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Der Mantel des Schweigens beim WDR

Nur ganz selten kommen Skandale aus den öffentlich rechtlichen Sendern ans Licht. Nur ganz selten kann man sehen, was auch mit Gebührengeldern passieren kann. Derzeit wird etwa der Fall der NDR-Fernsehchefin Doris J. Heinze in der Öffentlichkeit verhandelt. Die überaus kreative 60-Jährige hatte offenbar nicht nur unter einem Pseudonym eigene Drehbücher an ihren Sender verkauft, wie der NDR bekannt gab, sondern auch noch Skripte ihres Mannes angenommen und bezahlen lassen. Das ist nicht toll und man stellt sich die Frage ob so was auch woanders möglich ist.

Wir haben herausgefunden, dass es auch beim WDR in Köln einen ähnlichen Fall gab. Doch anders als in der Causa Heinze wurde dieser nicht in der Öffentlichkeit verhandelt, sondern in aller Stille bereinigt. Beim WDR mag man das Schweigen wohl.

Es geht um den ehemaligen Kopf der WDR-Programmentwicklung Karl-Heinz Angsten. Dem Mann werden hausintern Geschäfte mit seiner Ehefrau und einer verbandelten Firma nachgesagt. Die Innenrevision ermittelte, Angsten musste gehen, doch nach außen wird die Sache bis heute runtergespielt. Auf Nachfragen reagiert der Sender genervt. Es reiche aus, wenn gegenüber den Gremien Auskunft gegeben werde, heißt es. Auf Nachfragen der Presse antworte man daher nicht.

Vielleicht wäre Offenheit besser. Der 54-Jährige Karl-Heinz Angsten hat als Ex-Abteilungsleiter bei VOX und früherer Redaktionschef bei "Schreinemakers live“ jede Menge TV-Erfahrung. 2005 holte ihn der damalige WDR-Programmdirektor Ulrich Deppendorf als Chefentwickler zum WDR. Angsten sollte frischen Wind in den öffentlich-rechtlichen Sender bringen.

Doch schon bald begannen die Probleme. Tief in den WDR-Innereien murrten Redakteure über die Angsten-Ideen. Sie warfen dem Entwickler vor, schlicht Privatformate in den Gebührensender zu importieren. Etliche sahen ihren staatlichen Bildungsauftrag bedroht, sollten sich erst Coaching-Sendungen nach dem Motto "Hier-werden-Sie-geholfen" durchsetzen. Schnell stießen einige Redakteure auf Merkwürdigkeiten.

Angsten war früher Teilhaber und Geschäftsführer der TV-Firma Good Times. Nach seinem Ausschieden verblieb Angstens Ehefrau Sylvia Fahrenkrog-Petersen an der Spitze der Firma. Und: die Good Times wurde als Produzentin für den WDR aktiv. Die kritischen Redakteure mutmaßten, Angsten habe seiner Frau Aufträge verschafft. Zum Schluss machte die Good Times immerhin noch rund 600.000 Euro im Jahr mit dem Kölner Sender.

Angsten sagt, die Verbindung zur Good Times war den Verantwortlichen im WDR bekannt. Er selbst habe sich nie für Projekte der Good Times eingesetzt.

Aber stimmt die Aussage von Angsten? Um der Wahrheit näher zu kommen, muss man sich tiefer in das WDR-Umfeld wühlen. Da ist zum Beispiel die Sendung „Der Große Finanz-Check“. In diesem Trainingsformat soll klammen Menschen dabei geholfen werden, einer Schuldenfalle zu entkommen. 2006, kurz nach Angstens Dienstantritt, wurde das Format im WDR etabliert.

Nur ganz selten kommen Skandale aus den öffentlich rechtlichen Sendern ans Licht. Nur ganz selten kann man sehen, was auch mit Gebührengeldern passieren kann. Derzeit wird etwa der Fall der NDR-Fernsehchefin Doris J. Heinze in der Öffentlichkeit verhandelt. Die überaus kreative 60-Jährige hatte offenbar nicht nur unter einem Pseudonym eigene Drehbücher an ihren Sender verkauft, wie der NDR bekannt gab, sondern auch noch Skripte ihres Mannes angenommen und bezahlen lassen. Das ist nicht toll und man stellt sich die Frage ob so was auch woanders möglich ist. von Marvin Oppong und David Schraven

Wir haben herausgefunden, dass es auch beim WDR in Köln einen ähnlichen Fall gab. Doch anders als in der Causa Heinze wurde dieser nicht in der Öffentlichkeit verhandelt, sondern in aller Stille bereinigt. Beim WDR mag man das Schweigen wohl.

