Warum es sich jetzt lohnt, norddeutsche Regionalzeitungen zu lesen

Die Kearsarge im Golf von Akaba Foto: U.S. Navy/Photographer’s Mate 3rd Class Jose E. Ponce Lizenz: Gemeinfrei

Im Norden Deutschlands, vor allem an der Ostsee, findet zurzeit ein beachtlicher Truppenaufmarsch statt. Eine Militärübung folgt auf die andere, Schiffe und Mannschaften werden verlegt, kleine Flughäfen militärisch genutzt. Ein alter Freund von mir ist vor ein paar Monaten nach Barth gezogen und seitdem Abonnent der Ostsee-Zeitung, deren Inhalt ich normalerweise nicht verfolge. Regelmässig bekomme ich nun von ihm Meldungen geschickt: Früher als geplant, wurde das Marine Operationszentrum in Rostock in Dienst gestellt. Die USA haben die USS Kearsarge in die Ostsee verlegt, ein Angriffsschiff, das bis zu 2000 Marines an Bord haben kann.  Der Flughafen Barth stand im Zentrum der Übung „Schneller Adler„, eine Übung zur Luftevakuierung.

Der Nordosten Deutschlands ist deutlich näher am Geschehen im Baltikum und der russischen Enklave Kaliningrad dran als andere Landesteile. Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte also ab und an einen Blick in die Ostsee-Zeitung oder die Hamburger Morgenpost werfen. Die Journalisten dort machen gerade einen sehr guten Job. Nein, die NATO ist alles andere als wehrlos. Deutschland ist Teil eines starken Bündnisses und das hat für mich etwas beruhigendes.

 

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Peter Gross
Peter Gross
1 Jahr zuvor

Wer über die maritimen Aktivitäten der Bundeswehr und der NATO im Ostseeraum mehr erfahren möchte, abonniert die „Kieler Nachrichten“. Ostsee- Zeitung und MoPo schreiben dort ab!

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