden sind.

    Und Herr Weigle(?) Bitte legen Sie doch Beweise für Ihre Behauptung vor. Morddrohungen usw. Sie müssen doch eine eindeutige Quelle haben.

    MfG
    Uwe Krahmer

  • #34
    bob hope

    Interessant in dem Zusammenhang auch die Berichterstattung zu den Ausschreitungen in Leipzig. Etliche Medien übernehmen ungeprüft Polizeimeldungen, die sich hinterher als falsch herausstellen. Es wird von lebensgefährlichen Verletzungen bei Polizisten geschrieben, gar von einer „Notoperation“. Beides falsch. Beinahe-Staatssekretär Reiner Wendt schwafelt von „militanten Strukturen nach dem Muster der ‚Roten Armee Fraktion‘ (RAF), aber in einer ganz anderen Dimension“, und Bild übernimmt das Eins zu Eins, ohne auch nur einen Beleg zu nennen. Anders als bei rechten Ausschreitungen in Chemnitz und anderswo sprechen sächsische Politiker bei den linken Ausschreitungen plötzlich von „Terror“ und die Medien übernehmen das, ohne Fakten zu liefern.

    Wo bleibt denn da der Aufschrei des vermeintlichen „linksgrünversifften Mainstreams“? Wut und Empörung sind mehrheitlich auf der rechten Seite des politischen Spektrums zu finden, wo schon ein zweifelhaftes Video dafür sorgt, dass die Lage eskaliert.

    Die Äußerungen zu Leipzig sind übrigens auch ein Beispiel dafür, wie der Rechtspopulismus/-extremismus von Seiten der Union normalisiert werden soll, indem man eine vermeintliche linke Gefahr überhöht (Ziel im Osten: Koalition mit der AfD). Aber klar, die „Linke“, die es als homogene Gruppe nie gab und heute erst recht nicht mehr gibt, hat die Deutungshoheit in diesem Land und in den Medien.

  • #35
    Helmut Junge

    @Bob Hope (34), wenn du weißt, daß alles von motoradfahrenden Naziomas initiert wurde, also Linke gar nicht dabei waren, dann spuck es aus.
    Dann, und da bin ich mir sicher, werden die Rechten endlich betroffen schweigen.
    Sag mal, findest du nicht, daß du weit vom Thema abkommst?
    Ich frag mich seit deinem Post 27, an mich gerichtet, was du eigentlich sagen willst.
    Guido Knopp, Maisberger, Hart aber fair, Höcke, Peter Hahnes, und all die, die du aufgezählt hast, sind keine Omas und haben mit meinem Bild von Omas überhaupt nichts zu tun.
    Alles was du anführst ist aus meiner Sicht thematisch mit Omas überhaupt nicht verknüpfbar. Aber weil ich in den letzten Tagen mit einem befreundeten Künstler eine ähnlich irrationale Diskussion führen "durfte", definiere ich auch dir gegenüber noch einmal, worüber ich rede, wenn ich über Omas rede, und dann wirst auch du begreifen, daß wir zwei nicht zum gleichen Thema sprechen.
    Also noch einmal: Für mich ist eine Oma eine Frau, die Kinder hat und Enkel. Andere ältere Frauen sind keine Omas. Die von mir so definierten Omas haben wegen der Jahre in denen sie ihre Kinder großgezogen haben, oft nicht, oder nur Teilzeit gearbeitet. Darum hat ein großer Teil jetzt als Rentnerin auch wenig Rente. Manche von ihnen leben in Altersarmut. Die arbeit, die sie in die Kindererziehung hinein gesteckt haben, wird ihnen von der Gesellschaft nur minimal als Leistung angerechnet. Und in allen Debatten um die Mütterrente zeigt ihnen, für wie wertlos ihre damalige Leistung gehalten wird. Diese Frauen fühlen sich betrogen, weil sie damals vor 30 oder 40 Jahren kaum eine Kinderbetreuung finden konnten, die ihnen einen Vollzeitjob ermöglicht hätten. Jetzt als Rentnerinnen springen sie oft ein, wenn die Enkel betreut werden. Auch das wertet die Gesellschaft nicht. Die Altersarmut großer Teile dieser Menschengruppe ist ja nie beendet worden. Und da ist eine Menge Frust angesammelt worden. Und dann kommt die Empörung junger Leute gegenüber den Älteren, daß die alles versaut haben. Das war Friday for future vor Weihnachten. Darüber ist heftig diskutiert worden, es waren ja alle älteren gemeint und nach ein paar Stunden hat friday for future es aus dem Netzt genommen. Aber es gibt ja eine Zielgruppe, mit der man so was machen kann, haben sich ein paar Redakteure beim WDR offenbar gedacht, haben das Omalied umgetextet und einer hat noch ein drauf gesetzt und statt Umweltsau das Wort Nazisau drangeklinkt.
    Daraufhin hat es 75000 Beschwerden beim WDR gegeben. Und jetzt versuchst du, lieber Bob Hope mir und anderen Lesern hier im Bloq zu erklären, daß das alles von den Nazis gesteuert wurde.
    Und jetzt frage ich mich, der ich schon einige kommentare von dir gelsen habe, was da wohl in deiner Birne anders läuft, als in meiner Birne. Ich bin zwar der Meinung, daß die Nazis schnell auf diese Schiene aufgesprungen sind, aber Ursache der Empörung sind die nicht.
    Ich stelle mir mittlerweile vor, daß Nazis bei dir immer im Kopf anwesend sind, und du das nicht unter Kontrolle kriegst. Das ist zwar dein Problem, aber wie sollen wir miteinander diskutieren?
    Denn auch du setzt noch einen drauf in (34)
    und da kann ich nicht anders als sarkstisch:
    wenn du weißt, daß in Leipzig alles von motoradfahrenden Naziomas initiert wurde, also Linke gar nicht dabei waren, dann spuck es aus.