Es geht um den ehemaligen Kopf der WDR-Programmentwicklung Karl-Heinz Angsten. Dem Mann werden hausintern Geschäfte mit seiner Ehefrau und einer verbandelten Firma nachgesagt. Die Innenrevision ermittelte, Angsten musste gehen, doch nach außen wird die Sache bis heute runtergespielt. Auf Nachfragen reagiert der Sender genervt. Es reiche aus, wenn gegenüber den Gremien Auskunft gegeben werde, heißt es. Auf Nachfragen der Presse antworte man daher nicht.

Vielleicht wäre Offenheit besser. Der 54-Jährige Karl-Heinz Angsten hat als Ex-Abteilungsleiter bei VOX und früherer Redaktionschef bei „Schreinemakers live“ jede Menge TV-Erfahrung. 2005 holte ihn der damalige WDR-Programmdirektor Ulrich Deppendorf als Chefentwickler zum WDR. Angsten sollte frischen Wind in den öffentlich-rechtlichen Sender bringen.

Doch schon bald begannen die Probleme. Tief in den WDR-Innereien murrten Redakteure über die Angsten-Ideen. Sie warfen dem Entwickler vor, schlicht Privatformate in den Gebührensender zu importieren. Etliche sahen ihren staatlichen Bildungsauftrag bedroht, sollten sich erst Coaching-Sendungen nach dem Motto „Hier-werden-Sie-geholfen“ durchsetzen. Schnell stießen einige Redakteure auf Merkwürdigkeiten.

Angsten war früher Teilhaber und Geschäftsführer der TV-Firma Good Times. Nach seinem Ausschieden verblieb Angstens Ehefrau Sylvia Fahrenkrog-Petersen an der Spitze der Firma. Und: die Good Times wurde als Produzentin für den WDR aktiv. Die kritischen Redakteure mutmaßten, Angsten habe seiner Frau Aufträge verschafft. Zum Schluss machte die Good Times immerhin noch rund 600.000 Euro im Jahr mit dem Kölner Sender.

Angsten sagt, die Verbindung zur Good Times war den Verantwortlichen im WDR bekannt. Er selbst habe sich nie für Projekte der Good Times eingesetzt.

Aber stimmt die Aussage von Angsten? Um der Wahrheit näher zu kommen, muss man sich tiefer in das WDR-Umfeld wühlen. Da ist zum Beispiel die Sendung „Der Große Finanz-Check“. In diesem Trainingsformat soll klammen Menschen dabei geholfen werden, einer Schuldenfalle zu entkommen. 2006, kurz nach Angstens Dienstantritt, wurde das Format im WDR etabliert.

Produziert wurde der Finanzcheck von der Firma Together Productions, die im Januar 2006 erst kurz vor dem Projektstart zum großen Finanzcheck gegründet wurde. Die Firma bekam im Laufe der Zeit weit über eine Million Euro vom WDR überwiesen.

Nach Auskunft von Angsten und seiner Frau Sylvia Fahrenkrog-Petersen ist die Together Productions ein gänzlich unabhängiges Unternehmen.

Doch das kann man so einfach nicht sagen. Wie unsere Recherchen zeigen, gibt es deutliche Verknüpfungspunkte zwischen der Together Productions, der Good Times und Karl-Heinz Angsten. So taucht beispielsweise in den Dokumenten der Together Produktions der Name von Angsten als Autor des Konzeptes der Sendung Finanzcheck auf. Er selbst sagt, er habe im Rahmen seines WDR-Auftrages das Konzept mitentwickelt, weil er die Idee für gut befunden habe. Geld habe er für seine Hilfe von der Together Productions nicht bekommen.

Gründer der Together Productions ist Benjamin Mandal, zuvor Mitarbeiter von Fahrenkrog-Petersen in der Good Times. Das Startkapital der Firma lag bei 25.000 Euro. Aus vorliegenden Unterlagen, geht hervor, dass Mandal mit seiner Firma Together Production Untermieter der Good Times war, man teilte sich sogar einen gemeinsamen Telefonanschluss. Damit nicht genug.

Anhand von vorliegenden Rechnungen lässt sich ein Geldfluss von der Together Productions zur Good Times rekonstruieren. Demnach zahlte die Together Produktions an ihren Vermieter Good Times monatlich bis zu 40.000 Euro. Dieses Geld wurde als Gebühren für die Nutzung von Schnittplätzen ausgewiesen. Dies bestätigt Fahrenkrog-Petersen.

