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RTL/ntv-Trendbarometer: Grüne wieder vor SPD auf Platz zwei

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Die Politik ihrer Spitze, die SPD zu einer schlecht gekleidete Version der Grünen zu machen, zahlt sich für die Sozialdemokraten nicht aus: Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer gibt es nur bei zwei Parteien Veränderungen: Die SPD fällt gegenüber der Vorwoche um zwei Prozentpunkte von 16 auf 14 Prozent, die Grünen verbessern sich um zwei Prozentpunkte von 15 auf 17 Prozent. Damit haben die Grünen die Sozialdemokraten wieder als zweitstärkste politische Kraft abgelöst. Die Union erreicht in der vierten Woche in Folge 40 Prozent.

Ein rot-rot-grünes Bündnis käme derzeit gemeinsam auf 39 Prozent und wäre damit nicht regierungsfähig. Die CDU/CSU käme mit den Grünen auf 57, mit der SPD auf 54 Prozent; sowohl Schwarz-Grün als auch Rot-Grün wären damit mögliche regierungsfähige Koalitionen.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 40 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 6 Prozent (10,7%), Grüne 17 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 8 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent (23,8%).

42 Prozent der bei einer Bundestagswahl zum ersten Mal wahlberechtigten 18- bis 20-Jährigen würden momentan grün wählen. Damit wären die Grünen bei den Erstwählern die stärkste politische Kraft. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, würden sich die 18- bis 20-Jährigen wie folgt entscheiden: Grüne 42 Prozent, CDU/CSU 24 Prozent, SPD 9 Prozent, Linke 7 Prozent, AfD 7 Prozent, FDP 4 Prozent, Sonstige Parteien 7 Prozent.

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2 Kommentare zu “RTL/ntv-Trendbarometer: Grüne wieder vor SPD auf Platz zwei

  • #1
    MARTIN MAHADEVAN

    Was bitte schön ist der Unterschied zwischen
    Grünen und der SPD oder CDU ? Vor 40 Jahren
    sind sie als Stachel im selbstgefälligen Fell der
    etablierten Parteien angetreten. Inzwischen gibt es
    praktisch keine Unterschiede mehr.
    Beispiel : Der grüne EU Abgeordnete Erik Marquardt, der sich als Flüchtlingshelfer auf Lesbos
    ständig medienwirksam in Szene setzt, beschäftigt als Leiter
    seines EU Büros sein Bruder Fritz Louis. Laut
    "Transparency" geht das sogar in Ordnung !
    Früher hieß sowas Nepotismus bzw. Vetternwirtschaft und ist Kennzeichen
    unterirdischer Bananenrepubliken.
    Dort sind die Grünen angelangt.
    Herzlichen Glückwunsch ! Ihr seid genau das geworden, wovor die Gründer der Partei gewarnt haben.

  • #2
    Erik Marquardt

    In welchem rechtspopulistischen Forum waren Sie denn unterwegs, um diese üble Nachrede zu aufzuschnappen und dann zu verbreiten? Ich habe keine Geschwister.

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