Ruhr Uni: Wissenschaftler sollten keine Angst vor Aktivisten haben müssen

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei

Biologen der Ruhr Universität Bochum ist etwas gelungen, was Millionen querschnittsgelähmten Menschen auf der Welt Hoffnung gibt. Sie haben gelähmte Mäuse wieder zum Laufen gebracht. Der Schlüssel dazu ist Protein Hyper-Interleukin-6, das Nervenzellen zur Regeneration anregt, und die Art und Weise wie es den Tieren zugeführt wird.

Noch funktioniert das nicht bei Menschen und wann und ob es das jemals tun wird, ist ungewiss, aber es ist ein spannender Ansatz. Die Mitglieder dieses Teams sind Helden, sie sollten gefeiert werden. Aber nun haben sie Angst, ihren Namen in der Zeitung zu lesen, wie die WAZ berichtet. Denn die Tierschutz-Taliban von Peta protestieren gegen die Forscher. Und die haben nun Sorge vor militanten Tierschutz-Aktivisten.

Die Freiheit der Forschung ist ebenso wichtig wie die Meinungsfreiheit. Wenn wir zulassen, dass Wissenschaftler Angst vor Aktivisten haben, ist die Demokratie in Gefahr. Und wie immer, wenn das der Fall ist, muss man sich mit den Opfern solidarisieren und den Tätern klar sagen: Wenn Du diese Grenze überschreitest bekommst Du Probleme. Und wir sorgen dafür, dass es verdammt große Probleme sein werden.

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5 Kommentare

  1. #1 | Wolfram Obermanns sagt am 2. Februar 2021 um 17:36 Uhr

    PETA:=Blondi-Ökologen
    das haben die schon öfters nachgewiesen (Hühnertall:=KZ).
    Sind die immernoch gemeinnützig?

  2. #2 | ccarlton sagt am 2. Februar 2021 um 21:36 Uhr

    Das Eintreten des Autors für Forschungsfreiheit in allen Ehren, nur wo war er als es um die von ihm auch erwähnte Meinungsfreiheit ging? Und wie unrealistisch seine Hoffnung ist, zeigt schon die Schlagzeile der WAZ: "Widerliche Praxis". Solidarisierung sieht anders aus. Das sie ausbleibt sollte niemand überraschen. Wer sich hochmoralisch daher kommenden Ideen entgegenstellt ist in den Augen der Medien(und lange auch dieses Mediums) eine unmoralische Person.

  3. #3 | Susanne Scheidle sagt am 3. Februar 2021 um 11:36 Uhr

    Peta mal wieder…

    Das ist genau die Sorte Tierschützer die Tierliebe mit Menschenhass verwechseln.

  4. #4 | Andreas sagt am 3. Februar 2021 um 16:19 Uhr

    Viele öffentliche Medien scheuen sich über positive Ergebnisse von Tierversuchen zu berichten und unterstützen somit das Ansinnen von PETA. Warum berichtet die WAZ nicht positiv über die Forschungsergebnisse? Selbst Fernsehsender in den USA und vielen anderen Ländern haben darüber berichtet. Die WAZ ist SCHEINHEILIG!

  5. #5 | discipulussenecae sagt am 3. Februar 2021 um 17:50 Uhr

    Ein nettes Filmchen über PETA bei South-Park:

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