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Die Debatten um den Klimawandel, bis jetzt so

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10 Kommentare zu “Die Debatten um den Klimawandel, bis jetzt so

  • #1
    Ali Mente

    Stimmt schon, Witschaft braucht kein Mensch. Was man so zum Leben braucht, plündern wie einfach aus den Läden. Wenn dann alles leer ist, beginnen wir alle ein neues sorgenfreies Leben in der Natur.

  • #2
    Fabian

    @ Ali Mente

    du den Cartoon nicht verstanden – liegt wohl daran, dass du laut eigener Aussage AFD wählst:

    https://www.ruhrbarone.de/btw2021-die-wohl-am-schwersten-zu-treffende-wahlentscheidung-seit-jahren/200375#comment-1263417

  • #3
    Silke Zeidler Beitragsautor

    @ Fabian: Danke für die Vorwarnung, da ist dann vermutlich Hopfen und Malz verloren. Aber, ach,
    @ Ali Mente, ich versuch’s trotzdem. Die Wirtschaft geht natürlich mit uns zusammen den Bach ‘runter.
    Das ist eigentlich wirklich sehr einfach zu verstehen. Hier, so:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/unwetter-hochwasser-ueberflutung-schaden-101.html

    Keine Ahnung, welcher Spaßvogel diesen angeblichen Gegensatz zwischen "entweder Klimaschutz oder Wirtschaft"
    aufgemacht hat, oder warum das überhaupt in den Köpfen verfangen ist, weil es doch so offensichtlich völliger Quatsch ist.

    Überhaupt ist das Wort Klimaschutz ja vielleicht schon falsch gewählt. Dem Klima ist das doch alles komplett egal,
    das ist halt, wie es ist. Es geht bei der ganzen Angelegenheit darum, ein für die Menschen günstiges Klima zu schützen.

  • #4
    Helmut Junge

    @Silke Zeidler, ich hatte den cartoon durchaus symbolisch auf das Klima bezogen. Und damit wäre er auch gut genug. Aber ich möchte darauf hinweisen, daß es diesen großen gefährlichen Kometen tatsächlich gibt. Nicht nur symbolisch! Er hat den Namen Apophis bekommen und wird 2029 so dicht an der Erde vorbeirasen, daß uns noch die Haare senkrecht stehen werden. So wie ich es verstanden habe, wird seine Flugbahn unterhalb unserer Fernsehsateliten sein. Dann wird er die Sonne umkreisen und wieder in die Erdbahn eindringen. Vermutlich wieder ohne sie zu treffen. Aber alle weiteren Begegnungen können nicht berechnet werden, weil die Bahnablenkungen durch die Erdanzihungskaraft unbekannt sind. Und da das bereits in 8 Jahren passieren wird, wundere ich mich schon über die Gelassenheit von Politikern in aller Welt. Unsere Technologie ist nicht geeignet, solche Begegnungen zu verhindern. Es wird aber auch nicht mal breit diskutiert, daß da noch einiges aufzuholen wäre.
    Nach einigen Berechnungen könnte er 2068 dann tatsächlich auf die Erde knallen.
    https://www.fr.de/wissen/asteroid-apophis-veraendert-flugbahn-orbit-asteroideneinschlag-gott-des-chaos-90092494.html

  • #5
    Fabian

    @ Silke Zeidler

    "Es geht bei der ganzen Angelegenheit darum, ein für die Menschen günstiges Klima zu schützen."

    Wie findest du diesen Buchtitel:

    "A Study of Economics As If People Mattered"

    https://en.wikipedia.org/wiki/Small_Is_Beautiful

  • #6
    Silke Zeidler Beitragsautor

    @ Fabian Ziemlich witzig, und ich fürchte, etwas zu akkurat, der Titel. 😀

  • #7
    Silke Zeidler Beitragsautor

    @ Helmut Junge Oh, dochdoch, schau, hier, da wird schon dran gearbeitet:
    https://www.mdr.de/wissen/asteroid-impact-erde-abwehr-einschlag-szenario-100.html

    Also, steuerfinanziert, versteht sich… Amazon ist daran also mutmaßlich eher nicht beteiligt.

