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„Vergast die Juden“

Ausser Schneebällen nichts gewesen - so die Erklärung der Gelsenkirchener Polizei zur Ant-Israel-Demo am Samstag. Augenzeugen berichten indes von  antijüdischen Parolen und Polizisten, die davon nichts mitbekommen wollten.

Ausschnitt: YouTube

Der Heinrich-König-Platz in der Gelsenkirchener Innenstadt ist so etwas wie die gute Stube der Stadt: Im Sommer sitzen die Menschen um ihn herum in  Cafés, der DGB hält dort regelmäßig seine 1. Mai Kundgebung ab und gerne nutzen auch die örtlichen Punker die Treppen der am Platz gelegenen evangelischen Kirche als Treffpunkt. Großstadtidylle pur.

Ausser Schneebällen nichts gewesen – so die Erklärung der Gelsenkirchener Polizei zur Ant-Israel-Demo am Samstag. Augenzeugen berichten indes von  antijüdischen Parolen und Polizisten, die davon nichts mitbekommen wollten.

Ausschnitt: YouTube

Der Heinrich-König-Platz in der Gelsenkirchener Innenstadt ist so etwas wie die gute Stube der Stadt: Im Sommer sitzen die Menschen um ihn herum in  Cafés, der DGB hält dort regelmäßig seine 1. Mai Kundgebung ab und gerne nutzen auch die örtlichen Punker die Treppen der am Platz gelegenen evangelischen Kirche als Treffpunkt. Großstadtidylle pur.
Nicht so am Samstag als gut 500 Menschen gegen den israelischen Militäreinsatz in Gaza demonstrierten. Gut 50 von ihnen  hatten sich auf den Treppen der Kirche versammelt und riefen vor und während der Kundgebung antijüdische Parolen. Bert B* war am Samstag in der Innenstadt Gelsenkirchens und wurde Zeuge des unwürdigen Spektakels: "Sie riefen immer wieder Parolen wie "Vergast die Juden", "Ermordet die Juden" und "Steckt die Juden in die Gaskammer". Ich war erschrocken dass die Kirche so etwas auf ihrem Gelände duldet. Das hat doch mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Man darf doch nicht die Ermordung anderer Menschen fordern." Die Polizei rief B. nicht – denn die war ja schon vor Ort – zog es aber vor nicht  einzugreifen: "Die Polizei stand direkt daneben und muss  alles mitbekommen haben. Gehandelt hat  sie aber nicht." Die Aufforderung zum Genozid an den Juden war der Polizei später noch nicht einmal eine Erwähnung wert. In der Pressemitteilung zur Demo heißt es lapidar, die Demonstration sei friedlich verlaufen. Nur ein paar Schneebälle seien auf die Polizei geworfen worden: "Dabei rutschte ein Jugendlicher auf dem glatten Untergrund aus und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus."
Auch die Ordner, die Demonstration war von deiner "Parteilosen Wählergruppe Gelsenkirchen (PWG)" angemeldet worden, hätten die  Hetzparolen gehört ohne einzugreifen, so B.. Wie gut das keine Israelfahne die zünftige Proteststimmung störte.  

Mehr zum Thema:

Demonstranten forden Judenvergasung – Duisburg: Polizei entfernt israelische Fahne

Hauptsache Ruhe

 

 *Name geändert
Dank an Dennis vom Gelsenclan

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12 Kommentare zu “„Vergast die Juden“

  • #1
    el-flojo

    Ich hatte schon mit recht vielen Polizisten in den unterschiedlichsten Städten zu tun und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein ziemlich großer Prozentsatz der Staatsdiener in Uniform ein Gedankengut mit sich herumtragen könnten, dass Menschen in der Regel zu erbärmlichen $%&#§$ macht. Die Vermutung drängt sich daher auf, dass viele von diesen bewaffneten Freunden und Helfern eben erbärmliche $%&#§$ sind. Und die verhalten sich so, wie im obigen Text beschrieben…

  • #2
  • #3
    ratio

    Ich hab da mal ne Frage, WER hat denn da demonstriert?
    Warns die Glatzen?

    Warns die Linken?
    Warns die Islamisten?
    Warns die, ja wer wars denn jetzt?

    Und wenn Ihrs wisst, warum sagt ihr nix?
    Habt Ihr Angst?
    Seid Ihr feige?
    Seid Ihr blind, wie Eure Opas, die dann irgendwann von nix was wussten?
    Oder heisst Ihr alle „Ohnemichel“, Ihr wisst schon, dass sind die, die immer die Augen zu machen, weil sie denken, dass es sie ja nicht betrifft -und gut is.

    Könnt Ihr noch ruhig schlafen?

  • #4
    Hans Stein

    Die Polizei muß man so verstehen: Polizisten haben Angst vor der Rache fanatischer Muslime (über die Udo Ulfkotte in seinem wichtigen Buch „SOS Abendland“ berichtet)und schauen daher lieber weg. Einem 15jährigen Neffen meines Freundes ging es bereits vor Jahren auf einer Kirmes bei Osnabrück so: Mit vor den Bauch gehaltenen Messern knüpften junge Türken ihm und seinen Kumpeln die Portemonnais ab. Als sie später einem Polizisten diese Räuber zeigten, erklärten diese auf Befragung, die deutschen Jungen hätten ihnen ihr Geld freiwillig gegeben ….!!! Mit dieser Erklärung gab sich der Ordnungshüter, der keine Scherereien wollte, zufrieden.

  • #5
  • #6
    Hanuš Dub

    Ist Deutschland wieder so weit, dass JUDENHASS durch die Staatsmacht geschützt und mit Absicht überhört wird?
    Die Hetzparolen stehen als VOLKSVERHETZUNG unter Strafe und wenn die Polizei vor Ort nich die selbe Gesinnung hätte, müsste sie eingreifen. Statt dessen, schauen die gemütlich zu, oder wie in Duisburg reisen sie die Israelfahne vom Fenster. Wann kommt die Zeit, dass die Juden in Deutschland wieder mit Hilfe der Polizei in Lager gespert werden.
    Duisburg, Gelsenkirchen und wo auch immer.
    P.S. Artikei „Vegas die Juden“ wird jetzt in viele Sprachen übersetzt und weltweit versendet.

  • #7
  • #8
    ratio

    @ Maya Fielitz:

    Könnte…schon, MUSS aber nicht, oder?
    Wenn die Gesellschaft das nicht zuliesse,
    wenn die Gesellschaft -und das bist auch DU, sind WIR alle-
    mutig wäre und Zivilcourage hätte, oder?
    Haben wir Zivilcourage?
    Stellen wir uns alle vor Schwächere?
    Nein, tun wir nicht!
    Weil wir feige sind.
    Weil wir nicht denken!
    Und wenn mal zufällig einer denkt, denkt er, es geht ihn ja nix an.
    Deutschland im Jahr 2009. Debil!

  • #9
  • #10
  • #11
  • #12
    Justice

    In Freiburg ebenso, das nördliche Revier schützt inzwischen Neo Nazis, die offen auf der Straße „Juden sollten vergast werden“ herum rufen. Sagt man was, stecken die einen dann in die Klapse. Mich hat man hier für „geisteskrank erklärt, und meine Kinder auch gleich noch mit“, weil ich mal auf der Straße leise zu einigen alten Leuten „Nazi“ sagte. Beinahe hätten sie mich dann leise ermordet, nur Amnesty International konnte mich retten. Jetzt rennen diese „Nazis“ mit irgendwelchen „besamt“ Stories durch die Gegend !

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