Allerdings sei der Finanzcheck nicht bei der Good Times geschnitten worden. Mandal selbst sagt, bei der Together Productions handele es sich um ein „reines Redaktionsbüro“, das damals über keine eigenen Schnittplätze verfügt und deshalb die Kapazitäten der Good Times genutzt habe.

Zusammengefasst heißt das: Der WDR-Programmentwickler Angsten betreute einen Ex-Angstellten seiner Frau, mit dem diese wirtschaftlich verbandelt war, bei dessen Einstieg in den WDR.

Angsten, seine Frau sowie Mandal bestreiten, dass es sich dabei um illegale Geschäfte gehandelt habe.

Trotzdem ermittelte die WDR-Innenrevision in dem Fall. Es dürfe nicht der Geruch einer unrechtmäßigen Bereicherung entstehen, hieß es. Angsten wurde gedrängt, den Sender zu verlassen. Obwohl er sich nach eigenen Worten nichts zu Schulden hat kommen lassen, unterschrieb er zum Ende März 2008 eine unbezahlte Beurlaubung. Seither hat er einen Schreibtisch bei der Good Times.

Vor kurzem fiel die Firma übrigens auf, weil ihre Angestellten angeblich Mädchen für eine Sendung zu Schlägereien angestiftet haben sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte. Fahrenkrog-Petersen bestritt die Vorwürfe. Am Ende stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ohne Anklage wieder ein.

Wie dem auch sei: Auf jeden Fall blieb Angsten mit dem WDR verbunden. Nach wie vor musste er seine Programm-Ideen zunächst dem Sender anbieten. Noch im Januar stand Angsten im internen WDR-Telefonverzeichnis. Erst vor wenigen Wochen kündigte der Programmentwickler aus der Beurlaubung heraus seinen Job.

Der WDR verweigert bis jetzt Auskünfte zu dem Verfahren.

Wir können das nicht verstehen. Entweder ist an den Vorwürfen etwas dran, dann muss der Sender seine Belege auf den Tisch legen und den Fall öffentlich aufklären. Oder aber an den Vorwürfen ist nichts dran, dann muss der WDR Angsten öffentlich entlasten.

Das Unterdrücken von Problemen scheint dabei Methode im Sender zu haben, als ob man dort Angst habe, dass noch mehr Dreck aufgewirbelt werden könnte.

Vor wenigen Monaten etwa wurde nach unseren Recherchen öffentlich, dass gegen die Firma TVT.Media wegen des Verdachtes auf Schleichwerbung beim WDR intern ermittelt wurde. Laut WDR hat die TVT.Media in der Beratersendung „Servicezeit: mobil“ Autos getestet und Hinweise für den Kauf von Neuwagen gegeben. Dabei habe die Firma Filmmaterial eines Autoherstellers genutzt, ohne dies dem WDR mitzuteilen oder darauf im Beitrag hinzuweisen. Die „Servicezeit: mobil“ gilt wegen ihrer angeblichen Unabhängigkeit als eines der wichtigsten Ratgeberformate in der Autobranche.

Die TVT.Media bestreitet bis heute gegen Regeln verstoßen zu haben. Erstaunlicherweise verzichtet der Sender auch hier darauf, seine Anschuldigungen zu untermauern. Stattdessen wird der Revisions-Bericht zur Sache unter Verschluss genommen und die Firma aus dem Sender gedrängt. Der WDR teilt dazu mit, die „Vertraulichkeit zivilrechtlicher Verträge“ müsse gewahrt bleiben.

Die Öffentlichkeit darf also weiter die Rundfunkgebühren bezahlen, ohne näheres über deren Verwendung zu erfahren.

Selbst nach dem in NRW gültigen Informationsfreiheitsgesetz gibt die WDR-Intendantin Monika Piel keine Auskunft über Firmen, die mit dem Sender Handel treiben. Und das, obwohl die Landesdatenschutzbeauftragte das Recht auf Auskunft befürwortet. Eine Auskunftsklage des Autoren Oppong gegen den WDR ist anhängig.

In Zukunft dürfte der Sender sogar noch verschlossener werden. Die Landesregierung NRW bemüht sich derzeit, den Auskunftsanspruch gegen den öffentlichen Landessender einzuschränken. In einem Entwurf zur Novelle des Landesmediengesetz NRW heißt es: „Das Informationsfreiheitsgesetz findet auf den WDR nur Anwendung, soweit nicht journalistisch-redaktionelle Informationen oder Informationen, die im Zusammenhang mit der Herstellung und Lieferung von Programmen stehen, betroffen sind.“ Hinter diesem Gummiparagraphen kann man fast jedes Sender-Geschäft verstecken.