  • #36
    Michaela Lusru

    @#32 @Thomas Weigle 4. Januar 2020 um 11:51

    > Gewalttaten, Morde gar, Morddrohungen sind, betrachtet man die Diskussion darum, lässliche Sünden, eine Motorrad fahrende Umweltsau im Rentenalter aber lässt die Wellen der Empörung hochschlagen.
    Da haben einige offenbar nur darauf gewartet, um dem ungeliebten WDR bzw. gleich den ganzen ÖR in Frage zu stellen. Geht`s noch? <

    Ja, Ja, Herr Thomas Weigle, gehts noch bei Ihnen?
    Sie sind es, die dem System und Grundprinzip der öffentlich-rechtlichen den immensen Schaden zufügen, indem Sie dessen Entgleisungen nicht verstehen wollen und damit die Reparatur verhindern, fast so, als ob es sich in vollgeschissenen Windeln so wohlig warm und unverletzlich anfühlt, das ist ein Trugschluss.
    Weder der WDR ist "ungliebt" noch der ÖR, und glauben Sie mir, ich habe mehr praktisches Herzblut in das Funktionieren eine ÖR gelassen, als sie hier mit einer unbeweisbaren Vermutung vom Tisch wischen können, zumal bei Ihnen auch die geringste Ahnung fehlt, was den der ÖR für Demokratie tatsächlich bedeutet: Er ist weder Regierungsverlautbarungsorgan, noch Oberpfleger aller gerade verfügbaren mainstreams, sondern hat ausschliesslich relevante und unverbrämte Fakten bereit zu stellen, zu informieren (nicht zu "formen") damit die Bürger über IHRE Handhabung von Demokratie die ERFORDERLICHEN und nicht die zu ihrer LENKUNG erforderlichen Informationen erhalten, kritisch, sachlich und optimistisch (wenn ihnen das etwas sagt).

    Und was erfahren wir bei dieser asozialen Omasau-Brisanz vom seit 01.01.20 diese ÖR ARD anführenden obersten Intendanten, der für diese "Oma ist Sau-Klima" in seinem Sender verantwortlich ist?
    Will er in seiner Funktion doch "Lenken" (ohne dafür legitimiert zu sein), wenn er sagt:
    "Der Sender sei nicht vor rechten Kreisen eingeknickt, sagte Buhrow. "Diese Art von Leuten können Sie gar nicht bremsen, die können Sie nicht lenken", sagte Buhrow. "Und von denen mache ich meine Entscheidungen auch nicht abhängig."
    Was könnte das anderes heissen, als dass er den ÖR ARD satzungswidrig zum "Lenken" der Meinung und des Handelns der Bürger für geeignet und benutzbar hält?
    Das ist es, was dem ÖR Schwierigkeiten bei den Bürgern verschafft, nicht, wie Sie meinen "Da haben einige offenbar nur darauf gewartet, um dem ungeliebten WDR bzw. gleich den ganzen ÖR in Frage zu stellen. "
    Und Sie, mit Verlaub in einer politischen Spiessigkeit, wollen das weder erkennen noch prüfen, ignorierend, dass unser ÖR keinesfalls Lenkungsaufgaben in der Satzung stehen hat, weil das in schlechter Vergangenheit die Rolle der Medien der totalitären Regime und Denkweisen waren.

