
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, sind die Preise für Eier im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 Prozent gestiegen. Damit liegen sie deutlich über der allgemeinen Preisentwicklung. Lebensmittel verteuerten sich im selben Zeitraum nur um 0,6 Prozent, die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 Prozent.
Für alle, die sich auf das große Frühstück vorbereiten, lohnt sich dennoch ein genauer Blick auf den Kassenzettel. Einige klassische Bestandteile des Osterbrunchs sind zuletzt deutlich günstiger geworden. Besonders stark fiel der Preis für Butter, die im Jahresvergleich um 33 Prozent billiger wurde. Auch Toastbrot (−13,6 Prozent), Vollmilch (−7,5 Prozent) und Orangensaft (−6,5 Prozent) sind spürbar günstiger zu haben. Leichte Preisrückgänge gab es zudem bei Schnittkäse (−5,7 Prozent), Honig (−2,1 Prozent) und Wurstaufschnitt (−1,7 Prozent).
Ein zweiter Preistreiber neben den Eiern findet sich allerdings ebenfalls auf vielen Frühstückstischen: Bohnenkaffee verteuerte sich binnen Jahresfrist um 24,6 Prozent.
Unterm Strich ergibt sich damit ein gemischtes Bild: Während sich der Einkauf für den Osterbrunch in Teilen entspannt hat, schlagen ausgerechnet Eier und Kaffee – zwei unverzichtbare Klassiker – deutlich stärker zu Buche. Ein Osterfest mit kleinen Widersprüchen: Das Drumherum wird günstiger, das Zentrum teurer.
