So soll in Essen gegen den AfD-Bundesparteitag protestiert werden

Demonstration gegen die AfD in Bochum Foto: Sebastian Bartoschek

Der vom 28. bis 30. Juni geplante AfD-Bundesparteitag in Essen soll von starken Gegenprotesten begleitet werden.

Vom 28. bis zum 30. Juni soll in der Grugahalle in Essen ein Bundesparteitag der AfD stattfinden. Für die Partei ist die Grugahalle ein historischer Ort: Mit dem Sieg von Frauke Petry über Parteigründer Bernd Lucke 2015 beschritt die Partei endgültig den Weg ins rechtsradikale Lager, an dessen Ende sie bis heute nicht angekommen ist.

2015 protestierten nur wenige Hundert in Essen gegen die AfD. Das soll diesmal anders werden. Das Bündnis „Gemeinsam Laut“ hat sich viel vorgenommen. 40.000 Menschen werden zu den verschiedenen Demonstrationen erwartet: Das Protestwochenende soll am Freitag, 28. Juni, um 19 Uhr mit einer Rave-Demo, die vom Hauptbahnhof zur Grugahalle ziehen wird, starten. Am Samstag, 29. Juni, sollen ab 8 Uhr Kundgebungen vor der Grugahalle stattfinden, „um den Delegierten der AfD bei ihrer Anreise zu zeigen, dass sie in Essen nicht willkommen sind“, wie es in einer Mitteilung des Bündnisses heißt. Um 10 Uhr soll dann am Hauptbahnhof eine Großdemonstration mit Ziel Grugahalle starten. Auf dem Messeparkplatz P2 soll es später einen Markt der Möglichkeiten geben, auf dem lokale und überregionale Initiativen ihre Arbeit für Demokratie und gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit vorstellen können. Ab 14 Uhr soll dann ein Bühnenprogramm mit Rednern aus verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen stattfinden. Der Samstag soll dann mit Konzerten abgerundet werden. Am Sonntag, den 30. Juni, sollen dann die Teilnehmer des AfD-Bundesparteitags mit einer Mahnwache verabschiedet werden.

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