    Sie sollten sich ernsthaft mit dem Vermächtnis des Hajo Friedrichs und seinen Erkenntnissen aus seiner NBC-Lehrzeit beschäftigen, wenn Sie das verstehen wollen, warum diese Frage der Beeinflussung der Bürger durch "gelenkte" und "lenkende" Medien solch eine immense Bedeutung für die Würde und Glaubwürdigkeit der Medien und für Handling von Demokratie darstellt und nicht hinter der verschwurbelten Behauptung "Satire darf alles" und Oma ist Sau – Umwelt- oder Nazi- – sei Satire – nein, das ist harter Angriff auf demokratische Funktionen des ÖR und der Gesellschaft.

  • #37
    Klaus Lohmann

    Scheinbar hat der tumbe Nazi auf dem Artikelbild mit seinem Schildchen soviel Einfluss auf die anwesenden Kommentatoren, dass man nicht mal mehr differenziert über die Begriffe "Umweltsau" und "Nazisau" diskutiert, sondern sein Lagerdenken an der "Oma" festmachen muss, um den Diskurspartner zu desavouieren. Es stimmt schon – selten hatten es Neonazis so einfach wie heute, die Lufthoheit überm Stammtisch zu erobern.

  • #38
    Michaela Lusru

    @#34 bob hope 4. Januar 2020 um 15:06

    > … Berichterstattung zu den Ausschreitungen in Leipzig. Etliche Medien übernehmen ungeprüft Polizeimeldungen, die sich hinterher als falsch herausstellen …<
    Abgesehen davon, dass dies an dieser Stelle als Thema verfehlt gilt, da hier über "Unsere Oma als Sau, als Umweltsau oder Nazisau" reden, muss ich mal deutlich fragen, woher wollen Sie das wissen? Habenm Sie das Augenzeugen-Video der Misshandlungen an den Polizisten gesehen?
    Wer hat bitte eine exakte Bewertung der Verletzungen an welche Öffentlichkeit gegeben und was besagen die? Und bitte wer hat wann was als falsch herausgestellt?
    Alles Mist weil falsch und nachgeplappert – es sei denn, Sie haben Antworten, die faktisch erkennbar sind. So ist z.B. jede "unverzüglich (ohne Aufschub) erforderliche OP grundsätzlich eine Not-OP, also teilen Sie mit, wer das bestreitet.
    Lassen Sie es einfach, es bringt ihnen nichts, die Realitäten sind nicht verschiebbar.
    Und der
    "Aufschrei des vermeintlichen „linksgrünversifften Mainstreams“? – na den werden Sie bei diesem Umfang doch wohl noch finden können.
    Wer die Erwähnung "von rechts" für ein Argument hält, weiss nit, was er da sagt, sagen will, was soll denn das sein "von rechts"? oder "von links"? Das sind bestenfalls nur eigene Sichtweisen, aber
    Fakten sind weder rechts noch links.

    " Aber klar, die „Linke“, die es als homogene Gruppe nie gab und heute erst recht nicht mehr gibt, hat die Deutungshoheit in diesem Land und in den Medien."
    Aber klar, die Rechte ist eine homogene Gruppe, auch wenn die sich gegenseitig die Beine weghauen. Was haben Sie für ein schlichtes pubertäres Weltbild oder Verständnis von unserer Gesellschaft, denn -zum Mitschreiben für Ihresgleichen-: Rechts, Links, Rinks und Lechts sowie der kleine Rest dazwischen sind nicht zuletzt nur: EIN GANZES, das bei Strafe des eigenen Untergangs miteinander auszukommen hat. Noch nicht gewusst? Oder was meinen Sie, warum DEmokratie erforderlich ist, ungelenkte?

  • #39
    Klaus Lohmann

    "sondern hat ausschliesslich relevante und unverbrämte Fakten bereit zu stellen"

    Aber klar ist dann wohl Allen, wer "Relevanz" und "unverbrämt" definieren will. Besonders ausgeprägt muss dafür die Restintelligenz im braunen Stall (der mit dem Motorrad:-) ja nicht sein.