Wir bleiben dran. Hinweise bitte an david.schraven (at) ruhrbarone.de oder marvin.oppong (at) ruhrbarone.de

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17 Kommentare zu “Der Mantel des Schweigens beim WDR

  • #1
    Timo

    Ich bin nur selten mit Pressemitteilungen einer Meinung, aber diese des Verbands deutscher Drehbuchautoren bringt die Probleme des öffentlichen Rundfunks mit solchen Seilschaften recht gut auf den Punkt:

    http://www.drehbuchautoren.de/?q=nachrichten/2009/09/pressemitteilung-zum-fall-heinze

    Und der NDR hatte die Nerven den VDD zu beschuldigen, Hinweise zurückgehalten zu haben. Viele der Kreativen in der Filmbranche arbeiten in kompletter Abhängigkeit von ein paar Redakteuren, die tw. auch indirekt die Kinoproduktion kontrollieren.

    Da wären auch mal ein paar Korrekturen angebracht.

  • #2
  • #3
    Franz Kollege

    Viel spricht dafür, dass die Fälle bei WDR und NDR nur die Spitze des Eisbergs sind. Sieben Milliarden Euro jährlich, kontrolliert von den politischen Parteien, die eben keine unabhängigen Aufseher sind. Systematische Korruption hat es schon unter ungünstigeren Voraussetzungen gegeben.

  • #4
    lebowski

    Echtes „Ehegattensplitting“ genau wie im Fall Emig. Einer weiß, wie es im Sender läuft und schanzt dann seinen Ehepartner Aufträge usw. zu.

    Ergebnis ist, dass man statt wirklich interessanten Produktionen wozu die ÖRs die Zeit und die Mittel hätten, Kopien der privaten Sendeformate kriegt.
    Aber es gibt eben kein „Dschungelcamp“ für Anspruchsvolle.

  • #5
    edelbert frey

    Klar ist es die Kohle, die gierig macht. Oder wie mein Opa zu sagen pflegte: Wo ein großer Trog steht, sind auch Schweine.
    Im August sendete der SWR Baden-Württemberg in einer Abendschau-Sendung, also in seinen Hauptnachrichten, und gerade hier schwatzen die Öffentlich Rechtlichen ja immer besonders von absoluter Glaubwürdigkeit, einen Bericht über die Spedition Pfenning und den Widerstand der Bevölkerung gegen noch mehr Lkw-Verkehr. Und was war in dieser seriösen Reportage zu sehen? Das Waschmittel SPEE von Henkel, über acht Sekunden lang im Bild, von allen Seiten, überdeutlich, aber ohne jeglichen Bezug zu der eigentlichen Reportage. Glasklar Schleichwerbung!!!
    Wie viel Geld Sacken die Mitarbeiter der Öffentlich Rechtlichen übers Jahr wohl für Schleichwerbung ein?
    Hier sollte mal nachgeforscht werden.

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  • #7
    Ansgar

    Es reicht nicht draufzuschlagen auf die öffentlich-rechtlichen Sender, das ist zu billig.
    Aber weiterfragen und drängeln gerade bei den Journalisten in den Häusern, die mainstream-Produkte favorisieren und dem Gott der Quote folgen.
    Wer fragt denn Deppendorf als seinerzeitigen Direktor beim WDR, was er wußte, was er mitspielte, um eine vermeintliche Kapazität wie Angsten zu gewinnen ?
    Die Machenschaften wurden intern klar benannt, aber die Aufklärung wurde verdeckt gespielt aus Angst vor den nunmehr erst partiell bekanntgewordenen Peinlichkeiten, die Gremien -also die „Aufsicht“ -spielte mit.
    Kulenkampf als Deppendorf Nachfolgerin hat teilweise den Schnitt vollzogen, aber nicht so offen aufgeklärt wie dies der NDR im Fall Heinze tut.
    Ach ja Kulenkampf: war das nicht in den spannenden Drehbuchjahren beim NDR die Chefin von Heinze ?
    Krisenmanagement: es soll ja externe Berater geben, die das ohne Pseudonym machen….

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  • #9
    sabbeline

    Interessanter Artikel, trotzdem nervt die schlechte/nicht vorhandene Rechtschreibung. Das muss doch nicht sein!

