Other Lives, Dienstag, 24. Juli, 20.00 Uhr, Blue Shell, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Warum heute keiner mehr stolz auf NRW ist…Welt
NRW II: Weg mit der Kultur, damit die Kasse klingelt…Welt
NRW III: Land zahlt Energiewende…RP Online
Online: Im digitalen Nirwana…Publikative
Bochum: Mehr Arme trotz Arbeit…Der Westen
Dortmund: Ramadan-Festival – 7000 Besucher kommen zur Fest-Premiere…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: BVB-Präsident Rauball will Null-Toleranz bei Pyro-Technik…Der Westen
Essen: „Ein Acker ist nicht schutzwürdig“…Der Westen
Herne: Schuld sind nicht die anderen – Schuld seid ihr

Die Künstlerzeche Unser Fritz in Herne ist Klasse. Direkt am Kanal, ein Biergarten, ein Sandcafe, ne Strandbar. Schöne Spielplätze zum Klettern für die Kids. Holz. Seile. Alles Picobello. Ein Kunstrasenplatz zum Kicken für alle, ein Beachvolleyballfeld für jeden. Edel. Sozial. Kostenlos. Barrierefrei. Ein Geschenk des Staates an Herne.
Und dann gibt es da Typen, die leergesoffene Bierflaschen auf Steinen zerschmeissen, dort, wo Kinder und Erwachsene Barfuß laufen. Und Scherben gibt es, versteckt im Sand. Und Kippen. Und Dreck. Nicht nur an einer Stelle.
Es ärgert mich unglaublich, dass es so verantwortungsloses Pack geben muss, das nicht in der Lage ist, Gutes zu erhalten, und stattdessen Schönes ruiniert.
Was kann man da machen? Ich hab die Scherben erst mal weggeräumt. Ich wohne da aber nicht, wo sich dieses Pack rumtreibt. Die Leute, die da wohnen, die da spazieren gehen, deren Kinder da spielen, die haben die Scherben ignoriert.
Anthroposophie und Nationalsozialismus: „Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft“
Berlin, 22. Juli 2012 – Die Anthroposophie hatte als konkurrierende Weltanschauung erbitterte Gegner innerhalb des nationalsozialistischen Machtapparats. Sie fand aber auch zahlreiche einflussreiche Förderer und Unterstützer, unter diesen am bekanntesten der „Stellvertreter des Führers“ Rudolf Heß. Was machte die anthroposophischen Angebote aus Sicht ihrer nationalsozialistischen Unterstützer attraktiv? Gibt es eine Kontinuität vom „Dritten Reich“ bis in die Gegenwart? Von Andreas Lichte.

Die B3E-Story 6 – Vom Club Liberitas zum Mandragora
Das seltsame Happening hatte ein weiterer wichtiger Mitstreiter Leo Bauers organisiert, eine gewisser Eckehard Pietschner, kurz Epi genannt. Er war im damaligen Team um Leo Bauer so etwas wie der Vertreter der bildenden Kunst, obwohl er nie selbst als Künstler ausgebildet worden war. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich als Künstler berufen zu fühlen, und das in den verschiedensten Sparten. Hatte Joseph Beuys, der Düsseldorfer Kunstprofessor, nicht den Bruch mit der bürgerlichen Kunst proklamiert und erklärt, jeder sei ein Künstler?
Begonnen hatte seine Malerkarriere allerdings erst richtig, nachdem er nach einem Banküberfall im Knast gelandet war. Davon allerdings wusste keiner, als er mit den in der Haft fertig gestellten Werken auf den „freien Markt“ in Bochum trat. Er fiel jedoch weniger durch seine Gemälde als durch eine ganz neue Art der Verbindung von Kunst und Galerie auf. Er gründet die wohl erste Mietgalerie Deutschlands und das in unmittelbarer Nähe zum Club am Nordring, in ebenfalls leer stehenden Räumlichkeiten. Künstlern, die, wie er selbst, wohl nie eine Chance zur Ausstellung ihrer Werke hatten, vermietete er Wandflächen oder, je nach Größe des Artefakts, Teile der Wand. Allerdings hatte er keine Ahnung, wie man von diesen Kunstprojekten leben sollte.
Light Bearer
Light Bearer, Montag, 23. Juli, 19.00 Uhr, AZ, Mülheim/Ruhr
Der Ruhrpilot