    Und nun wieder mal zurück zu den Fakten: "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

  • #40
    bob hope

    @Helmut Junge: Sie wollen ernsthaft die Diskussion an den Leistungen Ihrer und meiner Großeltern festmachen? Wenn Sie meine Beiträge nochmals lesen, werden Sie feststellen, dass es mir darum gar nicht geht. Es geht mir vor allem darum, zu zeigen, dass sich der Kompass verschoben hat.

    Es geht mir vor allem um den Shitstorm, der durch dumme Kommentare ausgelöst wurde. Sie werfen mir vor, dass gerade mein letzter Beitrag sich weit vom Thema entfernt habe. Ich denke nicht, auch deshalb nicht, da es mir darum geht, zu zeigen, dass die Diskussion um das „Oma-Video“ völlig überzogen ist, weil ich täglich sehe, dass andere Themen, die wesentlich mehr Einfluss auf unser Leben haben, vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit bekommen.

    Leipzig war der aktuelle Aufhänger. Und ja, ich bezeichne mich als links, obwohl ich seit vielen Jahren mit der „Szene“ nix mehr zu tun habe. Aber ich halte nach wie vor die Berichterstattung über linke Gewalt für übertrieben, da es die Szene so nicht mehr gibt. Abgesehen davon war die Berichterstattung falsch, wie die Polizei mittlerweile bestätigen musste.

    Die militante Rechten hat in den vergangenen Jahren mehrere hundert Menschen umgebracht. Von links gab es da nichts vergleichbares. Von islamistischer Seite schon, aber das ist aktuell nicht das Thema.

    Und wer den Zusammenhang zwischen dem Shitstorm gegenüber dem WDR und dem Ausbleiben desselben im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Krawalle in Leipzig nicht sehen will, dass es da ein Einknicken gegenüber den „Volk“ gibt, der hat – aus meiner Sicht – ein Problem.

    Auf der einen Seite wird eine lächerliches Video als Angriff auf die offene Gesellschaft hingestellt, auf der anderen Seite wird mit Falschmeldungen ein „Terrorangriff“ gegen den Staat vermeldet. Ist das off topic? Ich denke nicht.

    Trotzdem finde ich es gut, dass es einige, zum Teil sehr ausführliche (vor allem kontroverse) Antworten auf meine Beiträge gab. Solange das so ist, dürfte noch nicht alles verloren sein.

  • #41
    Helmut Junge

    @Bob Hope, ich bin Großvater und meine Großeltern sind in den siebziger Jahren im hohen Alter von über 93 Jahren als jahrzehntelange SPD-Mitglieder gestorben.
    Wollte ich die Diskussion an den Leistungen meiner Großeltern festmachen, könnte ich das mit ruhigem Gewissen tun. Mein Großvater wurde nach dem Krieg von den Briten in einer ostwestfälischen Kleinstadt, wohin er "evakuiert worden ist, als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt. Meine Großmutter hat wegen Beamtenbeleidigung zur Maidemonstration während der Kaiserzeit 3 Tage im Knast gesessen. Und ich bin 2 Jahre nach Kriegsende geboren. In jungen Jahren war ich politisch sehr aktiv. Immer links. Ich bin immer noch links eingestellt, aber diese Leute, die sich heutzutage links nennen, entsprechen den chaotischen linken der siebziger Jahre, die ich schon damals nicht ernst genommen habe. Ich habe mich immer als marxistischer Linker verstanden, bin aber weder Stalinist noch Trotzkist und hab in keine der Parteien gepaßt in denen ich Mitglied war, weil ich mich gegen Dogmatismus gesträubt habe und zu sehr Individualist war und bin. Und ich sehe mich auch nicht als bürgerlicher Spinner, wie viele heutige Linke, die sich gern provokativ als Linker bezeichnen. Solche Linken wie mich gab es früher öfter, sind aber heute leider Mangelware. Was eine Oma ist, habe ich bereits gesagt. Aber was ist mit der sich selber so bezeichneten Linken? Dazu werde ich mich noch oft genug äußern, weil es mir wichtig ist und weil die Linke mit diesen ausgrenzenden Leuten nie aus dem Quark kommen wird. Die neue SPD-Vorsitzende hat sehr schnell kapiert, daß das so nicht funktioniert. Leider erst, als sie ins Fettnäpfen getreten ist. Wir haben demokratisch gewählte Regierungen und keine Diktatur. Die Polizei ist weisungsgebunden und der Regierung unterstellt. Sie hat auch in Leipzig im Regierungsaufrag gehandelt. Kritikwürdig kann das trotzdem sein, aber körperlich anzugreifen ist keine Kritik. Und solch einen Angriff hat es lt. Video doch gegeben. Es wird einen Prozeß gegen die Tatverdächtigen geben, der NICHT von der Polizei geführt wird. Gewaltenteilung eben.
    Und nicht zuletzt @Bob Hope, das von mir bisher verwendete "Du" ist als ein anerkennendes Angebot zu verstehen, weil ich dich irgendwann mal als nachdenklichen Menschen eingestuft habe. Aber wenn du das nicht möchtest, können wir auch das steifere "Sie" benutzen.

