Anti-Sauerland Demo fällt aus

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Adolf Sauerland

Die für Morgen in Duisburg geplante Anti-Sauerland Demo findet nicht statt. Der Grund: Der Veranstalter geht von einer sehr geringen Beteiligung aus.

Eigentlich war für den morgigen Samstag eine weiterer Anti-Sauerland Demonstration in Duisburg geplant. Die Demo wurde gerade eben vom Veranstalter Stefan Schneider abgesagt, will aber weitermachen:

„Da die Demonstration relativ kurzfrstig angekündigt wurde lässt sich eine Teilnehmerzahl, die entsprechend lautstark und kräftig den Rücktritt des OB Adolf Sauerland fordert nicht erreichen. Es sind durch den Aufruf aber zahlreiche neue Kontakte entstanden, die ihre Unterstützung zugesagt haben.

Wir werden die Sache weiter beobachten und erneut mobilisieren!“

Sauerland weigert nach wie vor sich die politische Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe zu übernehmen. Vom Steuerzahler finanzierte Anwaltsberichte und ein PR-Berater sollten ihm stattdessen helfen, im Amt zu bleiben.  Der PR-Berater hat mittlerweile aufgegeben. Sauerland hat kein Kommunikationsproblem – Sauerland hat ein moralisches Problem.

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6 Kommentare

  1. #1 | Detlef Obens sagt am 20. August 2010 um 14:38 Uhr

    Sauerland hat kein Kommunikationsproblem – Sauerland hat ein moralisches Problem….ich würde noch zufügen:

    Duisburg und die CDU haben ein Problem:

    ein Sauerland – Problem!

  2. #2 | Rheinländer sagt am 20. August 2010 um 15:34 Uhr

    Schimanski darf ja nicht ermitteln, ist ja Köln zuständig, aber der
    U Bahn Pfusch wird dann in Duisburg aufgeklärt.

  3. #3 | Ex-Linker sagt am 20. August 2010 um 16:39 Uhr

    #3 …und das natürlich vom Aufklärer der Nation. Adolf Sauerland.

    Der Mann, ein Phänomen deutscher Klebstoffwertigkeit.

  4. #4 | Morgen keine Demonstration gegen Adolf Sauerland (CDU), den Oberbürgermeister von Duisburg » Pottblog sagt am 20. August 2010 um 18:55 Uhr

    […] dazu auch die Ruhrbarone. var flattr_wp_ver = '0.9.11'; var flattr_uid = '951'; var flattr_url = […]

  5. #5 | Michael sagt am 20. August 2010 um 20:06 Uhr

    Vielleicht haben die Menschen in Duisburg keine Lust mehr auf dieses erbämliche Spiel der Parteien. Selbst die Demonstrationen vor dem Rathaus sind zu einer Farce verkommen. Auch wenn der Veranstalter parteilos ist, so habe ich keine Lust mehr auf diese Spiele CDU gegen SPD, SPD gegen CDU, Linke gegen den Kapitalismus, ProNRW gegen wen auch immer…

    Ich finde für meine Trauer und Wut dort keinen Raum 🙁

  6. #6 | Helmut Junge sagt am 20. August 2010 um 20:06 Uhr

    Die Duisburger Linkspartei will am 28. August eine Gegendemo gegen „Pro NRW“, die gegen Sauerland demonstrieren will, mitmachen.
    Damit gibt sie zwar einem Beißreflex gegen Rechts nach, verwirrt aber mit Sicherheit nicht nur mich.
    Liebe Linke, wenn Ihr gegen eine Anti-Sauerland-Demo seid, macht Ihr eine Pro-Sauerland-Demo.
    Das Rezept ist für mich klar. Wenn die Rechten der Linkspartei in Duisburg, den Wind aus den Segeln nehmen wollen, müssen sie nur für die Ziele der Linkspartei demonstrieren. Das könnte absichtlich so arrangiert worden sein. Schon mal darüber nachgedacht?
    Wer soll das denn verstehen?
    Es gibt tausend Gründe gegen diese Rechten zu demonstrieren.
    Aber gibt es Standartreaktionen, die immer und jederzeit richtig sind? Gibt es so etwas? Das gibt es nicht, kann es auch nicht geben.
    Sauerland wird sich also freuen, daß Ihr ihn unterstützt, und macht mit.
    Wenn Ihr dann eine Woche später seine Abwahl fordert, haben alle, die wackeln, eine Ausrede mehr.
    Ich würde mich freuen, wenn ich dieses mal mit meiner Meinung falsch läge.

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