OB-Wahl: Scholz tritt nicht mehr an

Bochums OB Ottilie Scholz
Bochums OB Ottilie Scholz

Das Rätselraten hat ein Ende. Bochum Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz hat sich entschieden, im September nicht erneut um das Amt der Oberbürgermeisterin zu kandidieren. Scholz teilte via Presseerklärung mit:

Nach reiflichem Nachdenken habe ich mich jedoch entschlossen, nicht noch ein weiteres Mal als Oberbürgermeisterin zu kandidieren. Alles im Leben hat seine Zeit. Es war eine gute, es war eine erfüllte Zeit. Ich sage: Glück auf Bochum!“

Scholz Amtszeit war geprägt von wirtschaftlichen Umbrüchen: Das Ende von Nokia und Opel waren die Hauptthemen in den elf Jahren, in denen sie OB war. Ihr größter Verdienst ist es sicher gewesen gemeinsam mit Ruhr-Uni Rektor Elmar Weiler Stadt und Universität enger miteinander zu verbinden., Ihr größtes Defizit war die Unfähigkeit, offene Debatten zu führen.

Welches Parteibuch ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgerin haben wird, dürfte klar sein: Das der SPD. Die CDU ist weit davon  entfernt, einen chancenreichen Gegenkandidaten zu präsentieren. Und im Ruhrgebiet gilt längst wieder der Satz, das auch ein Besenstiel gewählt werden würde, wenn er den rot wäre.

Wen die SPD als Kandidaten vorschlagen wird, ist noch offen. Als chancenreich gelten der Bochum SPD-Chef und Landtagsabgeordnete Thomas Eiskirch und der Fraktionsvorsitzende  Peter Reinirkens. Eiskirch wäre ein Neuanfang, Reinirkens ein eher fades weiter so.

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