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Wird bauen in Bochum behindert?

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Die CDU hatte im Rat um Auskunft über die in Bochum erteilten Baugenehmigungen für den privaten Wohnungsbau gebeten. Das Ergebnis: In Bochum wird weniger gebaut als in den Nachbarstädten.

Wer in Bochum bauen will hat es nicht leicht. Die Stadtverwaltung greift in Baupläne ein und hat wenig Respekt vor den Wünschen  der Bauherren , obwohl die ja bereit sind sin Bochum zu investieren. Die Konsequenzen dieser Politik sind klar. In Bochum wird weniger gebaut als in den Nachbarstädten: 

In den Jahren 2010 bis 2013 wurden in Bochum nur 339 Baugenehmigungen
für Einfamilienhäuser erteilt. Anders  in Dortmund und Gelsenkirchen, wo 2023 und  682
Genehmigungen erteilt wurden. Zweifamilienhäusern wurden in Dortmund 202
und Bochum nur 44, also pro Jahr nur 11, gebaut.  Im Geschosswohnungsbau
das gleiche Bild: Bochum 770 Wohnungen, Dortmund 1941.

CDU-Fraktionsvize Mitschke kritisiert  die in Bochum zu langen und
zu restriktiv gehandhabten Planungs- und Genehmigungsverfahren. Mitschke erwartet  vom neuen Stadtbaurat mehr Engagement: „Ein Baurat muss auch wirtschaftlich
denken. „Die Stadt verliert, indem sie kaum Bauland zur Verfügung stellt, Steuer- und
Gebühreneinnahmen und auch Kaufkraft, von den Investitionen ganz
abgesehen. Am Ende zahlen für unsere Infrastruktur vom Kanalnetz bis zum
Theater immer weniger Bochumer immer mehr Geld.“

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2 Kommentare zu “Wird bauen in Bochum behindert?

  • #1
    JR

    Ursache für solche Geschichten ist das fortgesetzte Betreben der Politik, aus einer Großstadt eine Art Kurpark zu machen, und Herr Mitschke kann ja mal seine Fraktionskollegen zu ihrer Ausschuss-Arbeit befragen.
    Einer der Gründe für die Behinderung von Neubauten ist u.a. dieses Hirnlos-Projekt:
    http://www.plan-lokal.de/arbeitsfelder/kommunal/unterseite5/index.php

  • Pingback: Bochumer Tutehorn (15.11.2014) - Schmidt's Katze

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