
Bereits vor einem Jahr gab es Streit im PEN Berlin um die Haltung zum Thema Israel. Damals traten unter anderem Ernst Piper, Julia Franck und Ramona Ambs aus der Schriftstellervereinigung aus. Eine gestern nach langer und strittiger Diskussion beschlossene Resolution zum Schutz von Journalisten und Schriftstellern im aktuellen Nahost-Konflikt hat nun zu einer Distanzierung einer Gruppe von Mitgliedern geführt, die wir an dieser Stelle dokumentieren
„Öffentliche Distanzierung von Mitgliedern des PEN Berlin zur Resolution der Mitgliederversammlung am 8. Dezember 20024
Am 8. Dezember hat die Mitgliederversammlung des PEN Berlin eine Resolution „Für den Schutz von Schriftsteller:innen und Journalist:innen im aktuellen Nahostkonflikt“ verabschiedet. Es ist uns ein Bedürfnis, uns von dieser Resolution im jetzigen Wortlaut zu distanzieren. In einem Absatz, beginnend »Zu den Toten gehören unsere Kolleg:innen …«, legt die Resolution eine Solidarisierung auch mit Autor:innen nahe, die gegen Jüd:innen gehetzt haben und/oder als Propagandist:innen des Terrors von Hamas und Hisbollah tätig waren. Diese Autor:innen wollen wir nicht als unsere Kolleg:innen bezeichnen.