  • #42
    Ke

    "Immer einer mehr als Du."
    Was sich Sachsens Polizei bzgl der Berichterstattung über den Leipziger Vorfall geleistet hat, ist nicht nachvollziehbar. Die Fakten hätten schnell überprüft und korrigiert werden können.

    Für mich wird so auch das Vertrauen in die Polizei massiv erschüttert. Ich fand auch die Twitter Nachrichten aus Berlin daneben. Comedy ist keine Polizeiaufgabe, auch wenn die Berliner Sicherheitsstrategien wie Realsatire wirken und an Erfolglosigkeit kaum zu überbieten sind.

  • #43
    Michaela Lusru

    @#40 bob hope 5. Januar 2020 um 03:38
    Also @bob hope, wo sind Sie denn Links? Sie bemerken ja nicht einmal, dass Sie dem (!) Linken auch noch das letzte Tischtuch versauen, ihm keinen Dienst erweisen.
    Gehts nicht ne Nummer kleiner, vonwegen links?
    Es sind Kommentare wie der Ihre, SzenePlausch ungeprüft nachplappern und für Tatsachen den Kanal verstopfen.

  • #44
    Michaela Lusru

    @#42 Ke 5. Januar 2020 um 11:21

    Och Ke,
    > Was sich Sachsens Polizei bzgl der Berichterstattung über den Leipziger Vorfall geleistet hat, ist nicht nachvollziehbar. Die Fakten hätten schnell überprüft und korrigiert werden können. <

    Ja, können sie doch immer noch, und wieso verweigerst du dich dem? Was meinen Sie denn konkret – damit hier nicht soviel ins Blaue gesponnen wird – ?

  • #45
    Michaela Lusru

    #37
    @Klaus Lohmann 4. Januar 2020 um 19:38

    > Scheinbar hat der tumbe Nazi auf dem Artikelbild mit seinem Schildchen soviel Einfluss auf die anwesenden Kommentatoren, dass man nicht mal mehr differenziert über die Begriffe "Umweltsau" und "Nazisau" diskutiert, sondern sein Lagerdenken an der "Oma" festmachen muss, um den Diskurspartner zu desavouieren. Es stimmt schon – selten hatten es Neonazis so einfach wie heute, die Lufthoheit überm Stammtisch zu erobern.<

    Hallo, was ist das denn, hier wurde nicht über die Bezeichnung eines (vieler) Menschen (Omas, unsere!) als SAU, in Anlehnung an die nazioriginäre "Judensau" nachgedacht? Wo haben dennSie Ihre Augen verscherbelt?
    Gerade diese Frage ist es doch, die inzwischen fast 800.000 Netzmeinungen aufbringt gegen das Entleihen der "Sau" aus dem Nazijargon ("Judensau") in den heutigen ÖR-ARD-TV-Betrieb im WDR mit "Umweltsau" und "Nazsau" hinein sowie das auch noch Vergeikeln als "lustig" und als "Satire"l, um sich der Vorwürfe der vielen Menschen nicht aussetzen zu müssen.
    Das obige mässige Foto mit dem "dicken Jungen" ist nicht sehr gelungen, um Ihre Verknüpfung als "Ursache" der Proteste und Kommentare zu belegen, nein, das ist völlig unerheblich und dient nur als Alibi-Ablenker vom Handeln im WDR.
    Meinen Sie nicht auch, Herr @Klaus Lohmann, dass es nun auch für Sier hier mal an der Zeit ist, sich zum Kern der Sache, zu diese der "Judensau" unbedingt vergleichbaren Entgleisung des WDR mit "Oma ist alte Umweltsau" und "Oma ist alte Nazisau" zu artikulieren, bevor Sie wieder anderen, möglichst "Rechten" irgendwelche Ursachen zuschreiben, um von eigener Gesinnung abzulenken?
    Ihre Argumentation ist es doch offensichtlich, die nun unbedingt die Lufthoheit über die Stammtische zurück erobern möchte, unbedingt "Lagerdenken" reproduzieren statt Mängel behen möchte.