  • #10
    Denken hilft

    Jetzt ist es raus. Übrigens: Die Führungsebene wusste von allem und deckte alles. Sie ist auch nicht mehr auf ihrem Posten. Sie ist weggelobt worden… Und dennoch: Weiterhin produziert/e der WDR weiterhin mit Good Times zum Beispiel „Frau Dr. Haus“.

  • #11
    David Schraven

    @ Sabbeline:

    Ja, stimmt, die Rechtschreibung ist ein Problem. Hat meine Deutschlehrerin auch immer gesagt. Versuche es zu verbessern. Manchmal klappt es.

    @ Denken hilft:

    Das ist der Punkt. Wenn das Ding sauber war, warum entlastet der WDR dann Angsten und die Good Times nicht? Das kann doch nicht wahr sein. Wer war denn die weggelobte Führungsebene? Gerne auch per Email an david.schraven (at) ruhrbarone.de

  • #12
    Denken hilft

    Das Ding war nicht sauber, weil es der eigenen ÖR-Direktive widersprach: Keine Geschäfte mir der eigenen Familie. Und erst recht nicht eine redaktionelle Betreuung dieser Produktionen. (Ein Satz aus dem Kommentar habe ich entfernt wg. möglicherweise nicht zu belegender Tatsachenbehauptung. David Schraven) Eine Scheinfirma musste her. Hier etwas über die „Seriosität“ des Großen Finanzchecks: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/infos/finanzcoach/finanzcoach.html. Übrigens residierte der unseriöse Anwalt MR im selben Haus wie Good Times. Zur Führungsebene: Der wichtige Mann damals war zuvor beim MDR.
    Und warum soviel Schmier? Aus Angst davor, gegen die Privaten zu verlieren…

  • #13
    David Schraven

    Hallo Denken hilft,

    sorry, dass ich den einen Satz streichen musste. Hätte sonst Ärger geben können, da ich den Satz nach dem Presserecht hätte belegen können müssen, und das konnte ich nicht.

    Über die Details würde ich gerne mal reden. Für den Kontakt gerne per Email an david.schraven (at) ruhrbarone.de wenden.

  • #14
    Denken hilft

    Seht mal hier:

    http://www.freitag.de/2005/49/05491202.php

    http://www.bankkaufmann.com/a-19930-WDR-Fernsehen-startet-Sommersonderprogramm-mit-zahlreichen-neuen-Programmideen—WDR-Fernsehdirektor-Ulrich-Deppendorf-Juengere-Zuschauer-fuer-WDR-Fernsehen-gewinnen.html

  • #15
    John Dean

    Hätte ich kriminelle Energie, und wäre ich ein moralbefreiter schlechter und überdies gieriger Mensch, dann wäre der öffentlich-rechtliche Rundfunk (selbstverständlich: auch der WDR) hochinteressant für mich.

    Wie auch immer – ich bin mir sicher, erstens, dass der WDR für sehr viele Menschen interessant ist, zweitens, dass gerade die Berichterstattung über derartige wirtschaftliche Verhältnisse notwendig ist.

    Jedenfalls, wenn uns in der Demokratie die Verfasstheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wichtig ist. Das allfällige bleierne Schweigen der Medienpolitiker und dieser hässliche und sich in Kungelrunden bevorzugt beweisende Politikstil bundesdeutscher Medienverantwortung muss aufgebrochen werden – übrigens auch denjenigen Journalisten zuliebe, die innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine gute, aufklärerische und engagierte Arbeit leisten.

    Mir misshagt der Stil, mit dem unsere öffentlich-rechtlichen Medien „kontrolliert“ werden. Mir misshagt es, wenn Parteibuchakrobaten das Wesentliche aus den Augen verlieren, während Geldakrobaten sich immer kunstvollere Wege ausdenken, um sich – letzlich – die Gelder der Gebührenzahler unter den Nagel zu reißen.

    (rechtlicher Hinweis: mit dem mitunter etwas zu klagefreudigen und in Sachen Meinungsfreiheit ansonsten überaus vorbildlichen WDR hat dieser Kommentar REIN GARNICHTS zu tun – liebe mitlesende Rechtsanwälte: das war ein allgemeines Statement)

  • #16
    Dirk

    http://de.news.yahoo.com/17/20090907/ten-henke-ein-fall-heinze-beim-wdr-unden-e3d3a04.html
    Einfach undenkbar. Ja, ja.

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