
Wenn aus sieben Prozent Mehrwertsteuer 19 werden, stehen in der Gastronomie Tausende Existenzen und „Wohnzimmer“ mit Ansage auf dem Spiel. Unser Gastautor Patrick Rothkopf ist Präsident des Gastronomieverbandes DEHOGA NRW.
Interesse und Wichtigkeit eines Themas lassen sich manchmal an Teilnehmerzahlen erkennen. Der DEHOGA hat letzten Monat eine bundesweite Umfrage zu den Auswirkungen einer möglichen Mehrwertsteuererhöhung auf Speisen zum 1. Januar 2024 durchgeführt. Aus Nordrhein-Westfalen beteiligten sich über 1.800 Gastronomen! Wir „zucken“ nicht, wenn sich bei üblichen Umfragen zur Lage der Branche oder zum Thema Ausbildung nur vierhundert Mitglieder beteiligen. Während der Pandemie, als die Branche zeitweise nicht wusste, wie es mit ihr weitergeht, verzeichneten wir bei unseren Erhebungen einige Male Teilnehmerzahlen von mehr als tausend, aber fast zweitausend? Das waren viele, erschreckend viele, und es bestätigt uns in unserer Einschätzung, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer in der jetzigen Situation für unsere Gastronomie zum Katastrophenfall werden könnte. Warum ist das so?