  • #46
    Klaus Lohmann

    Ich "meine" nicht, sondern ich sage es direkt: Wer neben der rechtsaußen üblichen Absonderung von Verbalinjurien gegenüber Andersdenkenden diese Aktion eines überregional bekannten Neonazis (und stellv. Landesvorsitzenden einer leider zugelassenen deutschen Partei), die mit dem von anderen Neonazi-Gewalttaten bekannten Begriff "Hausbesuch" betitelt ist, als "völlig unerheblich" und "Alibi-Ablenker" verharmlost, mit dem diskutiere ich nicht.

  • #47
    Thomas Weigle

    @ M lusru Ich nehme noch einmal zur Kenntnis, dass für sie rechte Morde,Morddrohungen und tätliche Angriffe auf Kommunalpolitiker weniger relevant sind als eine eher dümmliche Satire, die ihrer Meinung nach die ganze Existenz des ÖR in Frage stellt.

  • #48
    Michaela Lusru

    @#46 Klaus Lohmann 5. Januar 2020 um 18:45
    und
    @#47 Thomas Weigle 5. Januar 2020 um 20:54

    Mit Verlaub nehmen die Leser hiermit zur Kenntnis, dass ein @Klaus Lohmann und ein @ Thomas Weigle in diesem blog versuchen, eine Entgleisung des/im WDR durch offizielle Verwendung der Begriffe "Unsere Oma ist eine alte Umweltsau" und in der Fortsetzungseskalation eines dafür vom WDR geschützten Mitarbeiters "Unsers Oma ist keine Umweltsau sondern eine Nazisau", also der nationalsozialistischen Diskriminierung "Judensau" als gruppenbezogene pauschale Diskriminierung (Frauen, Alte, Omas) ähnliche und somit als RASSISMUS zu wertende Hass-Handlung in der medialen Öffentlichkeit, nicht verurteilen sondern beide versuchen mit Hinweis auf unanständigen und u.U. strafbaren Gegenreaktionen von einigen bekannten Rechtsradikalen die Verwerflichkeit im WDR-Video zu verniedlichen und zu bagatellisieren, obwohl inzwischen weit über 800.000 Proteste im Netz kursieren, die mehrheitlich nicht "rechter" Herkunft sind. Was im übrigen der ARD-Vorsitzende und Intendant des WDR Buhrow selber öffentlich seinen redaktionellen verursachenden MItarbeitern zu denken gab.
    Merke:
    Nicht für jeden Schiet in der Öffentlichkeit ist "der Rechtsradikalismus" verantwortlich, das meiste machen wir uns selber, und sich besonders "klassenbewusst (Rassenbewusst im Sozialen) verstehende sogenannte "Linke" neigen dazu, im eigenen Dunstkreis vorkommende Unappetitlichkeiten "den Rechten" aufzupfropfen, anstatt denen die Munition zu nehmen und die Probleme beim Namen zu nennen und bei der Lösung behilflich zu sein.
    Das ist weder "links" noch "progressiv", sondern nur dumm und feige, weil es die selbstgewählten Gegner befördert – das soll dann Links sein?

  • #49
    Thomas Weigle

    800.000 Proteste im Netz. Na und? Über 80 Millionen haben nicht protestiert.
    Ich bleibe dabei, hier wird aus einer Mücke ein graues Rüsseltier gemacht, um den ÖR generell in Frage zu stellen.
    Ich ärgere mich auch öfters über den ÖR, v.a. wenn es um den Nahostkonflikt geht, aber deswegen käme ich nie auf die Idee, den ÖR grundsätzlich in Frage zu stellen, wie das einige auch hier tun. Das muss nicht unbedingt rechts sein, aber auf jeden Fall ist es äußerst unklug. Und es wird langsam nur noch peinlich.

