
Der Erfolg kam leise. Und er kam anders, als man es in Gelsenkirchen über Jahre gelernt hatte zu erwarten. Als der FC Schalke 04 in der zweiten Jahreshälfte 2025 Woche für Woche Punkte sammelte, geschah das selten mit Glanz, kaum mit Spektakel, dafür mit einer fast schon stoischen Konsequenz.
Spiele wurden zugemacht, Räume verengt, Risiken minimiert. Der Ball lief nicht filigran durch die gegnerischen Reihen, sondern landete oft genug im Seitenaus oder hoch und weit im Nirgendwo. Es war ein Fußball, der Puristen die Zornesröte ins Gesicht trieb und Romantiker zuverlässig in die Verzweiflung stürzte.