  • #8
    wolfgang

    @Helmut Junge

    Die FR verkommt dank der Ippen-Gruppe zur Clickbait-Schleuder. Selektives Zitieren und Unterschlagen wesentlicher Informationen ist da wohl kein Einzelfall.

    Wikipedia sagt zu Apophis und der Kollisionswahrscheinlichkeit 2068:

    "David Tholen, einer der Entdecker des Asteroiden, stellte 2020 mit seinem Team fest, dass Apophis aufgrund des Jarkowski-Effekts rund 170 Meter pro Jahr von seinem gravitativen Orbit abdriftet. Im Januar und März 2020 hatten sie mit dem Subaru-Teleskop auf dem Mauna Kea in Hawaii die Bahn des Asteroiden verfolgt. Aufgrund dieser Abweichung gilt eine Kollision mit der Erde im Jahr 2068 nicht mehr als ausgeschlossen.[16][17] Einige Monate später gab die NASA bekannt, dass aufgrund neuer Beobachtungsdaten kein Risiko für einen Einschlag von Asteroid Apophis innerhalb der nächsten 100 Jahre besteht.[18]"

    https://de.wikipedia.org/wiki/(99942)_Apophis

  • #9
    Helmut Junge

    @Wolfgang, Apophis hat die Sprengkraft von 900 Megatonnen. Die Hiroshimabombe hatte nur 13 Kilotonnen.Apophis hat )00Megatonnen oder 900 tausend Kilotonnen. entspricht dem 70-tausendfachen der Hiroshimabombe.Wikipedia vergleicht sie mit der größten menschengemachte Atombombe, was den Vergleich harmloser macht. Doch da du Wikipedia zitierst, wirst du auch folgenden Abschnitt gelesen haben.
    " Bei einem Einschlag auf dem Festland würden zwar regional massive Schäden entstehen; jedoch könnte bereits eine Entfernung von etwa 250 Kilometer vom Einschlagpunkt ausreichend sein, um mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu überleben. Bei einem Einschlag in tiefes Wasser bestünde eine großräumige Gefahr massiver Tsunamis, die an nahen Küsten eine Höhe von mehr als 100 Metern erreichen dürften, an fernen Küsten 30 Meter."
    Das bedeutet im Klartext, daß es bei einem Einschlag in z.B. Würzburg etliche Überlebende in Dortmund geben könnte. In den Städte dazwischen aber weniger bzw, kaum.
    Auch wenn du es übertrieben findest, daß ich mir deshalb ein paar Gedanken mache, wo es doch nur 20 Millionen Menschen wären, mache ich mir darüber Gedanken. Das Problem dabei ist einfach erklärt. Wir haben noch nicht die Raketen, die das verhindern könnten. Und deshalb müssen wir solche entwickeln. Um die zu entwickeln, müssen wir erheblich mehr Geld in derartige Forschung stecken.
    Aber ich will den guten Cartoon von Silke Zeidler nicht durch solche Vergleiche kaputt machen. Der ist gut und wer den in seiner Symbolik nicht kapiert, ist selber Schuld.

  • #10
    Wolfram Obermanns

    Natürlich würde es bei einem potentiellen Asteroideneinschlag genauso laufen wie mit der globalen Erwärmung. Auch dann würde gerechnet, was hilft bei welchen Auwänden wie weit. Das ganze wird dann noch durch die Zutat, wen trifft es wie hart, verfeinert werden – genau wie beim Klima.
    Welche Rhetorik zu diesem Anlaß dabei von wem bedient wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Zwei populistische Strömungen wird es aber auch dann geben: "Wir weden alle sterben" versus "Das sind Fake-News, wir haben alternative Fakten".

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