  • #50
    Harald

    Wenn durch diesen Text jeder Oma vorgeworfen würde, dass sie eine Umweltsau sei, könnte ich die Aufregung verstehen. Aber so ist es doch nicht gemeint. Das wird doch schon an der 1. Strophe deutlich, in der von einer Oma die Rede ist, die im Hühnerstall Motorrad fährt und dabei 1000 Liter Sprit im Monat verbraucht. Welche reale Oma vor allem aus der Kriegsgeneration macht das schon? Meine Omas haben das jedenfalls nicht getan. Deshalb sehe ich den Text auch als Satire an und kann nicht verstehen. weshalb es dehalb sogar Moddrohungen vom rechten Mob gibt. Was sollen denn die ganzen Hasskommentare deshalb?

  • #51
    Helmut Junge

    "reale Oma aus der Kriegsgeneration?".
    Wer 1945 bei Kriegsende älter als 20 Jahre alt war, ist heute älter als 95 Jahre. Alle anderen Mädchen, die vielleicht 15 Jahre alt waren sind heute 90 Jahre alt. Und Omas, die heute 75 Jahre alt sind, waren bei Kriegsende meist noch gar nicht auf der Welt.
    Wer von den "Satirikern" hat denn eine so alte "reale Oma aus der Kriegsgeneration?".
    @Harald,was hier manche Leute für einen Mist absondern, wäre durchaus eine neue Debatte wert. Matheunterricht, zählen können usw.

  • #52
    bob hope

    @Helmut Junge: Ich habe es mir angewöhnt, in Netzdiskussionen beim förmlichen „Sie“ zu bleiben, um nicht nur inhaltlich auf Distanz zu Trollen wie zum Beispiel Frau Dr. Dr. Lusru zu gehen – zudem lohnt es nicht auf deren Geschwurbel einzugehen, denn dafür müsste man es zunächst einmal „verstehen“.

    Bitte nicht persönlich nehmen, Helmut Junge, Sie sind/Du bist damit ausdrücklich nicht gemeint. Es vereinfacht nur die Diskussion. Vielleicht mache ich demnächst auch mal eine paar Ausnahmen.

    Zurück zum Thema: Die Mobilisierung der Wutbürger am Wochenende zum WDR lief ja zum Glück einigermaßen ins Leere. Vielleicht haben ja doch einige Mitläufer gemerkt, dass der Anlass eben doch nicht abgebracht war. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk aber weiterhin unter Druck steht, lässt sich nicht wegdiskutieren. Ist ja kein deutsches Problem. Die (gescheiterte) No Billag-Initiative in der Schweiz oder der Versuch der abgewählten türkis-blauen Regierung in Österreich, massiv auf Struktur und Inhalte des ORF Einfluss zu nehmen, unter Redakteure und Moderatoren öffentlich zu bedrohen – das sollten sich Merkel und Co mal erlauben – sind nur zwei Beispiele von vielen.

    Dass Mitarbeiter bedroht werden, zeigt, wie groß die Wut ist und wie schnell die Lage jederzeit eskalieren kann. Und wie mehrfach erwähnt: Eine inhaltliche und strukturelle Kritik am ÖR ist nötig, dafür bräuchte es aber weniger hysterisch aufgeladene Debatten. Das Problem bleibt, dass eine Mehrheit der Leute, die das Oma-Lied kritisiert haben, nicht daran interessiert ist.

  • #53
    Christa Rodenstock

    ich bin eine solche Oma. Ich habe mit Nazitum überhaupt nichts zu tun gehabt, war damals gerade fünf Jahre alt. Ich fühle mich beleidigt, als Nazisau oder auch als Umweltsau tituliert zu werden. Ich glaube, solch ein junger Schnösel wie der "Herr" Danny Hollek hat kein Recht, sich über diese Generation sich so auszulassen. Was geht in seinem Kopf vor? Die Generation vor uns und auch unsere Generation, die jetzt diese Omas sind, haben doch die Bundesrepublik mit aufgebaut.
    Vor allem bin ich vom dem Wort "Sau" sehr beleidigt, ich sehe mich nicht als Sau.
    Auch nicht als Umweltsau.

