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Strafanzeige gegen Martin Lejeune wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Andenkens von Verstorbenen

Nachdem der Berliner Erdogan-Aktivist Martin Lejeune auf Twitter den Tod der Journalistin Sylke Tempel bejubelt hat, wurde nun Strafanzeige gegen ihn erstattet. Tempel kam gestern während eines Sturms in Berlin durch einen umstürzenden Baum zu Tode. Die Anzeige wurde wegen des Verdachts auf Verunglimpfung des Andenkens einer Verstorbenen gestellt:

Nach Informationen dieses Blogs wurden die Gesundheitsbehörden in Berlin bereits zwei Mal aufgefordert, sich  Lejeune anzunehmen. Die Behörden wurden von Menschen informiert, die Zweifel an der psychischen Gesundheit Lejeuns hatten.

Seit Jahren fällt Lejeune durch nahezu unkontrollierte Hassbotschaften im Internet auf. Zahlreiche Islamisten, Antisemiten und Erdogan-Anhänger feuern den ehemaligen Journalisten in den Sozialen Medien an.

 

 

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19 Kommentare zu “Strafanzeige gegen Martin Lejeune wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Andenkens von Verstorbenen

  • #1
  • #2
    Enno

    D A N K E liebe KollegenInnen! Ich hatte es ebenfalls begleitet und wie viele andere auch eine Meldung an Twitter geschickt.

  • #3
    Doris

    Dieser Mann gehört eingesperrt das ist das Niveau loseste was mir je untergekommen ist. Es ist traurig genug das die arme Frau ums Leben gekommen ist und das sowas grauenvollen hat der Mann kein Respekt auch gegen über der Familie pfui er muss seine gerechte Strafe bekommen

  • #4
    iWashtaging Suzimiya

    Man kann ja viel kritisieren, Späßle machen, Meinung, ec. oder sonst was.. aber jemanden eine Krankheit /Tod wünschen bzw. sich darüber zu freuen ist extrem unterirdisch. Dazu kommt auch das Karma, M.Lejeune sollte sich schämen und nicht versuchen wegen seiner unbedachten Aussage sich billig rauszureden, damit belügt er sich nur selbst. Wenn man schon was verbockt, dann soll man dazu stehen. Knien und Demut zeigen hat noch niemand geschadet.

  • #5
    Ulrich Saxen-Breitkreuz

    Der Kerl ist einfach nur widerlich. Die Strafanzeige hat hoffentlich Erfolg!

  • #6
    Alexander Miller

    Es macht mir sehr traurig zu lesen was Martin Lejeune schreibt,zum tragische tot von Frau sylke Tempel.
    Eine sehr gute und intelligente Lady,die mit ihre gerechte und sehr Reale Kommentare uns informierte.
    Sie wird uns alle sehr fehlen .
    Eine Mann wie Herr Lejeume ,soll sich schämen,so eine primitive Aussage zu machen.
    Wenn Erdogan ist sein Vorbild,soll er zu ihm nach Türkei fahren.wir brauchen ihm nicht.

  • #7
    thomas weigle

    "Gottes Gerechtigkeit siegt." Diese Aussage offenbart die ganze Problematik der monotheistischen Religionen. Jeder Depp kann Dendaoben für jeden Scheiß in Anspruch nehmen. Von Frau Käsemann bis zu Martin Ledepp.

  • #8
    Passant

    Eine Strafanzeige kann jeder stellen, dies sagt überhaupt nichts über ihre Erfolgsaussichten aus. Meiner Ansicht nach muss eine freie, pluralistische Gesellschaft solche, zugegeben gehässigen, Meinungsäußerungen aushalten, nicht so wichtig nehmen. Die ganzen undifferenzierten Lobhudeleien auf die Verstorbene, über deren Wirken man geteilter Ansicht sein kann, halten wir ja auch aus.

  • #9
    Patches O'Houlihan

    Lejeune ist ein verwirrter [beliebiges Schimpfwort einsetzen].
    Aber ich fürchte, dass er genau das erreicht hat, was er erreichen wollte.
    Aufmerksamkeit. Eine Bühne.
    Ob was bei der Anzeige rauskommt oder nicht, kann er sich jetzt wieder als das arme unterdrückte Opfer hinstellen. Vgl. Berlin Marathon und/oder überhaupt sein ganzes "Schaffen".

    Nicht falsch verstehen: die Anzeige ist absolut richtig, aber ich befürchte dass sie ihm am Ende (in seiner kruden Welt) eher nutzt als schadet….

  • #10
    Klaus Lohmann

    @#7 Passant: Richtig, wir halten Ihre ekelhafte "Ansicht" aus. Weil Sie uns egal sind.

  • #11
    RobinS

    LeJeune ist ein ausgesprochen seltsamer Mensch. Man muss sich -wenn man sich überhsupt dafür interessieren sollte-
    fragen, was er mit vielen seiner öffentlichen, zum Teil skurril anmutenden Aktionen, für die er regelmäßig von der Polizei fedtgenommen, von Veranstaltern der Röumlichkriten verwiesen und von Gegnern formidabel verprügelt wird, bezweckt.

    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen. dass dieser "Nachruf" in irgendeiner Weise justiziabel ist.

    Insofern erfährt er durch die – aus meiner Sicht im Sande verlaufende- Strafanzeige lediglich erweiterte Aufmerksamkeit.

  • #12
  • #13
    nussknacker56

    #8 Passant
    Wenn auch nur ein Fitzelchen unklar wäre, zu was für einer „differenzierten Kritik“ Sie fähig sind, würde ich sagen: Nur zu. Doch Ihre „Ansicht“ reicht allemal, um sich ein differenziertes Bild von Ihnen zu machen.

    #9 Patches
    Jein. Ich weiß, was Sie meinen, doch es ist dasselbe wie mit Holocaust-Leugnern: Warum auf juristische Sanktionen verzichten? Es handelt sich in beiden Fällen um alles Mögliche, aber nicht um eine Meinung.

    #10 Klaus Lohmann
    Danke.

  • #14
  • Pingback: Froschs Blog: » Im Netz aufgefischt #337

  • #16
    rixakatze

    #8 Passant
    Nein, wir müssen solche üblen Beleidigungen nicht aushalten. Das ist keine Meinungsäußerung. Mir geht der Tod von Sylke Tempel sehr nah. Ich habe ihre klugen, fundierten Beiträge sehr geschätzt. Sie wird uns sehr fehlen.

  • #17
    Trude

    M. Lejeune meint hier im Namen der Muslime zu sprechen. Das ist völliger Quatsch. Er schadet mit seinen schriftlichen und verbalen Auswüchsen dem Ansehen der wirklich gläubigen und koranverständigen Muslime.

  • #18
    Smitti

    Ich schließe mich dieser Auffassung an: Obwohl ich sie nicht gekannt haben, kann man ihren scharfen Intellekt, ihre liebenswürdige und -werte Art in den im Netz verfügbaren Mitschnitten bemerken und sehen.
    Sie war jenseits jeden Fanatismus und Hasses, sie hat klar gesehen und die Mitschnitte sind uns Vermächtnis.

  • #19
    San Holo

    Sturm in der Türkei: ‚Kranke Wettermanipulationen‘ der ‚Mächte‘
    Sturm in Deutschland: ‚Gottes Strafe‘

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