Sperrstunde in Dortmund

Dortmund arbeitet mit großem Eifer daran, sein Nachtleben zu ruinieren. Der neueste Trick: Sperrstunde für Clubs ab 6 Uhr. Die Clubbetreiber sind wenig begeistert.

Dir gefällt vielleicht auch:

2 Kommentare

  1. #1 | Springorum sagt am 22. März 2011 um 19:33 Uhr

    Bevormundung aller Orten. Demnächst wird nur noch alkoholfreies Bier ausgeschenkt. Oder zwangsweise Ahoi-Brause geschleckt. Und nachts um zwei gibt’s dann endlich was gegen die Ommel, damit man schon den Heimweg anzutreten in Betracht ziehen kann…

  2. #2 | plaque sniffken sagt am 23. März 2011 um 22:24 Uhr

    ich muss kotzen – kontrolle durch kleingeister in einer diktatur der spießer. was für verängstigte karikaturen sich ein grünes mäntelchen anziehen dürfen, was für erbärmliche abziehbildchen hier politik machen. wie kann sich diese pissflitsche steitz anmaßen zu sagen, was kreative wirklich wollen? als ob er nur einmal den hauch einer muse geschnüffelt hätte. lachhaft. billige ausreden.

    das fzw ist nett aber kein hort für junge menschen – weder von der location noch von den preisen. hat sich jemand mal das programm angeschaut? die veranstalten regelmäßig ü30-parties. und das bezeichnet steitz dann als auffangbecken für die kidz. chapeau.

    das brückstraßenviertel – „der kiez“: alle zwei monate wird die hirsch-q von nazis überrannt, der laden ist keine drei minuten fußweg von der nächsten polizeiwache entfernt und die bullen brauchen locker eine viertel stunde, um vor ort zu sein. die jungs nehmen ihren job ernst.

    wer ist wirklich das problem in dortmund? wie kann man eine stadt nur so zu grunde richten?

    es ist die angst vor der subkultur, die angst vor dem wildwuchs. ein bisschen blut und chaos düngt den nährboden, gehört dazu. ohne das wird dortmund eingehen. naja, aber dafür kann der gemeine bürger früher zu bett gehen.

    träumt schön, ich muss zum klo.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Werbung