  • #54
    Michaela Lusru

    @#50 Harald 6. Januar 2020 um 15:28

    > Wenn durch diesen Text jeder Oma vorgeworfen würde, dass sie eine Umweltsau sei, könnte ich die Aufregung verstehen. Aber so ist es doch nicht gemeint <

    Ach nee, woher willst du das wissen, das ist doch nur deine Zugabe zu dem Schiet. Un Ihre "Beweiszeile" mit den 1000 Liter Sprit im Motorad -eindeutig blödsinniger geht es nun wirklich nicht, ob es da nicht evtl. "ne Nummer kleiner" gegangen wäre? Sie beweist so nur: Dünnschiet statt Satire, blödsinnig ungelenke Aggitation statt Aufklärung und Gewinnung von Überzeugungen, plumper Mist statt Zuspitzung.
    Och @Harald, gehts denn noch?
    Wie war denn das seinerzeit und leider leider gelegentlich noch heute bei der " Judensau"? Ob da wohl nur einzelnen Juden die Diskriminierung zugedacht war, oder war das zwingend auf alle gemünzt?
    Nun machen Sie mal einen Punkt und kommen mit den Füssen zurück auf den Boden, harmlose alte Frauen, Mütter (Ach ja schon bemerkt: Die Feministen sind vom Tellerand verschwunden, lassen die Omas als Umweltsau und Nazisau im kalten Regen stehen, nichts regt sich bei Ihnen, ich bin masslos enttäuscht, offensichtlich alle bei "me too" völlig ausgelastet), die Omas wurden, kann ich zwar – und sogar recht lustig – verballhornen mit dem Originaltext "fährt im Hühnerstall Motorad", so dass sie SELBER heftig mitlachen und mitsingen, aber den Bogen derart linkisch, ungekonnt und rassistisch im tiefsten Inneren auf "Sau" zu führen, verbietet sich schon aus rein simplen pädagogischen, aus ethischen und Fragen der Gesellschaftshygiene wie des friedlichen Generationenzusammenhaltes und -Ausgleiches:
    Kein Kind hat der Oma (und den anderen gemeinten) auch nur annähernd so viel vor zu werfen, wie es ihr zu verdanken hat, und DAS wird hier zerstört.
    Jetzt ist es aber gut, sonst mache ich einen Text auf die Pseudolinksgewickelten, der ihre gesellschaftlich Unfertigkeit und Unverwendbarkeit so verdeutlicht, dass das ganze Schönfärbetum, dass sich dort gegenüber Fehlern bei den vermeintlich eigenen "Brüdern" tief eingenistet hat (anderswo nennt man das selbsterzwingenden nutzlosen und schädlichen Korpsgeist !) nur so heraustrieft. Eine ARD hat das weder nötig noch zur Aufgabe.

    Beachte: Diese Verhaltens- und Denkweisen sind die, die DIESEN Linken stets die Mehrheiten verhinderten, weil sie offene Demokratie im Ganzen nicht gedeihen lassen. Ob sie wohl aus solch einer Ahnung heraus sich so popelig wehren, voll den Fehler zu zu geben?

  • #55
    Thomas Weigle

    Weiß man denn schon, ob der verantwortliche WDR-Redakteur ein Buch mit dem Titel "Mein Hörfunkkampf" geschrieben hat, in dem er ankündigt, mal 10-15000 Omas unter Gas zu halten? Unterhält er Sturmabteilungen, die auf Omas losgehen? Will er Omas enteignen und ausweisen? Sind Straflager für Omas geplant, die umweltpolitisch fragwürdige Runden im Hühnerstall gedreht haben?
    Wenn dem nicht so ist, wovon ich zuversichtlich ausgehe, frage ich doch, was für eine Geisteshaltung nötig ist, um den Begriff "Judensau" ins Spiel zu bringen.

  • #56
    Wolfram Obermanns

    "Wenn dem nicht so ist, wovon ich zuversichtlich ausgehe, frage ich doch, was für eine Geisteshaltung nötig ist, um den Begriff "Judensau" ins Spiel zu bringen."
    Die gleiche wie die des ZPS, geifernde Eitelkeit, die zwecks Selbstbeweihräucherung über Massengräber steigt. Wir haben es mit Nachahmungstätern zu tun, die am Ruhm der dünnbrettbohrenden Vorlage teilhaben wollen. Auf den Mann mit der Pudelmütze trifft dies schließlich genauso zu, den "Hausbesuch" als Stilmittel des politischen"Dialogs" hat der nicht erfunden.
    Uns, die wir noch alle Tassen im Schrank haben, würde ich ein Quantum verbaler Abrüstung empfehlen wollen, um nicht dem Agendasetting der Hysteriker auf die klebrige Schleimspur zu gehen. Wie dumm das ist, hat heute selbst ZON gemerkt:
    https://www.zeit.de/2020/03/umweltsau-satire-tom-buhrow-wdr-demokratie-empoerung

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