NRW: „Strom muss bezahlbar bleiben“…Welt
Ruhrgebiet: Nützliches und Kurioses…Revierpassagen
Ruhrgebiet II: Revier fürchtet um Opel…Zeit
Bochum: 300 Bochumer stellen sich NPD-Demo entgegen…Der Westen
Dortmund: NPD-Kundgebung – 160 Gegendemonstranten, eine Festnahme…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Mahnwache für Opfer der Loveparade…Der Westen
Essen: Mello Bündgen ist der Video-Rodeo reitende Super-Mario-Punk…Der Westen
Apple: iPhone 5 wird etwas größer…Pottblog
Sierau und die lieben Jusos

Nachdem die Ruhr Nachrichten über Ullrich Sieraus (SPD) juristische Vorgehen gegen verschiedenen Medien berichtet hatten, starteten sie online eine Umfrage über das Verhalten von Dortmunds Oberbürgermeister.
Die Jungsozialisten – mittlerweile haben einige von Ihnen sogar Zugang zum Internet. Das legt zumindest eine Mail vom 18. Juli des Dortmunder SPD-Funktionärs Kai Neuschäfer nahe. Die Mail liegt diesem Blog vor und ging an über 150 Empfänger. In ihr ruft Neuschäfer seine jungen Parteifreunde auf, für Dortmunds OB Ullrich Sierau (SPD) bei einer Ruhr Nachrichten Online-Umfrage zu stimmen. Bei der Gelegenheit gibt es auch gleich noch etwas Medienschelte gegen die geschätzten Kollegen der RN:
Liebe Jusos,
auf der Website der Ruhrnachrichten läuft immer noch eine Abstimmung
darüber, ob es richtig war, dass Ulli Sierau verschiedene Medien wegen
falscher Berichterstattung im Zuge der so genannten Haushaltslüge
(erfolgreich) verklagt hat.Die Umfrage ist, wie von den Ruhrnachrichten im Wahlkampf nicht anders
zu erwarten, nicht zu Ullis Gunsten gestaltet. Trotzdem liegt die
Antwort, die Ullis Handeln positiv beurteilt mit knapp 40% vorn.http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/
Klickt doch nach mal schnell auf die Umfrage rechts weiter unten, dass
wir über 50% kommen.MsG
Kai
NPD-Tour: Untergang im Trötenmeer
Die NPD machte heute auf ihrer Deutschland-Tour Station in Bochum und Dortmund. In Bochum ging die Kundgebung in einem Trötenmeer unter.
Knapp 20 Neonazis waren machten heute mit einem kleinem LKW im Rahmen der NPD-Sommertour im Ruhrgebiet unterwegs. Heute Vormittag gab es eine Kundegbung auf dem Dortmunder Nordmarkt, heute Nachmittag das gleiche nich einmal auf dem Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt.
In beiden Fällen sicherte ein massives Polizeiaufgebot die Kundgebungen gegen zahlreiche Gegendemonstranten. Gut 100 waren auf den Nordmarkt gekommen, um gegen die NPD zu demonstrieren. Mit Trillerpfeifen, Transparenten und Nachhilfeunterricht in Geschichte („Ihr habt den Krieg verloren“) sorgten sie dafür, dass die Kundgebung der NPD, zu der ausser den mitgebrachten Neonazis keine Anhänger kamen eine eher peinliche Veranstaltung war.
Noch weniger Spaß dürfte der NPD der Besuch in Bochum gemacht haben: Mit Tröten, Trillerpfeifen und Transparenten sorgten knapp 300 Demonstranten dafür, dass Besucher der Innenstadt weder die NPD sahen noch die Reden hören konnten. Die NPD ging im Trötenmeer unter.
Waren es in Dortmund vor allem Demonstranten aus dem Umfeld des Dortmunder Antifabündnisses, bestimmten in Bochum Friedensplenum, SPD, Gewerkschaften und Grüne das Bild. Unter den Demonstranten war auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering.
In beiden Städten kam während der friedlichen Proteste zu jeweils einer Festnahme: In Dortmund wegen des Verstosses gegen das Vermummungsverbot, in Bochum wegen des Wurfes eine Eies.
IBA Lounge Gespräche zur Neuen Stadt #4 Ruhr
Im Gespräch in Hamburg:
Ulrich Carow | Bereichsleiter Umwelt, Regionalverband Ruhr
Uli Hellweg | Geschäftsführer IBA Hamburg
Dr. Andreas Kipar | KLA KIPARLANDschaftsarchitekten, Duisburg/Mailand
Dr. Ursula Kleefisch-Jobst | Geschäftsführende Kuratorin M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Simone Raskob | Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen





